"Ausmaß beharrlich geleugnet"NGOs dokumentieren Kriegsverbrechen in TigraySeit eineinhalb Jahren kämpfen äthiopische Regierungstruppen gegen die Volksbefreiungsfront von Tigray. Der Bürgerkrieg hat katastrophale Folgen für die Zivilbevölkerung. Menschenrechtsorganisationen berichten von einer ethnischen Säuberungskampagne. 06.04.2022
Streit um russische KriegsgräuelSchwurbler gehen auch über Butschas LeichenEs ist eine inzwischen altbekannte Masche. Angebliche Unstimmigkeiten werden zu "Beweisen" aufgeblasen, um das Offensichtliche als Lüge zu diskreditieren. Putins Propaganda tut dies. Die Schwurbler tun dies. Im Falle der Morde von Butscha ist es aber besonders widerlich.05.04.2022Von Volker Probst
Vorort-Bericht zu Butscha"Warum handeln Sie erst nach dem Massaker, Herr Scholz?"Die Anwältin Oleksandra Matviichuk versucht, mit ihrer NGO in Butscha russische Kriegsverbrechen zu dokumentieren und weitere zu verhindern. Gegenüber ntv.de berichtet sie von getöteten Zivilisten mit verbundenen Händen auf der Straße, die sie nicht mehr schlafen lassen - und macht Olaf Scholz einen Vorwurf.05.04.2022
Fragen und AntwortenKriegsverbrechen in Butscha: Was wir bislang wissen Die Bilder aus Butscha sind grauenhaft. Auf der ganzen Welt rufen sie schockierte Reaktionen hervor. Doch was ist in der Vorstadt von Kiew geschehen und wer hat die Taten begangen? Die wichtigsten Fragen im Überblick.05.04.2022Von Sebastian Schneider
Nach Abzug völlig verwüstetUkrainische Stadt Borodjanka liegt in TrümmernAnders als in Butscha sind in der kleinen 50 Kilometer nordwestlich von Kiew entfernten Stadt Borodjanka keine Leichen auf den Straßen zu sehen. Doch das Ausmaß der Zerstörung ist dort noch verheerender. Alle paar Meter bietet sich ein neuer Anblick der Verwüstung. 05.04.2022
Wer sind die 200 Toten?Bundesregierung: Mali muss Gewalttaten aufklärenDas Militär in Mali behauptet, bei einer Operation 200 islamistische Extremisten getötet zu haben. Augenzeugen berichten dagegen, dass es sich um ein Massaker an der Zivilbevölkerung gehandelt habe. Die Bundesregierung fordert nun Aufklärung angesichts der verstörenden Bilder.05.04.2022
Tote in den HinterhöfenSelenskyj fürchtet Vertuschung von KriegsverbrechenDie Toten auf den Straßen von Butscha sind durch zahlreiche Bilder von Journalisten dokumentiert. Der ukrainische Präsident Selenskyj appelliert an Medienvertreter, sich auch in anderen zerstörten Städten umzusehen. Er fürchtet, dass russische Truppen nun versuchen, mögliche Kriegsverbrechen zu verschleiern.05.04.2022
Russland nennt es InszenierungSatellitenbilder zeigen: Leichen lagen seit Wochen in ButschaRusslands UN-Botschafter nennt die Bilder aus Butscha eine "inszenierte Provokation" und will dafür auch bald Beweise vorlegen. Ein Vergleich von älteren Satellitenaufnahmen mit den jetzt veröffentlichten Videos bestätigt dagegen die Vorwürfe der Ukraine: Die Leichen lagen auf den Straßen, seit russische Truppen die Kontrolle über die Stadt übernommen hatten. 05.04.2022
Historikerin Fürst zu Butscha"Die Exekutionen sind auf jeden Fall gewollt"Seit Wochen sorgt der Krieg in der Ukraine für Entsetzen. Das mutmaßliche Massaker von Butscha übertrifft aber noch einmal alles, was bisher an Gräueltaten sichtbar gemacht wurde. Im Interview mit ntv.de beschreibt die Potsdamer Zeithistorikerin Juliane Fürst, warum so etwas gar nicht so unerwartet kommt.04.04.2022
Der Kriegstag im ÜberblickButscha versetzt Welt in Schockstarre - Baerbock greift bei russischen Diplomaten durchDie grausamen Bilder von toten Zivilisten in Butscha gehen um die Welt. Präsident Selenskyj reist persönlich in den Kiewer Vorort. Er spricht von Völkermord, sein Verteidigungsminister von Vergeltung. Die Gräueltaten haben bereits Folgen für Russland. Deutschland weist gleich 40 Diplomaten aus, Frankreich zieht wenig später nach.04.04.2022