Rund 5000 "Zombie-Unternehmen"Lockdown kostet bisher 50 Milliarden EuroGeschäfte, Gastronomie und Hotellerie geschlossen, keine Veranstaltungen, keine Reisen - das erste Lockdown-Quartal setzt der deutschen Wirtschaft zu. Das Institut der deutschen Wirtschaft errechnet einen Schaden von rund 50 Milliarden Euro. Nach der Krise dürfte demnach auch die Pleitewelle anrollen.14.03.2021
Termin-Shopping eher unbeliebtClick & Meet ist oft "reines Verlustgeschäft"Für viele Händler ist das jüngst beschlossene Einkaufen mit vorheriger Terminvereinbarung kein Gewinn. Im Gegenteil: Viele melden geringen Umsatz, einige sogar reinen Verlust. Auch auf Kundenseite weckt die Regelung nicht nur Shopping-Lust. 09.03.2021
Nach SchutzschirmverfahrenCondor braucht wieder frisches GeldMit 550 Millionen Euro wurde der Ferienflieger Condor 2020 gerettet und in einem Schutzschirmverfahren saniert. Da der Luftverkehr aber immer noch am Boden liegt, sind wohl weitere Millionen nötig.08.03.2021
Käufer springt abMister Minit stellt den Betrieb einDas Sanierungskonzept stand und ein Käufer wollte die Geschäfte der Service-Kette Mister Minit weiterführen. Doch nun zieht er seine Bereitschaft zurück. Weil Corona massiv auf die Finanzlage drückt und staatliche Hilfen unmöglich sind, bleibt den Insolvenzverwaltern nur noch eine Möglichkeit.05.03.2021
Betrieben gehen die Mittel ausExperte rechnet mit mehr InsolvenzenIm Lockdown wird die Luft für viele Unternehmen zusehends dünner. Gleichzeitig scheinen staatliche Hilfen oftmals nicht zu greifen. Der Ökonom Bernd Fitzenberger erwartet daher im Laufe des Jahres eine Zunahme von Betriebsschließungen. Eine regelrechte Pleitewelle schließt er dennoch aus. 21.02.2021
"Keine Insolvenzwelle in Sicht"Commerzbank-Chef sieht Nullzins bis 2025Manfred Knof, der neue Boss der Commerzbank, geht nicht davon aus, dass die EZB den Leitzins demnächst nennenswert verändern wird. "Der Nullzins für Sparer wird leider erstmal bleiben", sagt er im Interview. Mit Blick auf die Folgen der Corona-Pandemie gibt sich der Manager zuversichtlich.13.02.2021
Tausende Kilometer LeitungBundesrat legt Stromtrassen-Turbo einIn einer Jubiläumssitzung macht der Bundesrat den Weg frei für den dringend notwendigen Netzausbau. Doch damit nicht genug: auch das Elterngeld soll künftig flexibler gehandhabt werden. Die Länderkammer sorgt sich zudem um die oft prekäre Altersversorgung jüdischer Flüchtlinge.12.02.2021
Keine Schonfrist wegen CoronaExperten warnen vor InsolvenzverschleppungWer wegen der Pandemie in Zahlungsschwierigkeiten ist, muss keinen Insolvenzantrag stellen? Wer das glaubt, irrt. Eine Ausnahmeregelung von der Meldepflicht wegen der Corona-Krise hat die Regierung bereits im Oktober wieder zurückgenommen. Das zu missachten, kann teuer werden.07.02.2021
Wirecard-Insider LeograndeDann sind die Bosse "falsch abgebogen"Kaum einer kennt die Skandalfirma Wirecard so gut wie Jörn Leogrande. 15 Jahren arbeitete er für das Unternehmen, ist mit Jan Marsalek und Markus Braun per Du. Im Gespräch mit ntv.de versucht er zu erklären, was schiefgelaufen ist, und warum er die Erinnerung an "seine Wirecard" wachhalten will.07.02.2021
Letzter Ausweg Illegalität?Corona zwingt Friseure in die SchuldenFreie Frisierplätze, Acrylwände, Handschuhe und Desinfektionsmittel: Trotz umfangreicher Vorsichtsmaßnahmen dürfen Friseure ihre Läden nicht öffnen und viele Inhaber gehen bei den Überbrückungshilfen leer aus. In der Not schneiden einige jetzt illegal die Haare ihrer Kunden, andere finden das unsolidarisch.04.02.2021Von Juliane Kipper