Zugstrecke weiter gesperrtLage in Sachsen entspannt sich - mancherortsDie Flutkatastrophe erreicht auch den Osten Deutschlands. Vor allem in der Sächsischen Schweiz und in Ostsachsen rücken Retter zu Hunderten Einsätzen aus. Die Pegel der Nebenflüsse der Oberen Elbe fallen inzwischen. Doch in Bischofswerda gilt noch immer die Alarmstufe 1. Zwischen Dresden und Prag fahren keine Fernzüge.18.07.2021
DRK liefert 7000-Liter-TanksTrinkwasser in Hochwassergebieten wird knappIn den überschwemmten Regionen fehlt es mancherorts ausgerechnet an Wasser - zum Trinken. Das Rote Kreuz liefert Tanks in den besonders betroffenen Kreis Ahrweiler. Auch in NRW sind Anwohner zum Abzapfen oder Abkochen aufgerufen.18.07.2021
"Braucht nationalen Kraftakt"Scholz will Soforthilfen schnell auszahlenDie Kanzlerin hat bereits Bundeshilfen für die Hochwassergebiete in Aussicht gestellt, jetzt wird der Finanzminister konkreter. Sofortzahlungen sollen die Betroffenen noch diesen Monat erreichen, kündigt Olaf Scholz an. Wirtschaftsminister Altmaier will besondere Unterstützung für Unternehmen, die schon durch die Corona-Krise gebeutelt sind. 18.07.2021
Rückzug der WassermassenDas Ausmaß der Zerstörung wird langsam sichtbarTeile von Erftstadt und des Kreises Ahrweiler sind nach den Fluten nur noch Trümmerfelder aus Schlamm, Schmutz und Autowracks. Die Menschen in den betroffenen Regionen fangen an aufzuräumen. "Leider müssen noch deutlich mehr Tote befürchtet werden", sagt ein Feuerwehrmann.17.07.2021
Hochwasserkatastrophe im WestenZahl der Todesopfer in Ahrweiler steigt auf 98Noch immer werden in den Hochwassergebieten zahlreiche Menschen vermisst, die Rettungsarbeiten laufen auf Hochtouren. Im Großraum Ahrweiler steigt die Zahl der Todesopfer auf 98, bundesweit sind inzwischen mehr als 140 Tote zu beklagen. Die Polizei befürchtet, dass noch weitere hinzukommen.17.07.2021
Lkw, Boote und PanzerFast 900 Soldaten helfen im HochwasserAm 14. Juli gingen die ersten Anträge auf Amtshilfe beim Kommando "Territoriale Aufgaben" der Bundeswehr ein. Inzwischen sind fast 900 Soldaten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Einsatz.17.07.2021
Besuch im Hochwasser-GebietLaschet-Lachen sorgt für EmpörungZusammen mit Staatsoberhaupt Steinmeier besucht NRW-Ministerpräsident Laschet den vom Hochwasser schwer getroffenen Rhein-Erft-Kreis. Doch ein Video von einer Rede des Bundespräsidenten sorgt für Kritik am CDU-Chef: denn der lacht im Hintergrund. "Es tut mir leid", schreibt er später.17.07.2021
Mit Steinmeier in ErftstadtLaschet verspricht "sehr unbürokratisch Geld"Bundespräsident Steinmeier und CDU-Kanzlerkandidat Laschet besuchen das Hochwassergebiet im Westen. Beide sind sichtlich getroffen von den Auswirkungen durch die Gewalt des Wassers. Sie versprechen Hilfen.17.07.2021
Dammbruch im Kreis HeinsbergFluten strömen in Stadtteil von WassenbergIm nordrhein-westfälischen Kreis Heinsberg bricht ein Damm der Rur. Rund 700 Anwohner im Stadtteil Ophoven sind betroffen und werden in Sicherheit gebracht. Gerade noch rechtzeitig, denn der steht nun zum Teil unter Wasser.17.07.2021
Opferzahl weiter unklarMerkel kommt ins KatastrophengebietMindestens 106 Menschen verlieren in den verheerenden Fluten im Westen Deutschlands ihr Leben, viele werden noch vermisst. Bundespräsident Steinmeier will sich vor Ort ein Bild von der Katastrophe machen. Auch die Kanzlerin hat sich angekündigt. Derweil gehen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz die Aufräumarbeiten weiter.17.07.2021