Presse bewertet Mays Gipfelbeute"EU übernimmt Kontrolle über Zeitplan"Auf ihrem Gipfel in Brüssel gewährt die Europäische Union der britischen Premierministerin May eine Fristverlängerung für den EU-Austritt Großbritanniens. Britische Zeitungen werten Mays Position im Brexit-Finale als geschwächt.22.03.2019
Gnadenfrist für MayDas Brexit-Chaos ist vertagtGroßbritannien will den Brexit verschieben. Die übrigen EU-Länder haben dafür ein offenes Ohr. Nach achtstündiger Debatte finden sie einen Kompromiss, mit dem auch Theresa May leben kann. Die grundsätzlichen Probleme löst er aber nicht. 22.03.2019
Chaos vorerst abgewendetEU bietet zwei Optionen für Brexit-Aufschub Die britische Regierung wollte den EU-Austritt um drei Monate verschieben. Die Europäische Union bietet weniger an - und stellt Bedingungen. Falls das britische Parlament dem EU-Austrittsvertrag nicht zustimmt, muss Großbritannien bis zum 12. April sagen, wie es weitergehen soll.21.03.2019
Petition gegen Mays KursEine Million Briten fordern Exit vom Brexit"Widerruft Artikel 50 und bleibt in der EU" fordert eine Petition die britische Regierung auf. Innerhalb kürzester Zeit unterzeichnen sie Hunderttausende Briten. Sie wollen Premierministerin May damit den "wahren" Willen des Volkes zeigen und bekommen prominente Unterstützung.21.03.2019
Wenn London Deal absegnetEU offen für Brexit-Verschiebung bis zum 22. MaiDie EU gibt den Briten möglicherweise grünes Licht für eine kurze Verschiebung des Brexits. Das geht aus dem Entwurf der Gipfelerklärung hervor. Die Bedingung: Großbritannien muss vorher noch den Ausstiegsvertrags durchs Unterhaus bringen.21.03.2019
Rüstungsexporte in Nahen OstenKanzlerin gegen "moralische Überheblichkeit"In ihrer Regierungserklärung betont Kanzlerin Merkel, wie wichtig Verlässlichkeit zwischen den europäischen Partnern ist. Dies müsse auch im Hinblick auf das koalitionsinterne Streitthema Rüstungsexporte gelten. Bei den geplanten Verteidigungsausgaben positioniert sie sich gegen Finanzminister Scholz.21.03.2019
Verluste in MilliardenhöheSo viel kostet Deutschland der BrexitAuf Deutschland warten hohe Einkommensverluste. Zumindest dann, wenn es zu einem No-Deal-Brexit kommen sollte. So lautet nun eine Berechnung der Bertelsmann Stiftung. Manche Regionen wären besonders stark betroffen.21.03.2019
Verzögerung beim BrexitMay gibt Abgeordneten die Schuld1000 Tage haben nicht ausgereicht, um einen geordneten Austritt Großbritanniens aus der EU zu organisieren. Das liegt laut Premierministerin May nicht an ihr selbst, sondern an den "unfähigen" Parlamentariern. 21.03.2019
Nur Berlin gibt sich geduldigMay muss wieder in Brüssel vorsprechenKommt jetzt die Panik? Grund genug gibt es. In neun Tagen soll Großbritannien die EU verlassen, und nichts ist klar. Beim EU-Gipfel am Donnerstag kreuzt wieder einmal die zusehends zermürbte Premierministerin auf und setzt auf das Prinzip Hoffnung. Immerhin will Berlin bis zuletzt verhandeln.20.03.2019Von Gudula Hörr
"30. Juni hat was für sich" Tusk: Kurze Brexit-Verschiebung möglich EU-Ratschef Donald Tusk nennt eine Übereinkunft in der Brexit-Frage in buchstäblich letzter Minute "illusionär", versucht es dann aber trotzdem: Eine "kurze Verschiebung" des Brexits sei machbar. Wenn das britische Parlament den Austrittsvertrag annimmt. 20.03.2019