Terrorvorwurf gegen 190 UN-LeuteIsrael verlangt Rücktritt von UNRWA-ChefDer Skandal um die Verquickung des Palästinenserhilfswerks mit Terrororganisationen im Gaza-Streifen weitet sich aus. Ein israelisches Dossier kommt auf 190 UN-Mitarbeiter, die Mitglied bei der Hamas oder dem Islamischen Dschihad sein sollen. Israel fordert den Rücktritt von UNRWA-Chef Lazzarini. 29.01.2024
Vorwürfe gegen HilfswerkUN-Mitarbeiter sollen entführt und gemordet habenDie Tatsache, dass einige Staaten dem UN-Hilfswerk für palästinensische Geflüchtete das Geld streichen, legt nahe, dass die Vorwürfe gegen einige Mitarbeiter Gewicht haben. Ein Dokument aus Israel soll nun Belege beinhalten. Demnach haben Mitarbeiter Menschen entführt und in einem Kibbuz Israelis getötet.29.01.2024
USA drohen mit VergeltungIran bestreitet Beteiligung an tödlichem Angriff in JordanienBei einer Attacke auf einen US-Stützpunkt in Jordanien sterben 3 Soldaten, mindestens 34 sind verletzt. Nun wächst die Furcht vor einer Ausweitung des Israel-Krieges. US-Präsident Biden will militante pro-iranische Gruppen "zur Rechenschaft ziehen". Indes weist der Iran jede Schuld von sich. 29.01.2024
Kongress in JerusalemTausende Israelis für Wiederbesiedelung GazasWährend die internationale Gemeinschaft auf eine Zweistaatenlösung drängt, verfolgen rechte Israelis eine ganz andere Agenda. Aus Sicherheitsgründen müssten die Siedler in den Gazastreifen zurückkehren, Palästinenser sollten das Gebiet freiwillig verlassen, fordern sie auf einem Kongress in Jerusalem. 29.01.2024
Forderungen nach AuflösungDruck auf Palästinenserhilfswerk wächstMitarbeiter des UN-Palästinenserhilfswerks sollen direkt in das Massaker vom 7. Oktober verwickelt gewesen sein. Darum legen immer mehr Staaten ihre Zahlungen auf Eis, aus Hessen kommt die Forderung, die Organisation ganz aufzulösen. Auch Israel strebt das an. 29.01.2024
Am Grenzübergang Kerem SchalomIsraelische Demonstranten verhindern Gaza-HilfslieferungenHilfslieferungen für die Bewohner des Gazastreifens erreichen die Notleidenden nur über zwei Zugänge. Einer von ihnen ist der Grenzübergang Kerem Schalom. Rund 200 israelische Demonstranten haben diesen Weg abgeschnitten. Einige von ihnen sind Verwandte von Hamas-Geiseln.28.01.2024
Beteiligung an Hamas-Massaker?UN wollen UNRWA-Mitarbeiter zur Rechenschaft ziehenNach den schweren Vorwürfen gegen Beschäftigte der UNRWA kündigt Antonio Guterres Konsequenzen an. Man werde die Beschuldigten strafrechtlich verfolgen, sagt der UN-Generalsekretär. Gleichzeitig bittet er mit Blick auf die Zahlungseinstellungen mehrerer Staaten um Nachsicht.28.01.2024
"Es wird immer schlimmer"Wo der Rabbi mit dem palästinensischen Farmer rauchtAuf einem kleinen, palästinensischen Bauernhof zwischen israelischen Siedlungen und Checkpoints versuchen ein Siedler-Rabbi und ein Palästinenser, die verfeindeten Bevölkerungsgruppen zusammenzubringen. Über die Erfolgsaussichten machen sie sich keinerlei Illusionen. Aufgeben können sie nicht.28.01.2024Von Max Borowski, Gush Etzion
Freilassung gegen Feuerpause?Geisel-Deal zwischen Hamas und Israel könnte näher rückenBereits vor einigen Tagen wird berichtet, dass Israel im Gegenzug für eine längere Feuerpause die Freilassung der Geiseln der Hamas erreichen könnte. Laut einem Medienbericht ist solch ein Deal nun tatsächlich Bestandteil von Gesprächen. Es soll "leichten Optimismus" in US-Kreisen geben.28.01.2024
Terrorverdacht gegen MitarbeiterDeutschland will UNRWA keine Gelder mehr überweisenMehrere Mitarbeiter des UN-Palästinenserhilfswerks sollen in die Hamas-Massaker vom 7. Oktober verwickelt gewesen sein. Deutschland unterstützt die Organisation finanziell, will nun aber vorerst keine neuen Mittel bereitstellen. Auch andere Länder legen Hilfen auf Eis.27.01.2024