Kanzler steuert Ukraine-Kurs umWarum Scholz die Panzer-Kehrtwende vollziehtIm Vorbeigehen bricht die Bundesregierung mit ihrer bisherigen Haltung zur Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine. Was kommunikativ chaotisch wirkt, deutet auf tiefere Einsichten in Kanzleramt und SPD.26.04.2022Von Sebastian Huld
Strack-Zimmermann im Interview"Wir stehen der Ukraine mit schweren Waffen zur Seite"Eine "deutlich offenere Kommunikation dem Parlament, besonders aber den Menschen in Deutschland gegenüber", wäre hilfreich, mahnt die FDP-Verteidigungsexpertin Strack-Zimmermann im Interview mit ntv.de. Und sie erklärt, warum Bundeskanzler Scholz nicht den Ausdruck "schwere Waffen" in den Mund nimmt.26.04.2022
Reaktion auf Vorstoß der UnionAuch Ampelfraktionen fordern schwere Waffen für UkraineIm Streit um die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine wollen nun auch die Fraktionen der Regierungsparteien entsprechende Forderungen erheben. Damit kontern sie einen Antrag der Unionsfraktion, die bereits ihre mögliche Zustimmung zum Ampelpapier signalisiert.26.04.2022Von Sebastian Huld
Solidaritätsball für die UkraineMelnyk bedauert Steinmeiers AbsageTraditionell eröffnet der Bundespräsident den Bundespresseball. In diesem Jahr, in dem die Veranstaltung zu einem "Solidaritätsball für die Ukraine" erklärt wurde, sagt er allerdings ab - was den ukrainischen Botschafter Melnyk auf den Plan ruft.26.04.2022
60 Millionen Euro mehr im JahrAmpel-Minister wollen 700 neue Stellen schaffenMit großen Ambitionen startet die Ampel, produziert jedoch zunächst nur hohe Mehrkosten. Für die Bewältigung der Vorhaben im Koalitionsvertrag benötige man zusätzliches Personal. Unterm Strich stehen laut Haushaltsentwurf für das laufende Jahr 700 neue Stellen, darunter 128 hoch bezahlte Beamte.26.04.2022
Faber im "ntv Frühstart""Scholz muss angekündigte Zeitenwende jetzt umsetzen"Die Ampelparteien sind sich weiterhin uneinig über die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine. Der FDP-Verteidigungspolitiker Marcus Faber lobt zwar Bundeskanzler Scholz für die angekündigte Zeitenwende. Allerdings kritisiert er das zögerliche Vorgehen seither scharf. 25.04.2022
Botschaften aus der Ukraine"Deutschland sollte führen, aber es hat sich dagegen entschieden"Für drei Tage hat der Ukrainer Kostiantyn Krynytskyi den Twitter-Account des SPD-Politikers Michael Roth übernommen. Hier erzählt er, wie er die deutsche Debatte aus der Ukraine erlebt hat.24.04.2022
"Nicht verhältnismäßig"Bayern stellt Pflege-Impfpflicht infrageDie allgemeine Corona-Impfpflicht scheint aktuell vom Tisch, die Impfpflicht für Beschäftigte in Pflegeberufen gilt dagegen weiter. Das sei nicht nur unfair, sondern auch nicht verhältnismäßig, kritisiert nun Bayerns Gesundheitsminister Holetschek - und stellt eine klare Forderung an Kanzler Scholz.24.04.2022
Waffenlieferungen in die UkraineMerz wirft Scholz Vertuschung vorDer CDU-Vorsitzende Merz drängt weiter darauf, dass Scholz der Sendung schwerer Waffen in die Ukraine zustimmt. Der Bundeskanzler sage in diesem Zusammenhang "nur die halbe Wahrheit", behauptet Merz. Dem Sondervermögen für die Bundeswehr will die Union nur unter Bedingungen zustimmen.24.04.2022
Im Krieg schnell entscheidenHofreiter unterstellt Scholz gleiches Zögern wie MerkelKanzler Scholz steht seit Wochen wegen seiner abwartenden Haltung beim Thema Waffenlieferungen im Zentrum der Kritik. Damit zeige er das gleiche Vorgehen wie seine Vorgängerin, behauptet Anton Hofreiter. Bei Merkel hätten sich die Krisen nur langsamer entwickelt als aktuell in der Ukraine.23.04.2022