Angst vor einer Ernährungskrise"Wir müssen auch an Fleischkonsum und Biokraftstoffe ran"Der Ukraine-Krieg blockiert den Nachschub mit wichtigen Agrarprodukten. Schätzungsweise 103 Tage kann sich die Weltbevölkerung aus vorhandenen Beständen ernähren. Und dann? "Diesen Teil der Krise sollten wir sehr ernst nehmen", sagt Agrarökonom Sebastian Lakner von der Uni Rostock ntv.de.11.03.2022
Nach "Hölle"-ÄußerungÄthiopische Regierung kontert WHO-KritikSeit über einem halben Jahr kämpft die Weltgesundheitsorganisation um Zugang zu dem Krisengebiet Tigray. Tedros Adhanom Ghebreyesus beschreibt die humanitäre Lage dort zuletzt als "Hölle". Nun wirft die äthiopische Regierung dem Chef der WHO die Verbreitung von Falschinformationen vor.14.01.2022
Zugang seit Monaten versperrtWHO-Chef: Nirgends gibt es "Hölle wie in Tigray"Die Medikamente gehen aus, es gibt kaum zu Essen - doch Äthiopien schottet die Konfliktregion Tigray weiterhin ab. "Die Lage ist verzweifelt", sagt WHO-Chef Tedros. Selbst in den schlimmsten Konfliktzeiten in Syrien oder im Jemen durfte die Weltgesundheitsorganisation lebensrettendes Material liefern.13.01.2022
Caritas-Arbeit unter den Taliban"Ich kann nicht alleine aus dem Büro heraus"Afghanistan wird von einer Hungersnot bedroht. "Augenfällig ist die sehr große Armut", sagt Caritas-Büroleiter Stefan Recker im Interview - und spricht über seine Rückkehr nach Kabul und die Willkür der Taliban.29.12.2021
Atomraketen statt NahrungsmittelHunger? "In vielen Ländern ein Tabuthema"Bis 2030 soll niemand mehr hungern müssen, das ist das Versprechen der Weltgemeinschaft. Sie wird es vermutlich brechen. Konflikte, der Klimawandel und die Corona-Pandemie sind die drei Haupttreiber, erklärt der Generalsekretär der Welthungerhilfe. Aber oft sei es auch eine Frage des politischen Willens.23.12.2021
Skandal der WeltgemeinschaftFür die Hungerkrise ist selbst Musk zu armMehr als 800 Millionen Menschen sind chronisch unterernährt. Um ihnen zu helfen, nervt der Chef des Welternährungsprogramms einen Superreichen. Tesla-Chef Musk gibt nach, aber verlangt eine Rechnung, die nicht aufgehen kann. Beim Hunger ist selbst der reichste Mensch nur eine Nothilfe.20.11.2021Von Christian Herrmann
Aktivisten drohen Kanzler in spe"Lassen Sie Milliarden Tote kalt, Herr Scholz?"Kurz vor der Bundestagswahl beenden Klimaaktivisten ihren lebensgefährlichen Hungerstreik gegen das Versprechen eines Treffens mit Olaf Scholz. Die einstündige Begegnung aber eskaliert - sichtlich geplant - zum großen Tribunal. Der kommende Kanzler sieht sich zu Unrecht angeklagt.12.11.2021Von Sebastian Huld
"Humanitäre Katastrophe"Tausende Afghanen erkranken an MasernDie Lage in Afghanistan wird immer prekärer. Während die Bevölkerung unter dem Lebensmittelmangel leidet, erkranken nun immer mehr Menschen an Masern. Die WHO ist höchst besorgt, denn "für unterernährte Kinder sind Masern ein Todesurteil".12.11.2021
UN müssen Zahlen liefernMusk will Millionen vor dem Verhungern rettenElon Musk hat die Herausforderung des Chefs des UN-Welternährungsprogramms angenommen. Er verspricht, die geforderten sechs Milliarden Dollar zu spenden, um mehr als 40 Millionen Menschen vor dem Hungertod zu bewahren. Vorher müsse der UN-Direktor aber transparent und exakt erklären, wie das mit dem Geld gelingen soll. 01.11.2021
"Countdown zur Katastrophe"Millionen Afghanen droht der HungertodAnhaltende Dürre, Wirtschaftskrise, steigende Lebensmittelpreise: Seitdem die Taliban in Afghanistan wieder an der Macht sind, muss ein großer Teil der Bevölkerung Hunger leiden. Hilfsorganisationen sind alarmiert. Die UN müsste Mittel in noch nie dagewesener Höhe mobilisieren, um den Bedarf zu decken.25.10.2021