Geld, Aufklärung, HinsehenBei Missbrauchstaten reicht Empörung nichtFür 2019 verzeichnet die Kriminalstatistik in Deutschland mehr als 13.000 sexuelle Missbrauchstaten. Die Dunkelziffer ist um ein Vielfaches höher. Wird, wie jetzt in Münster, ein Fall aufgedeckt, dann ist das Entsetzen groß. Doch die Wahrheit ist: Jeder kennt Opfer und vermutlich auch Täter - und schaut trotzdem weg.09.06.2020Ein Kommentar von Solveig Bach
Serverraum voller KinderpornosWas wir über den Missbrauchsfall in Münster wissenIn Münster decken Ermittler erneut ein wohl weit verzweigtes Missbrauchsnetz in Nordrhein-Westfalen und weiteren Ländern auf. Mindestens drei Kinder sollen stundenlang missbraucht worden sein. Elf Verdächtige werden festgenommen - doch das Ausmaß des Netzwerks könnte viel größer sein. 08.06.2020Von Sonja Gurris
Netzwerk in Münster aufgedecktVerdächtige in Missbrauchsfall ist ErzieherinIn Nordrhein-Westfalen stellt die Polizei massenhaft kinderpornografisches Material sicher. Sieben Tatverdächtige sitzen in Untersuchungshaft, darunter ist die Mutter des Hauptbeschuldigten. Bis zu ihrer Festnahme arbeitet sie in einem Kindergarten.07.06.2020
Kindsvater war Jugendamt bekanntHaben die Behörden Fehler gemacht?Der Schock über das Ausmaß des Missbrauchsfalls in Nordrhein-Westfalen ist groß - doch nun zeigt sich: Die Familie eines der missbrauchten Jungen stand schon vor Jahren im Kontakt mit dem Jugendamt. Der Grund: Der Kindsvater war durch die Verbreitung von Pornografie aufgefallen. 07.06.2020
"Grenze des Erträglichen"Missbrauchsfall in Münster schockt ErmittlerDie Polizei geht gegen ein Kindesmissbrauch-Netzwerk vor und sieht sich dabei erst am Anfang. Die Kriminalbeamten stehen nun vor der belastenden Aufgabe, gefundenes Material auszuwerten. Selbst die erfahrendsten Ermittler stießen dabei an ihre Grenzen, sagt der Polizeipräsident.06.06.2020
Jungen betäubt und missbrauchtPolizei deckt schweren Kindesmissbrauch aufErmittlern gelingt ein wichtiger Schlag gegen einen bundesweiten Kinderpornografie-Tauschring: Sie nehmen elf Tatverdächtige fest. Hauptbeschuldigter ist ein 27-Jähriger aus Münster. Er und drei weitere Männer sollen zwei Jungen in einer Gartenlaube über Stunden schwer missbraucht und dabei gefilmt haben.06.06.2020
Christliche Tradition seit 1823Fromme Schützen trotzten Nazis, nun CoronaEin Schützenverein in Nordrhein-Westfalen bringt seit fast 200 Jahren ein und dieselbe Laterne zu einer Kirche. Brechen die Mitglieder das Gelübde, müssen sie den Kandelaber einem Fürstenhaus zurückgeben. Deshalb findet die Prozession auch zu Corona-Zeiten statt.12.04.2020Von Thomas Schmoll
90 Millionen warten auf AbholungSuche nach Münsterländer Jackpot-KnackerVor einer Woche knackt ein Tipper aus dem Münsterland den Eurojackpot. Doch bislang hat sich der frischgebackene Multimillionär noch nicht gemeldet. Die Lottogesellschaft ist trotzdem zuversichtlich, den glücklichen Gewinner noch ausfindig machen zu können.14.02.2020
Friederike Kempter steigt ausThiels Assistentin verlässt Münster-"Tatort"Als Ermittlerin Nadeshda Krusenstern ist Schauspielerin Friederike Kempter viele Jahre festes Mitglied des Münsteraner "Tatort"-Ensembles. Nun ist für die 40-Jährige Schluss.23.12.2019
Offenkundige Nazi-ReferenzGericht verbietet "HH 1933" als KennzeichenIn letzter Instanz verwehrt das Oberverwaltungsgericht Münster einem Autobesitzer sein Wunschnummernschild. Weil es auf den Hitler-Gruß anspielt, sei das Autokennzeichen mit den Initialen "HH 1933" sittenwidrig, urteilen die Richter. 15.11.2019