Karl-Heinz Kurras

Nachrichten und Informationen auf einen Blick. Artikelsammlung von n-tv.de zum Thema Karl-Heinz Kurras

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18.02.2015 09:48

Der Polizist, der Ohnesorg erschoss Karl-Heinz Kurras ist tot

Der tödliche Schuss am 2. Juni 1967 auf Benno Ohnesorg erschüttert die westdeutsche Studentenbewegung. Karl-Heinz Kurras ist damals Polizist und steht als Schütze schnell fest. Doch verurteilt wird er nie. Kurz vor Weihnachten ist er in Berlin gestorben.

Das Ohnesorg-Denkmal in Berlin. Trotz neuer Erkenntnisse würde es für eine Wiederaufnahme des Strafverfahrens gegen Kurras nicht reichen, heißt es von Seiten der Staatsanwaltschaft.
22.01.2012 13:37

Wahrheit womöglich vertuscht Ohnesorg doch gezielt getötet?

Es ist der 2. Juni 1967, als Karl-Heinz Kurras den Studenten Benno Ohnesorg erschießt - aus Notwehr, wie er sagt. Kurras wird in zwei Prozessen freigesprochen. Doch nun werden Fotos und Filmsequenzen vom Tatort mit neuer Technik ausgewertet. Das Fazit: Um Kurras zu schützen, sollen Spuren verwischt und Akten gesäubert worden sein.

Kurras hat zugegeben, ein Stasi-Spitzel gewesen zu sein.
19.11.2009 07:45

Aussage mit Ungereimtheiten Kurras: Ich war Stasi-Spitzel

Der frühere West-Berliner Polizist Karl-Heinz Kurras, der im Juni 1967 den Studenten Benno Ohnesorg erschossen hat, soll bei einer Vernehmung der Bundesanwaltschaft zugegeben haben, dass er sich 1955 schriftlich zu einer Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit der DDR verpflichtet habe.

Kurras mit seinem Anwalt.
13.11.2009 16:00

Ohnesorg-Todesschütze verurteilt Bewährungsstrafe für Kurras

Der wegen seiner Tätigkeit für die Stasi in die Schlagzeilen geratene ehemalige Polizeibeamte Karl-Heinz Kurras steht vor einer Bewährungsstrafe. Ein Berliner Gericht befand ihn des illegalen Waffenbesitzes für schuldig. Der Anwalt des 81-Jährigen will jedoch in Berufung gehen

22.07.2009 16:49

West-Posten schon verteilt Stasi war für Angriff gerüstet

Die DDR-Staatssicherheit hat rund ein Viertel ihrer Spione für die Bundesrepublik in West-Berlin eingesetzt. Offenbar war sie auch auf einen militärischen Angriff vorbereitet - das Personal für Stasi-Dienstellen im Westen war schon gesetzt.

Vor zwei Wochen war  bekannt geworden, dass Kurras SED-Mitglied und Inoffizieller Mitarbeiter des DDR-Staatssicherheitsdienstes war.
02.06.2009 17:32

Ermittlungen gefährdet Kurras' Stasi-Akte gesperrt

Die Bundesanwaltschaft hat einen Teil der Stasi-Akte des früheren Polizisten Karl-Heinz Kurras sperren lassen. Bei dem Material handelt es sich um Band 17 der Akte von Kurras, der am 2. Juni 1967 bei einer Demonstration in Berlin den Studenten Benno Ohnesorg erschossen hatte.

Marek Dutschke will Klarheit.
30.05.2009 10:56

Im Schatten des "Fall-Kurras" Dutschke-Attentat neu bewerten

Das Attentat auf den Studenten-Wortführer Rudi Dutschke am 11. April 1968 sollte nach Ansicht seines Sohnes Marek neu untersucht werden. Das gelte auch mit Blick auf mögliche Geheimdienst-Verwicklungen oder Stasi-Verstrickungen, sagte Marek Dutschke.

Staeck ist seit den 60er Jahren vor allem wegen seiner oft provokativen gesellschaftskritischen Plakate bekannt
28.05.2009 16:22

Staeck-Retrospektive "Schöne Aussichten" in Berlin

Die Berlinische Galerie zeigt "Schöne Aussichten" - eine Retrospektive mit den Arbeiten des Politkünstlers Klaus Staeck. "Manche Sachen sind aktueller als einem lieb sein kann, so der einst als "Neo-Stürmer" angeprangerte heutige Präsident der Akademie der Künste.

Gysi bezweifelte, dass die Stasi Kurras beauftragt haben könnte, Ohnesorg zu ermorden. Das sei abwegig, weil klar gewesen sei, dass sie ihn als Agenten damit verlieren würde.
27.05.2009 13:05

Fraktionen fast einig Stasi-Prüfung aller Abgeordneten

Auch Grüne und FDP sind dafür: Die Bundestagsabgeordneten sollen auf mögliche Stasi-Mitarbeit überprüft werden. Nur Links-Fraktionschef Gysi ist skeptisch. Er sprach sich zugleich dafür aus, die Stasi-Akten dem Bundesarchiv zu übertragen.

Marianne Birthler sieht sich heftiger Kritik ausgesetzt.
26.05.2009 21:24

Birthler-Behörde "Zeitgeschichtliche Bombe"

Im Wirbel um den Fall Kurras hagelt es Kritik. Die Presse ist sich uneinig: Die einen halten die Kritik für ein Ablenkungsmanöver, andere werfen der Birthler-Behörde Unprofessionalität vor.

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