Brückeneinsturz in ItalienGenua hofft weiter auf "Lebenszeichen"Fast drei Tage nach dem Einsturz der Autobahnbrücke in Genua suchen Retter in den Trümmern weiter nach Überlebenden. Mithilfe von Schweißbrennern und Kränen dringen Spezialisten tiefer in die Überreste der einst 90 Meter hohen Pfeilerkonstruktion vor.17.08.2018
Ordnungsgemäße Wartung?Italien ermittelt gegen BrückenbetreiberZwei Tage nach dem Brückenunglück in Genua mit mindestens 38 Toten stellt die italienische Regierung ein Ultimatum: In 15 Tagen muss der Betreiberkonzern Atlantia beweisen, dass er keine Fehler gemacht hat. Auch Frankreich ermittelt. 17.08.2018
EU erinnert Italien an PrüfzwangFür Morandi-Brücke galten SpezialauflagenWer trägt die Verantwortung für den Brückenkollaps in Genua? Italien sieht die Schuld beim Betreiber und der EU. Doch die EU-Kommission stellt klar: Die italienischen Behörden hatten ebenfalls eine Sorgfaltspflicht zu erfüllen.16.08.2018
Brücken-Kollaps in ItalienVon Nord nach Süd bröckelt es gefährlichDie Regierung verspricht, Italiens marodes Straßennetz wieder auf die Beine zu bringen. Koste es, was es wolle und jeglichem EU-Spardiktat zum Trotz. Eine Herkulesaufgabe, da es weder eine Kartierung noch ein nationales Straßenkataster gibt.16.08.2018Von Andrea Affaticati, Mailand
Betreiber-Aktien auf TalfahrtItalien will seine Autobahnen verstaatlichenDie Katastrophe von Genua könnte Italien auf Jahre hinaus verändern: Italiens Vize-Premier di Maio droht im Rundfunk damit, die Autobahn-Privatisierung insgesamt zurückzudrehen. An der Mailänder Börse rutschen die Aktien der Autostrade-Mutter Atlantia ab.16.08.2018
Suche nach Überlebenden in GenuaDie Hoffnung der Retter schwindetNoch immer werden Menschen in den Trümmern der Morandi-Brücke in Genua vermutet. In der Küstenstadt gilt ein von der Regierung verhängter Ausnahmezustand. Dass die Verschütteten lebend geborgen werden, wird allerdings immer unwahrscheinlicher.16.08.2018
Nach Brücken-KatastropheItalien verhängt in Genua AusnahmezustandDie italienische Regierung ruft nach dem Brücken-Unglück einen einjährigen Ausnahmezustand für Genua aus. Außerdem werden fünf Millionen Euro als Soforthilfe freigegeben. Ministerpräsident Conte sieht die Haupstschuld vor allem beim Autobahn-Betreiber.15.08.2018
Diskussion um deutsche BrückenScheuer warnt vor PanikmacheDer Brückeneinsturz in Genua löst eine Diskussion um die Sicherheit der Bauwerke in Deutschland aus. Nachdem ein Experte von "verrotteten" Brücken spricht, warnt Verkehrsminister Scheuer vor Panikmache. Ein Ingenieur verweist auf ständige Kontrollen.15.08.2018
Brückeneinsturz in GenuaUnglück oder menschliches Versagen?Während eines schweren Unwetters stürzt gestern die sogenannte Morandi-Brücke im italienischen Genua ein. Um die 30 Fahrzeuge werden in die Tiefe gerissen, Dutzende Menschen sterben. Einen Tag nach dem Unglück beginnt die Schuldzuweisung.15.08.2018
Abgestürzt und überlebt"Es war wie auf einer Achterbahn"Zuerst war da ein stumpfes Krachen, danach stürzte er mit seinem Wagen in die Tiefe. Der Feuerwehrmann Davide Capello, ein ehemaliger Fußballprofi, überlebte den Zusammenbruch der Morandi-Brücke in Genua.15.08.2018Von Andrea Affaticati, Mailand