Wegen Video verhaftetDrei Künstler im Iran wieder freiEnde November werden zwei Schauspielerinnen und ein Regisseur in Teheran verhaftet. Ihr Vergehen: In einem Video zeigen sie schweigende Männer und Frauen, letztere ohne Kopfbedeckung. Jetzt sind die drei wieder auf freiem Fuß, zumindest vorerst.12.12.2022
Kaum Hoffnung auf Ende der KriseIrans Währung stürzt auf RekordtiefDie Hoffnung auf eine Besserung der wirtschaftlichen Situation im Iran ruhte bis vor Kurzem auf einer möglichen Einigung im Atomstreit und ein Ende der Sanktionen. Doch mit der Niederschlagung der Proteste rückt diese Hoffnung in weite Ferne. Das schlägt sich auch auf dem Devisenmarkt nieder. 11.12.2022
"Inakzeptable Intervention"Iran bestellt deutschen Botschafter einAußenministerin Baerbock wirft der Führung in Teheran nach der Hinrichtung eines Demonstranten Menschenverachtung vor. Die lässt das nicht auf sich sitzen. Nicht nur der deutsche Botschafter wird innerhalb kürzester Zeit mehrmals herbeizitiert.10.12.2022
"Kriegsführung gegen Gott"Irans Justiz führt Liste: Demonstranten droht TodesurteilMohsen Schekari ist tot, das iranische Regime ließ ihn wegen seiner Beteiligung an den Protesten hinrichten. Dieses Schicksal könnte mindestens 24 weiteren Demonstranten bevorstehen. Sie stehen auf einer publik gewordenen Liste von Personen, denen ebenfalls "Kriegsführung gegen Gott" vorgeworfen wird.10.12.2022
"Haben uns Mohsen weggenommen"Hinrichtung von 23-Jährigem entfacht Wut der IranerMit Parolen wie "Tod dem Diktator" gehen im Iran nach der Hinrichtung eines 23-jährigen Demonstranten etliche Menschen auf die Straße. Das Regime behauptet, mit "großer Zurückhaltung" auf die Unruhen zu reagieren. Gleichzeitig beharrt Irans Präsident Raisi auf seinem harten Kurs gegen die Demonstranten.09.12.2022
Nachschub aus dem IranLondon: Russland greift wieder mit Drohnen anBei seinen Angriffen aus der Luft setzt Russland laut britischem Geheimdienst wieder vermehrt auf Kamikaze-Drohnen. London sieht darin einen Hinweis, dass der Iran weitere Drohnen geliefert hat, nachdem der anfängliche Bestand aufgebraucht wurde. Indes warnt Präsident Selenskyj vor russischen Minen. 09.12.2022
Teherans AtompolitikDiese Ziele verfolgt der Iran mit der Uran-AnreicherungDer Iran reichert Uran mit einem Reinheitsgrad von 60 Prozent an. 80 Prozent werden für den Bau einer Atombombe benötigt. Nach innen verkauft das Regime seine Atompolitik als ein Zeichen von Selbstbestimmung. Nach außen schafft es eine Drohkulisse gen Westen. Eine Strategie, die bald scheitern könnte.08.12.2022Von Delara Nutz und Andrea Sellmann
Nach Exekution eines 23-JährigenBaerbock wirft Iran "perfides Schnellverfahren" vorIm Zuge der Proteste im Iran soll ein 23-Jähriger einen Milizionär des Regimes verletzt und "Terror verbreitet" haben. Anfang November verurteilt ihn ein Revolutionsgericht, nun wird er erhängt. Was für die Führung in Teheran vermutlich abschreckend wirken soll, wird international verurteilt.08.12.2022
Hört nicht auf Stimme des VolkesSchwester von Chamenei verurteilt seine FührungIm Iran herrscht unter Ajatollah Ali Chamenei ein tyrannisches Kalifat - diese deutlichen Worte findet selbst sein engster Familienkreis. Chameneis Schwester ruft die Revolutionsgarden dazu auf, sofort ihre Waffen niederzulegen. Derweil sehen Experten den Kopftuchzwang noch lange nicht ausgehebelt.07.12.2022
Unterstützung der ProtesteIranischer Ex-Präsident kritisiert Unterdrückung der "Freiheit"Seit Monaten fordern Demonstranten im Iran ein Ende der Repressionen. Nun bekommen sie Schützenhilfe vom früheren Präsidenten Chatami. Die Politik solle der Protestbewegung die Hand reichen, "bevor es zu spät ist", fordert er.07.12.2022