Massive Angriffe in SyrienIsrael nutzt unklare Lage, um "Gesicht des Nahen Ostens zu verändern"Israel sieht den Sturz des syrischen Machthabers Baschar al-Assad als Folge seiner militärischen Schläge gegen die Verbündeten des Erzfeinds Iran. Die für den Machtwechsel verantwortlichen Rebellen wollen die Neuordnung derweil ohne äußere Einmischung regeln.10.12.2024
Experte zu Folgen des Aufstands"Irans 'Achse des Widerstands' liegt in Trümmern"Mit Assads Sturz verliert der Iran einen wichtigen Partner für seine Rolle als regionale Supermacht. Das scheint Vergangenheit, sagt Iran-Experte Fathollah-Nejad ntv.de. Die Mullahs haben zu viel Schwäche offenbart. 09.12.2024
Hohe Geldstrafen drohenIran legt neues Kopftuchgesetz auf EisIn einem Akt zivilen Ungehorsams verzichten im Iran viele Frauen auf das Tragen eines Kopftuchs in der Öffentlichkeit. Mit einem neuen Gesetz will das Parlament die Strafen dafür eigentlich verschärfen - doch nach Protesten dagegen wird das Vorhaben vorerst gestoppt.09.12.2024
Verlust von VerbündetemIran: Assad hat nicht um Unterstützung gebetenDie Hisbollah ist massiv geschwächt, das Assad-Regime gestürzt - der Iran hat die wichtigsten Verbündeten seiner Widerstandsfront gegen Israel verloren. Teheran versucht, diese Niederlage herunterzuspielen.09.12.2024
Assads Sturz mischt Karten neuTriumph für Erdogan, Schmach für Putin, Debakel für den IranAssad ist gestürzt. Das Regime, das über Jahrzehnte das syrische Volk unterdrückte, ist am Ende. Die Menschen feiern das. Doch auch geopolitisch hat der Machtwechsel Auswirkungen. Die Karten im Nahen Osten werden neu gemischt. Es gibt Gewinner und Verlierer.08.12.2024Ein Kommentar von Markus Lippold
Gerüchte über FlugzeugabsturzKeine Spur von Assad - wo steckt Syriens flüchtiger Machthaber?Um kurz vor 4 Uhr deutscher Zeit vermelden syrische Netzwerke und Rebellen die Flucht von Baschar al-Assad aus Syrien. Seitdem fehlt vom syrischen Machthaber jede Spur. Lebt er überhaupt noch? Ein mysteriöses Flugzeug, das plötzlich über Syrien vom Radar verschwindet, wirft Fragen auf.08.12.2024Von Christian Herrmann
Zahlreiche MilitäreinheitenWelche ausländischen Mächte in Syrien mitmischenDie Türkei, der Iran, Russland und die USA: Sie alle haben seit Jahren Militäreinheiten in Syrien stationiert. Wer verfolgt welche Interessen in dem vom Bürgerkrieg verwüsteten Land? Ein Überblick.08.12.2024
Fast atomwaffenfähigIAEA meldet drastischen iranischen Ausbau der Uran-ProduktionDie Regierung in Teheran strebt nach eigenen Angaben nicht nach Nuklearwaffen. Doch das Regime steigert die Herstellung von fast atomwaffentauglichem Uran deutlich. Ein Sprengkopf ließe sich damit wohl in kurzer Zeit herstellen.06.12.2024
"Vielfältige Dilemmata"Britischer Militär warnt vor "drittem nuklearen Zeitalter"Der britische Admiral Radakin sieht die Welt an der Schwelle eines "dritten nuklearen Zeitalters". Dieses zeichne sich auch durch das "fast völlige Fehlen" von Sicherheitsarchitektur aus. Neben Russland sieht er mehrere weitere Staaten als potenzielle Unruheherde.05.12.2024
Mohammadi seit 2021 inhaftiertIranische Friedensnobelpreisträgerin vorerst auf freiem FußNarges Mohammadi setzt sich seit Jahrzehnten für Menschenrechte im Iran ein. Immer wieder wird sie verurteilt, seit drei Jahren ist sie in Teheran inhaftiert. Laut ihrem Anwalt wird Mohammadi jetzt aus gesundheitlichen Gründen vorübergehend freigelassen. 04.12.2024