Kreml manipuliert erfolgreichISW: Russland würde verlieren, wenn Westen Ressourcen nutztMilitärexperten vom Institut für Kriegsstudien zählen die westlichen Verbündeten in einer Analyse deutlich an. Russland könne den Krieg überhaupt nicht gewinnen, heißt es, wenn der Westen "aufstehen" würde. Viel zu oft falle man hingegen auf die einzige Siegesstrategie des Kremls herein.27.03.2024
97 Verletzte noch im KrankenhausKreml-Sprecher verweigert Aussage zu IS-BekenntnisDie westlichen Sicherheitsbehörden sind sich einig: Das Bekenntnis des IS zum Angriff auf den Moskauer Konzertsaal ist glaubhaft. Russland sieht das anders, Kreml-Sprecher Peskow lehnt eine Aussage dazu ab. Auch zu den Misshandlungen der mutmaßlichen Haupttäter schweigt er. 25.03.2024
"Ausgewogene Sicht"Weidel streitet Nähe der AfD zu Putin abKremlnahe Aussagen von AfD-Politikern sind keine Seltenheit. Sympathien für die russische Führung kann Alice Weidel in ihrer Partei nach eigener Aussage trotzdem nicht ausmachen. Vielmehr herrsche eine "ausgewogene Sicht auf die Dinge" vor. 24.03.2024
Moskau und Peking legen Veto einForderung nach Gaza-Waffenruhe scheitert im SicherheitsratMonatelang scheitern die Bemühungen des UN-Sicherheitsrats für eine Waffenruhe im Gazastreifen am Widerstand der USA. Inzwischen hat Israels Schutzmacht ihren Kurs geändert. Jetzt stellen sich aber zwei andere Vetomächte quer.22.03.2024
Historiker warnt vor Eskalation"Putin hat nicht mehr so viel Zeit"Wladimir Putin hätte auch eine demokratische Wahl gewonnen, ist sich der Historiker Alexander Friedman sicher. In der neuen Amtszeit werde der Kremlchef noch radikaler, prognostiziert der Experte. Eine Eskalation des Konflikts mit dem Westen schließt er nicht aus - und zieht historische Parallelen zum Ersten Weltkrieg.21.03.2024
"Wo immer sie sich aufhalten"Putins Geheimdienst soll "Verräter" jagenKreml-Gegner kommen auch im Ausland immer wieder gewaltsam zu Tode. Dabei soll die Jagd auf "Verräter" nach Wladimir Putins Wunsch jetzt erst richtig beginnen. Das "Gesindel" solle bestraft werden, fordert der Kreml-Chef wenige Tage nach der Präsidentschaftswahl von seinem Geheimdienst FSB. 19.03.2024
Putin wie Verbrecher behandelnNawalnaja richtet Forderungen an den WestenDie Wahl in Russland soll nicht anerkannt werden, fordert Julia Nawalnaja. Putin sei kein Präsident, seine "Mafia" solle als eine Verbrecherorganisation behandelt werden, sagt die Frau, die den Kampf ihres in Haft gestorbenen Mannes im Exil fortsetzen will. Der Kreml wirft der Opposition derweil "antirussische Hysterie" vor.19.03.2024
Person der Woche: KirijenkoPutins Chamäleon, Wahl-Manipulator - und Nachfolger?Er hat die Putin-Wahl organisiert und manipuliert, er ist Politchef im Kreml, oberster Propagandist, Statthalter im Donbass und einer der wenigen Vertrauten von Putin. Er wird immer mächtiger, einige sehen in ihm gar einen denkbaren Nachfolger Putins.19.03.2024Von Wolfram Weimer
Einigung bei StrafmaßnahmenEU verhängt Sanktionen wegen Nawalny-TodMitte Februar stirbt der Kremlkritiker Alexej Nawalny in einem Straflager in Sibirien. Die Todesumstände sind bis heute ungeklärt. Die 27 EU-Staaten machen Putin für den Tod verantwortlich. Nun verständigen sie sich auf Maßnahmen gegen Vertreter des russischen Justizsystems und mehrere Diplomaten. 18.03.2024
Nationalistischer AngriffKreml-Sprecher schießt gegen NawalnajaSeit dem Tod ihres Mannes, Alexej Nawalny, hält sich Julia Nawalnaja nicht mit Kritik am Kreml zurück. Die Wahlen in Russland nutzt sie, um ein Zeichen gegen Putin zu setzen. Nun reagiert der Kreml-Sprecher. 18.03.2024