BND: Butscha-Morde als StrategieSoldaten besprachen Tötung von Zivilisten per FunkEinem Bericht zufolge hat der BND russische Funksprüche mitgeschnitten, die nahelegen, dass das Töten von Zivilisten wie in Butscha für russische Soldaten "Alltag" und sogar Teil einer klaren Strategie ist. Auch das Bild eines vom Fahrrad geschossenen Ukrainers könne dadurch zugeordnet werden.07.04.2022
Aufnahme verifiziertVideo zeigt Erschießung eines russischen SoldatenEin Video, nicht weit von Butscha aufgenommen, zeigt eine brutale Hinrichtung. Einem Bericht der "New York Times" zufolge exekutieren für die Ukraine kämpfende Truppen einen schwer verletzten russischen Soldaten, der mit seiner Einheit in einen Hinterhalt geraten war. Das Video wirft viele Fragen auf.06.04.2022
"Lager soll gesprengt werden"Moskau: Ukrainer planen Giftgas-Anschlag bei CharkiwMoskau warnt vor einem angeblich bevorstehenden Chemiewaffen-Einsatz im umkämpften Osten. In einer Ortschaft nahe Charkiw wollen angeblich die Ukrainer Chlorgas zur Explosion bringen. Die Regierung in Kiew ruft Bewohner unterdessen in Luhansk und dem Donbass dringend zur Flucht auf. 06.04.2022
Der Kriegstag im ÜberblickSanktionen treffen Putins Familie - NVA-Haubitzen endlich in UkraineDie russischen Truppen verlassen den Norden der Ukraine und sollen auf ihren Einsatz im Osten vorbereitet werden. Derweil verschärfen EU, USA und Großbritannien ihre Sanktionen und treffen Putins und Lawrows Familie. Auch die russische Wirtschaft ächzt unter Sanktionen. Langersehnte Waffen treffen in der Ukraine ein.06.04.2022
Vertuschung von KriegsverbrechenBürgermeister: Russen verbrennen Leichen in MariupolNach den Massakern von Butscha werden russischen Soldaten Kriegsverbrechen vorgeworfen. In Mariupol könnten die Kremltruppen dem vorbeugen, indem sie Leichen von Zivilisten einfach verbrennen. So behauptet es der Bürgermeister der Hafenstadt. Die Opferzahl könnte in die Zehntausende gehen. 06.04.2022
Spott über Merkels Florenz-ReiseMelnyk: Alle Russen sind jetzt unsere FeindeDer ukrainische Botschafter in Berlin ist nicht für abwägende Töne bekannt. In Zeiten des Krieges nimmt Melnyk noch weniger ein Blatt vor den Mund. "Alle Russen sind gerade unsere Feinde", sagt er in einem Interview. Auf Twitter gibt es dafür Empörung, aber auch Verständnis. 06.04.2022
Kommandeur wohl identifiziertWelche russischen Truppen waren in Butscha?Die Bilder aus Butscha schockieren auf der ganzen Welt. Es gibt mittlerweile Hinweise darauf, welche russischen Einheiten in dem Vorort von Kiew stationiert waren. Auch der ukrainische Geheimdienst hat Informationen.06.04.2022
Aggressor Russland nicht benanntIndien verurteilt Butscha-Morde vehementIndien vollzieht offenbar eine Wende in seiner Haltung zum russischen Krieg in der Ukraine: Vor dem UN-Sicherheitsrat verurteilt nun auch Neu-Delhi das Morden in Butscha. Die Türkei schließt sich ebenfalls der weltweiten Kritik an.06.04.2022
Olena aus Butscha erzählt"Direkt vor meinen Augen schossen sie auf einen Mann"Die Bilder aus dem Ort Butscha bei Kiew gingen um die Welt. Nun teilen die Bewohner des Ortes ihre Geschichten, darunter die 43-jährige Mutter Olena. Unter den russischen Soldaten habe es "einige gute Kerle" gegeben, erzählt sie. Und dann seien die Männer vom Geheimdienst gekommen.06.04.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickExplosionen in Lwiw - Video soll Kriegsverbrechen zeigenDer ukrainische Präsident Selenskyj fordert wegen der Kriegsgräuel von Butscha noch härtere Sanktionen des Westens gegen Russland. Diese müssten der Schwere der "Kriegsverbrechen" angemessen sein, sagt er in seiner abendlichen Videoansprache. Die US-Regierung befürchtet die Entdeckung weiterer Untaten, während Moskau von einem Ablenkungsmanöver spricht.06.04.2022