Hinrichtung von Deutsch-IranerAuswärtiges Amt bestellt Leiter der iranischen Botschaft einNach der Hinrichtung des Doppelstaatsbürgers Djamshid Sharmahd, bestellt das Auswärtige Amt den Leiter der iranischen Botschaft ein. Der Iran verteidigt die Hinrichtung daraufhin und bestellt selbst den deutschen Botschafter in Teheran ein. Danach beruft Baerbock ihn zu Gesprächen zurück nach Berlin.29.10.2024
Tochter fordert "schwere Strafe"Scholz verurteilt Sharmahd-Hinrichtung als SkandalWegen angeblicher Terrorvorwürfe entführt und exekutiert Teheran den Deutsch-Iraner Djamshid Sharmahd. Bundeskanzler Scholz bezeichnet die Hinrichtung als Skandal. Die Tochter des Getöteten fordert eine "schwere Strafe für die Mörder des islamischen Regimes". 29.10.2024
Wegen TerrorvorwürfenIran exekutiert Deutsch-Iraner Djamshid SharmahdAußenministerin Baerbock hatte Teheran aufgefordert, das "absolut inakzeptable" Urteil gegen Djamshid Sharmahd rückgängig zu machen. Nun hat die Islamische Republik laut seines Justizportales das Todesurteil gegen den deutsch-iranischen Doppelstaatsbürger vollstreckt.28.10.2024
Nach Luftangriffen am WochenendeChef der iranischen Revolutionsgarden droht IsraelIn der Nacht zum Samstag beschießt Israel militärische Ziele im Iran. Iranische Medien spielen die Folgen der Angriffe herunter - Experten zufolge, um eine weitere Eskalation des Konflikts zu vermeiden. Teherans Revolutionsgarden drohen Israel nun aber mit "harten Konsequenzen". 28.10.2024
Nach Angriffen aus IsraelIran verzichtet auf unmittelbare VergeltungDie Spannungen im Nahen Osten nehmen weiter zu: Trotz schwerwiegender Vorfälle plädieren Israel und Iran offiziell für eine Waffenruhe. Teheran macht aber gleichzeitig deutlich: Man behalte sich das Recht vor, zum passenden Zeitpunkt zu reagieren.27.10.2024
Netanjahu: Alle Ziele erreichtSatellitenbilder zeigen Schäden an iranischen StützpunktenAls Reaktion auf den iranischen Raketenbeschuss Anfang Oktober schlägt Israel mit Luftangriffen zurück. Dabei sind Stützpunkte des Militärs im Visier der Kampfjets. Auf Satellitenbildern sind jetzt auch erste Schäden an den attackierten Zielen zu entdecken. 27.10.2024
Westen ruft zu Zurückhaltung aufIsrael warnte Iran vorab - und drohte mit schwerer AttackeKaum Opfer, nur geringe Schäden. Die Führung in Teheran spielt die Konsequenzen des israelischen Vergeltungsschlags herunter. Die Region fürchtet trotzdem eine Eskalation. Experten gehen derweil nicht davon aus, dass der Konflikt aus dem Ruder laufen wird.26.10.2024
Raketenproduktion im VisierIran meldet zwei Tote und "begrenzte Schäden" an MilitärbasenNach dem iranischen Angriff auf Israel wird über Wochen mit einem Gegenschlag gerechnet. Die Luftwaffe des jüdischen Staates nimmt dabei offenbar speziell Raketenproduktionsanlagen unter Beschuss. Das Regime in Teheran spricht nach den Attacken lediglich von "begrenzten Schäden".26.10.2024
Iran sperrt LuftraumMullah-Regime kündigt Reaktion anNach dem israelischen Angriff auf Militärziele im Iran kündigt das Regime in Teheran einen Gegenschlag an. Am Morgen sperrt das Land seinen Luftraum. In der Nacht hatten Staatsmedien die Explosionen noch verharmlost. 26.10.2024
Explosionen in TeheranIsrael beendet Vergeltungsangriff auf den IranMehrere Explosionen erschüttern in der Nacht die iranische Hauptstadt Teheran. Produktionsstätten für Raketen und Abschussbasen nehmen die Kampfjets offenbar ins Visier. Die israelische Armee teilt am Morgen mit, die präzisen Angriffe auf iranische Militärziele seien beendet. 26.10.2024