Faeser: "Schreckliche" AussagenHuman Rights Watch zerpflückt Katars SicherheitsgarantieInnenministerin Nancy Faeser zeigt sich bestürzt ob der "schrecklichen" Aussagen eines WM-Botschafters zur Homosexualität, der Lesben- und Schwulenverband fordert einen diplomatischen Boykott und eine Reisewarnung. Human Rights Watch gibt nichts auf Katars "Sicherheitsgarantien" - und rät zur Vorsicht.08.11.2022
Verunglückte WM-ArbeiterDFB-Chef fordert mehr Verantwortung von FIFA Der Beginn der Fußball-WM in Katar steht unmittelbar bevor. Doch statt um Sportliches geht es seit Monaten um politische Fragen, etwa um die Menschenrechtsverletzungen gegenüber Gastarbeitern beim Bau der WM-Stadien. DFB-Chef Neuendorf fordert diesbezüglich eine klare Haltung der Fußballverbände. 07.11.2022
Politiker "wollen Punkte machen"Katars Außenminister beklagt "Doppelmoral"In zwei Wochen beginnt die Fußball-WM in Katar. Der katarische Außenminister Al Thani versichert in einem Interview, dass niemand in dem Land diskriminiert werde - und beklagt deutsche Vorwürfe in dieser Richtung. Und er meint: Die deutsche Bevölkerung wird durch ihre Regierungspolitiker falsch informiert.06.11.2022
Sicherheitsgarantie erhaltenFaeser lässt sich von WM-Besuch in Katar überzeugenBundesinnenministerin Faeser kritisiert die Vergabe der Fußball-WM nach Katar deutlich. So deutlich, dass das Land den Botschafter einbestellt. Nun ist Faeser zu Gast im arabischen Land - und wird wiederkehren. Ihre Forderung werde garantiert, erklärt sie. Doch viele Probleme bleiben natürlich bestehen.01.11.2022
"Kritik nutzt Reformgegnern"Gabriel stellt sich nochmal hinter KatarDie deutsche "Arroganz" gegenüber dem WM-Gastgeber Katar findet Sigmar Gabriel "zum Ko...". Mit diesem Tweet wollte er provozieren, betont der frühere Außenminister - und bleibt dabei. Kritik aus Deutschland nutzt seiner Meinung nach Reformgegnern in dem Land sogar.31.10.2022
Vor geplanter Reise mit DFB-ChefFaeser kritisiert Fußball-WM in KatarSeit Jahren wird Katar als Gastgeber der anstehenden Fußball-WM kritisiert. Schmiergelder, Umweltaspekte und die Menschenrechtslage stehen dabei im Mittelpunkt. Wenige Tage vor ihrem Besuch in dem Golf-Emirat bemängelt auch Innenministerin Faeser die Missachtung bedeutender Vergabe-Kriterien.27.10.2022
Ganz anderes Vorgehen als im DFBErste WM-Mannschaft kritisiert Katar mit VideoOliver Bierhoff möchte die allgegenwärtigen Menschenrechtsfragen rund um die WM in Katar von der DFB-Elf fernhalten. Die australische Nationalmannschaft wählt stattdessen die Konfrontation: In einem Video sprechen 16 Fußballer Missstände klar an und fordern einen schnellen Wandel.27.10.2022
Britischer Aktivist festgehaltenPolizei beendet ersten LGBT+-Protest in Katar überhauptDas gab es noch nie: Der LGBT+-Aktivist Peter Tatchell hält mitten in der Hauptstadt Katars einen Ein-Mann-Protest gegen Queerfeindlichkeit seitens des Emirats ab. Die Polizei schreitet schnell ein, lässt aber wohl Milde walten. Der Zeitpunkt der Aktion hätte nicht kritischer sein können.25.10.2022Von David Bedürftig
"Verleumdungen"Katar fühlt sich "beispielloser Kampagne" ausgesetztIn weniger als einem Monat beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Die Veranstaltung ist umstritten, die Liste an fundamentalen Kritikpunkten ist lang, der Protest nimmt nicht ab. Das Emirat sieht sich ungerecht behandelt.25.10.2022
Human Rights Watch kritisiertReformprozess in Katar ist "eine Schande"In einem Monat startet die umstrittene Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Verteidiger der Veranstaltung beschwören Reformprozesse im Land, die mit der Vergabe der WM angestoßen werden. Human Rights Watch sieht Verbesserungen - "vor allem auf dem Papier" und "nur sporadisch".20.10.2022