Kein Hotel für Kim Jong Un: Kempinski zieht Leine 09.04.2013 16:06 Uhr Kein Hotel für Kim Jong Un Kempinski zieht Leine

Nach dem Machtwechsel in Nordkorea hatten Investoren die Hoffnung, der junge Kim Jong Un würde einen frischen Wind bringen, Märkte könnten sich öffnen. Doch die Realität sieht anders aus. Wer zurzeit in dem Land investiert, muss ein echter Abenteurer sein. Die Kempinski-Hotelgruppe gehört nicht dazu. Von Jochen Müter

Länder sollen Botschaften räumen: Nordkorea drängt auf Evakuierung 05.04.2013 15:06 Uhr Länder sollen Botschaften räumen Nordkorea drängt auf Evakuierung

Kim Jong Un dreht weiter auf. Sein jüngster Streich, um die Welt zu beeindrucken: Er fordert alle Länder auf, die Evakuierung ihrer Vertretungen zu prüfen. Kurz zuvor lässt er eine weitere Rakete an der Ostküste aufstellen - Richtung USA und Japan. Washington sichert derweil seine unter anderem auf der Insel Guam stationierten Soldaten. Von Jochen Müter

Nordkoreas Kim als Schwein verspottet: Hacker kapern Propagandanetz 04.04.2013 20:37 Uhr Nordkoreas Kim als Schwein verspottet Hacker kapern Propagandanetz

Während Nordkorea der Welt mit Atomschlägen droht, legen Hacker ein Propagandanetzwerk des kommunistischen Landes lahm. Websites sind offline, ein bekanntes Twitter-Konto ist unter fremder Kontrolle und über einen gekaperten Flickr-Kanal wird Kim Jong Un angeklagt und verspottet. Anonymous behauptet, Zugriff auf die interne IT-Struktur Nordkoreas zu haben.

Korea-Experte Eschborn beschreibt Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un (l.) als fremdgesteuerten Repräsentanten. 04.04.2013 15:23 Uhr Was geschieht jetzt in Nordkorea? "Ich rechne mit einem Angriff"

Kim Jong Un ist nicht irre. Dennoch wird der Diktator Nordkoreas einigen seiner Drohungen Taten folgen lassen. Davon zeigt sich Norbert Eschborn überzeugt. Im Interview mit n-tv.de erklärt der Leiter des Auslandsbüros der Konrad Adenauer Stiftung in Seoul, was aus Pjöngjang zu erwarten ist. Trotz aller Aggressionen empfiehlt er, den "Obersten Führer" zu einem Staatsbesuch einzuladen.

Mit Hubschraubern und Zerstörern unterstützen die USA Südkorea (Archivbild). 01.04.2013 22:09 Uhr Experten spekulieren über Uranbombe USA schicken Zerstörer

Der Konflikt auf der koreanischen Halbinsel spitzt sich zu. Nachdem Nordkorea den Kriegszustand ausgerufen hat, kündigt der Süden für den Ernstfall Vergeltung ohne politische Abwägung an. Die USA schicken nicht mehr nur Tarnkappenjets ins Konfliktgebiet. Kim Jong Un widmet sich derweil zumindest kurzzeitig wieder der Innenpolitik.

Eilige Sitzung am 29. März: Kim Jong Un erteilt den Befehl, Raketen startklar zu machen. 30.03.2013 02:06 Uhr Mit Südkorea greift das Kriegsprotokoll Nordkorea erklärt Kriegszustand

Erst lässt der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un die strategischen Raketen für Angriffe gegen die USA und Südkorea abschussbereit machen. Nun verkündet er offiziell, dass sich sein Land mit Südkorea im Kriegszustand befinde. Formal betrachtet, gilt der seit 1953 ohnehin: Der Korea-Krieg ging nicht mit einem Friedensvertrag zu Ende.

Raketen in Bereitschaft: Nordkorea verschärft Drohungen 29.03.2013 01:46 Uhr Raketen in Bereitschaft Nordkorea verschärft Drohungen

Nordkorea reagiert mit neuen Angriffsdrohungen gegen die USA auf Übungsflüge amerikanischer Langstreckenbomber über Südkorea. Auf Befehl von Machthaber Kim Jong Un seien strategische Raketen in Bereitschaft versetzt worden, melden die Staatsmedien. Zuvor hatte Nordkorea den USA mit einem atomaren Erstschlag gedroht.

"Den Feinden das Kreuz brechen": Kim droht mit Angriff auf Insel 12.03.2013 07:39 Uhr "Den Feinden das Kreuz brechen" Kim droht mit Angriff auf Insel

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un rüstet rhetorisch weiter auf. Für den Fall eines Kriegs werde die südkoreanische Insel Baengnyong in ein "Meer von Flammen" verwandelt. Seine Soldaten fordert Kim auf: Wenn der Befehl zum Angriff erteilt worden sei, müssten diese den Feinden "die Kehle durchschneiden und ihnen so klar zeigen, was ein echter Krieg ist".