"Ökologische Vandalen"Oxfam: Superreiche zerstören das KlimaWenn die 1,5-Grad-Grenze bei der Erderwärmung nicht eingehalten wird, sind auch die Superreichen dafür verantwortlich. Sie verursachen einer Oxfam-Studie zufolge im Vergleich zur ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung das Zigfache an Emissionen. Wissenschaftler fordern, die Reichen mehr in die Pflicht zu nehmen.05.11.2021
Heuchler an der Klimafront?Warum Privatjets nicht das (eigentliche) Problem sindOb Jeff Bezos oder Ursula von der Leyen: Ausgerechnet während des Klimagipfels in Glasgow rücken vermeintliche Privatjet-Skandale von Reichen und Mächtigen in den Fokus. Doch die Empörung darüber birgt Gefahren.04.11.2021Ein Kommentar von Kai Stoppel
Vom Klimagipfel zur HerrenrundePrivatjet-Ärger um Boris JohnsonAuf der COP26 wirbt Boris Johnson eindringlich für den Klimaschutz. Doch nach seiner Rede düst der britische Premier im Privatjet für ein exklusives Abendessen nach London. Auf der Gästeliste steht auch ein bekennender Klimaskeptiker. Die Opposition ist entsetzt und spricht von "atemberaubender Heuchelei".04.11.2021
Hollywood-Star trifft PrinzLeonardo DiCaprio besucht KlimakonferenzIn Glasgow beraten derzeit Politiker aus rund 200 Staaten über Auswege aus der Klimakrise. Wirklich nur Politiker? Nein, auch ein Hollywood-Star wie Leonardo DiCaprio hat sich nach Schottland aufgemacht. Dort begegnet der Oscarpreisträger nun unter anderem Prinz Charles.04.11.2021
Starker Anstieg 2020Fast ein Drittel des CO2 kommt aus ChinaDie Corona-Pandemie führt 2020 weltweit zu einem Rückgang der CO2-Emissionen. Doch mit der wirtschaftlichen Erholung verschwindet dieser Effekt, besonders schnell geht das in China. Der Anteil des bevölkerungsreichsten Landes an den globalen Treibhausgasemissionen steigt.04.11.2021
Bangladesch bangt um die ZukunftFür Fariha Aumi geht es um 0,5 GradIm Alter von acht Jahren erlebt Fariha Aumi eine Jahrhundertflut. Inzwischen gibt es solche Überschwemmungen jedes Jahr in Bangladesch. Das Land ist eines der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Länder der Welt. Für Aumi und ihre Familie ist der Unterschied zwischen 1,5 und 2 Grad eine Frage des Überlebens. 03.11.2021Von Clara Suchy
Klimagipfel ohne Xi und PutinChina und Russland kontern Bidens Kritik197 Nationen beraten derzeit in Glasgow, wie sich eine weitere Erderwärmung verhindern lässt. Ausgerechnet die Staatschefs von zwei der größten Emittenten fehlen: Russland und China. US-Präsident Biden bezeichnet das als "großen Fehler". Der Kreml und Peking sehen das weniger problematisch.03.11.2021
Reformen für den Klimaschutz"Ein Finanzmarkt, der crasht, ist nicht nachhaltig"Als wichtige Stellschraube, um die Wirtschaft klimaneutral umzubauen, gilt der Finanzmarkt. Doch weiter fließen Milliardeninvestitionen in Öl und Kohle, selbst aus angeblichen Nachhaltigkeitsfonds. Warum das nicht nur dem Klima schadet, erklärt Expertin Magdalena Senn im ntv.de-Interview. 03.11.2021
Rockström fordert Kohle-AusExperte zu 2,7 Grad: Planet wäre praktisch zerstörtKlimaforscher Johan Rockström mahnt die Vertreter auf der Weltklimakonferenz dringend etwas gegen eine weitere Erderwärmung zu tun. Passiert das nicht, steuert die Erde auf 2,7 Grad höhere Temperaturen zu. Die Welt wäre für fast die Hälfte der Menschheit kaum noch bewohnbar.03.11.2021
Ausstoß um 30 Prozent senkenMehr als 80 Staaten besiegeln Methan-PaktDer Ausstoß von Methan in die Atmosphäre hat einen erheblichen Beitrag zur Erderwärmung. Auf der Weltklimakonferenz schließen sich deswegen mehr als 80 Staaten einer Initiative der EU und der USA an, um den Ausstoß zu reduzieren. Einige der größten Emittenten sind allerdings nicht dabei.02.11.2021