Schuldnerberatung braucht GeldVerbraucherschützer befürchten mehr PrivatinsolvenzenDie Kosten für Energie und Lebensmittel steigen weiter. Die Belastungen für Verbraucher könnten derart groß werden, dass viele in die Schuldenfalle tappen, es drohen gar Privatinsolvenzen. Schuldnerberatungen können bei der Bewältigung helfen, allerdings fehlt ihnen dafür nach eigener Aussage das Geld. 04.10.2022
Glimpfliches Ende für GläubigerLehman Brothers endgültig abgewickeltIhr Zusammenbruch gilt als Höhepunkt der Finanzkrise 2008. Fast eineinhalb Jahrzehnte dauert die Abwicklung der US-Investmentbank Lehman Brothers. Am Ende sind 115 Milliarden Dollar an die Gläubiger ausgezahlt.28.09.2022
Bis Ende 2023Buschmann will Insolvenzrecht lockernWegen der hohen Energiekosten für Unternehmen will Justizminister Buschmann die Antragspflicht im Insolvenzrecht bis Ende 2023 lockern. Während die Grünen den Plänen des FDP-Politikers zustimmen, will die SPD eine komplette Aussetzung bei Überschuldung.20.09.2022
Bund soll Energiekosten zahlenGrüne fordern Rettungspaket für KlinikenDie hohen Energiekosten bedrücken nicht nur Verbraucher und Unternehmen, laut den Grünen bangen auch zahlreiche Krankenhäuser um ihre Existenz. Deshalb müsse die Bundesregierung Sofortmaßnahmen einleiten und die hohen Strom- und Heizungspreise übernehmen. 18.09.2022
Nach gutem ersten HalbjahrZahl der Firmenpleiten steigt im August wiederBereits im Vorjahr wurden so wenig Insolvenzen wie nie erfasst - auch das erste Halbjahr 2022 startet vielversprechend. Nun zeichnet sich jedoch eine Trendwende ab. Die Zahl der Pleiten zieht wieder an. Nicht nur stark steigende Preise machen Unternehmen zu schaffen.12.09.2022
Frist bis Januar verlängertNord-Stream-2-Betreiber wendet Pleite abAls Gaspipeline ist Nord Stream 2 so gut wie tot. Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine wird die Inbetriebnahme abgeblasen. Als Unternehmen existiert die Gazprom-Tochter aber noch. Der Firma mit Sitz in der Schweiz steht der Konkurs bevor. Ein Gericht räumt Nord Stream 2 dabei aber nun eine längere Frist ein.08.09.2022
"Verstehe Kritik nicht"DIW-Chef Fratzscher gibt Habeck rechtBundeswirtschaftsminister Robert Habeck erntet für einen Talkshow-Auftritt viel Kritik, einzelne Medien werfen dem Grünen-Politiker Ahnungslosigkeit und mangelnde Eignung für sein Amt vor. Doch Habecks Aussagen seien völlig richtig gewesen, sagt DIW-Chef Marcel Fratzscher.08.09.2022
Auf InvestorensucheAutomobilzulieferer Dr. Schneider ist insolventMitten im Umbau und während der Suche nach einem strategischen Investor meldet der Autozulieferer Dr. Schneider Insolvenz an. Am bayerischen Standort sind rund 1400 Beschäftigte betroffen.07.09.2022
BDI fordert EntlastungsprogrammJeder dritte Betrieb bangt um seine ExistenzNoch gibt die Zahl der Firmenpleiten keinen Anlass zur Sorge. Allerdings wächst in Unternehmen angesichts explodierender Energiekosten die Angst vor dem Bankrott, wie eine Umfrage zeigt. Derweil will das Bundesjustizministerium Firmen beim Insolvenzantrag mehr Freiraum geben.07.09.2022
Insolvenz versus BetriebsaufgabeMinisterium klärt Habecks Pleite-AusführungenBei einem Fernseh-Auftritt macht der Wirtschaftsminister keine gute Figur. Als es um eine mögliche Pleitewelle geht, gerät der Grünen-Politiker ins Schwimmen. Sein Ministerium bessert schriftlich nach: Habeck habe den Unterschied zwischen Insolvenz und Betriebsaufgabe im Auge gehabt. 07.09.2022