6500 Tote seit der WM-VergabeDruck auf Katar soll durch FIFA steigenGianni Infantino als Wächter über die Menschenrechte? Ganz so weit soll es nicht kommen, aber: Der FIFA-Präsident wird dazu aufgerufen, den Druck auf WM-Gastgeber 2022 hochzuhalten. Denn die Aufmerksamkeit sorge für Fortschritte. Ausbeutung gehört aber weiter zum Alltag der Gastarbeiter.22.03.2021
Wegen Menschenrechtsverletzungen90 Prozent befürworten Boykott der Katar-WMEin Rasenproduzent aus Katar hat es schon getan, der norwegische Fußballverband steht kurz davor - und nun spricht sich eine überwältigende Mehrheit der Teilnehmer einer repräsentativen Umfrage ebenfalls für einen Boykott der WM 2022 in Katar aus.18.03.2021
"Würde um Jahre zurückwerfen"Expertin warnt Fußballer vor WM-BoykottUm die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar gibt es seit dem Tag der Vergabe heftige Diskussionen, bis zum Anpfiff des Auftaktspiels werden diese nicht abreißen. Boykottaufrufe bleiben gleichbleibend laut. Nach Überzeugung von Amnesty International sind die aber kontraproduktiv.18.03.2021
"Friedhof"-WM ohne Haaland?Boykott-Frage spaltet Norwegens VerbandKlubs und Fans wollen die norwegische Nationalmannschaft um Jungstar Erling Haaland zu einem Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar zwingen. Die Nationalelf selbst ist noch unentschieden. Am Sonntag kommt es zum Showdown mit dem Verband. 12.03.2021
Tausende tote ArbeiterKatar: Rasenproduzent lässt WM-Deal platzenZum professionellen Fußballspielen braucht es einen ordentlichen Rasen. Für das Grün bei der WM im Wüstenstaat Katar 2022 sollte eigentlich ein niederländischer Produzent sorgen, nach einem Bericht über Tausende tote Arbeitsmigranten zieht der nun zurück.12.03.2021
Bericht: Tausende Tote in KatarKlub ruft Haaland und Co. zu WM-Boykott aufWeil der bisherige Dialog "zu nichts" geführt habe, ruft nun ein norwegischer Fußball-Erstligist die Nationalelf um BVB-Star Haaland auf, die Weltmeisterschaft in Katar zu boykottieren. Auslöser ist ein Bericht des "Guardian" über Tausende tote Gastarbeiter in dem Emirat seit Vergabe des Turniers.26.02.2021
Zoff um Beach-Turnier in KatarSportlerinnen dürfen im Bikini antretenDie Arbeitskleidung von Beachvolleyballerinnen ist normalerweise der Sport-Bikini. Für das Welttour-Turnier in Katar fordern die Behörden allerdings mehr Textil. Karla Borger und Julia Sude sagen die Teilnahme aus Protest ab. Jetzt gibt es eine Wende. 23.02.2021
Streit um KleiderordnungKatar will von Bikini-Verbot nichts wissenWeil es für das Volleyballturnier in Doha eine Kleiderordnung geben soll, sagt das deutsche Duo Borger und Sude ihre Teilnahme ab. Der Weltverband FIVB bestätigte das Bikini-Verbot schon, nun bestreitet Katar, dass es solche Vorschriften überhaupt geben soll.23.02.2021
Umstrittenes Turnier in KatarSeit WM-Vergabe starben 6500 Gastarbeiter2010 vergibt die Fifa die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 nach Katar. Die Entscheidung wird seit dem ersten Tag kritisiert. Neue Zahlen sind nicht dazu geeignet, Zweifel zu zerstreuen. Die Fifa und die WM-Gastgeber haben allerdings eine andere Interpretation.23.02.2021
Beach-Duo spielt nicht in KatarCoach unterstützt Streik wegen Bikini-VerbotKarla Borger und Julia Sude haben Prinzipien und die brechen sie auch nicht für ihre Arbeit. Weil ihre Arbeitskleidung in Katar unerwünscht ist, tritt das deutsche Beachvolleyball-Duo dort nicht zum Turnier an. Für ihren Trainer ist das vollkommen legitim. 22.02.2021