Platz von Russland übernommenTschechien zieht in UN-Menschenrechtsrat einNach dem weltweiten Entsetzen über die Verbrechen russischer Soldaten im Krieg gegen die Ukraine verlässt Moskau den UN-Menschenrechtsrat. Die übrigen Mitglieder wählen Tschechien in das Gremium. Das Land erklärt, im Geiste seines einstigen Präsidenten Havel handeln zu wollen.10.05.2022
"Kein Verhandlungsweg in Sicht"USA: Donbass für Russland nur eine EtappeDie US-Geheimdienste glauben nicht, dass sich Russland bei seinem Krieg in der Ukraine allein auf den Donbass konzentriert. Deswegen würde ein dortiger Erfolg für Moskau auch nicht das Ende der Kampfhandlungen bedeuten. Vielmehr setze Machthaber Putin weiter auf nachlassende Hilfe des Westens.10.05.2022
Langfristige Hilfe angekündigtDeutschland eröffnet Kiewer Botschaft wiederAls eines der letzten westlichen Länder nimmt Deutschland wieder seine diplomatische Vertretung in Kiew in Betrieb. Vorerst wird die Botschaft jedoch nur mit einer Minimalbesetzung arbeiten.10.05.2022
"Hunderte sind verletzt"Angeblich 1000 Soldaten in Stahlwerk verschanztFür das ukrainische Militär ist das Asow-Stahlwerk die letzte Bastion im von russischen Truppen zerstörten Mariupol. Noch immer sollen sich in dem Industriekomplex Hunderte Soldatinnen und Soldaten aufhalten. "Die Situation verschlimmert sich täglich", sagt die Vize-Regierungschefin.10.05.2022
"Wir brauchen Schwedt"Habeck: Sind für Betreiberwechsel der Raffinerie gerüstetDie Raffinerie in Schwedt gehört mehrheitlich einem russischen Konzern, ist spezialisiert auf die Verarbeitung russischen Öls und versorgt weite Teile Ostdeutschlands. Mit dem absehbaren Wegfall der bisherigen Lieferungen ringt Minister Habeck um den Erhalt des Werkes - und der Jobs.09.05.2022
EU-Beitritt erst in JahrzehntenMacron dämpft Hoffnungen der Ukraine drastischDie Ukraine verspricht sich von einem EU-Beitritt mehr Sicherheit und Unterstützung. Das Aufnahmeverfahren könnte zwar beschleunigt werden, Frankreichs Präsident Macron macht aber wenig Hoffnung. 09.05.2022
Angriff mit roter FlüssigkeitRussischer Botschafter in Warschau attackiertIn der polnischen Hauptstadt Warschau will der Botschafter Russlands auf einem Friedhof der gefallenen sowjetischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg gedenken. Mehrere Demonstranten beschimpfen ihn. Nach Attacken mit roter Farbe kehrt der Vertreter Moskaus um.09.05.2022
Michel muss Schutz suchenEU-Ratspräsident während Raketenangriff in OdessaZahlreiche Politiker besuchen die Ukraine in den vergangenen Wochen. EU-Ratspräsident Michel schlägt etwas überraschend in der am Schwarzen Meer gelegenen Stadt Odessa auf. Während seines Besuchs wird die Hafenstadt erneut Ziel eines russischen Raketenangriffs.09.05.2022
"Nicht genug schwere Waffen"Selenskyj hält Befreiung Mariupols für unmöglichDie im Mariupoler Asowstal-Stahlwerk ausharrenden Kämpfer machen deutlich, nicht aufgeben zu wollen. Präsident Selenskyj sieht derzeit jedoch keinen Weg, sie zu retten. Den ukrainischen Streitkräften fehle es für eine Befreiung der Stadt an militärischen Mitteln.08.05.2022
Treffen mit Selenskyj geplantTrudeau ist überraschend in der UkraineViele internationale Politiker reisen derzeit die Ukraine, um ihre Solidarität zu bekunden. Unangekündigt erreicht nun auch der kanadische Regierungschef Justin Trudeau das Land. Sein Blitzbesuch führt ihn zunächst in den zerstörten Kiewer Vorort Irpin.08.05.2022