Absichtliches MissverstehenDas Merz-Bashing ist zu viel des SchlechtenDer CDU-Vorsitzende ist wegen seiner Arroganz und seiner strategischen Fehler kein guter Parteichef. Aber ihn sogar in den eigenen Reihen zu demontieren, kann nach drögen Merkel-Jahren nicht die Lösung sein. Die AfD würde von einem Merz-Sturz profitieren.26.07.2023Ein Kommentar von Thomas Schmoll
Diskriminierung führe zu FrustSchirdewan: Republik ein "ostdeutschfreier Elitenraum"Auch die Linke sucht nach Ursachen für das AfD-Hoch in Deutschland, insbesondere in Teilen Ostdeutschlands. Ihr Vorsitzender Schirdewan bemängelt in diesem Zusammenhang, dass die Bundesrepublik Ost-Identitäten ignoriere. Dies treibe die Menschen in die Arme autoritärer Parteien.25.07.2023
CDU-"Brandmauer" zur AfDFriedrich Merz wird recht behalten, aber ...… es wird ihm womöglich nichts nutzen. Sollte der CDU-Chef über sein missglücktes Interview stolpern, wäre das ein Sieg der Verpackung über den Inhalt, der Ablenkung über das Eigentliche.25.07.2023Ein Kommentar von Nikolaus Blome
SPD-Chef besucht die LausitzIn Deutschlands Osten brodelt's gewaltigDer SPD-Erfolg im Osten war ein Schlüssel für Scholz' Kanzlerschaft. Doch die Stimmung ist gekippt, die AfD auf dem Vormarsch. Der SPD-Vorsitzende Klingbeil bekommt bei einem Besuch in der Lausitz zu spüren, wie groß die Enttäuschung von der Politik ist - und will erst recht dagegenhalten.21.07.2023Von Sebastian Huld, Forst/Lausitz
Politologe Höhne zu AfD im Osten"Wofür brauche ich dann die CDU?"Die AfD klettert im Trendbarometer von RTL und ntv auf 20 Prozent, in Ostdeutschland liegt sie in Umfragen sogar noch deutlich höher - während die CDU kaum von der Schwäche der Ampel profitiert. Politikprofessor Benjamin Höhne erklärt im Gespräch mit ntv.de, was dahintersteckt.19.07.2023
CDU-Politiker im "ntv Frühstart"Frei sieht keine Schnittmengen mit LinkenWenn im kommenden Jahr drei Landtage in Ostdeutschland neu gewählt werden, könnte die AfD stärkste Kraft werden. Eine Zusammenarbeit von CDU und Linken könnte für eine Regierungsbildung notwendig werden - doch die CDU-Führung sieht dafür keine Möglichkeit.19.07.2023
Im Schnitt 13.000 Euro wenigerLohnlücke zwischen Ost und West wird größerOstdeutsche Arbeitnehmer haben im Schnitt weit weniger in der Tasche als Westdeutsche. Der Unterschied ist 2022 mit etwas mehr als 13.000 Euro pro Jahr im Vergleich zum Vorjahr nochmals angewachsen. Die Linke sieht darin einen "politischen Skandal", der die Stärke der AfD erklären helfe.18.07.2023
Vernünftige Arbeit gegen AfDHaseloff: CDU muss Abgrenzung zu Rändern gelingenDie CDU darf nach Auffassung von Ministerpräsident Haseloff nicht ausloten, wie sie mit den Parteien am linken und rechten Rand kooperieren könnte. Die Ampel-Koalition in Berlin forderte er auf, handwerklich sauber zu arbeiten. Wenn alle Demokraten dies täten, könnte man auch den Großteil der AfD-Wähler zurückgewinnen. 16.07.2023
Warnung vor gravierenden FolgenWirtschaftsweise: AfD-Aufschwung schreckt Fachkräfte abDie AfD ist in Umfragen vor allem im Osten erstarkt. Eine Region, die vielerorts ohnehin mit Abwanderung zu kämpfen hat. Laut der Wirtschaftsweisen Malmendier könnte der Erfolg der Rechtspopulisten bald dafür sorgen, dass nicht genug Fachkräfte aus dem Ausland angeworben werden können.15.07.2023
Nach Erstarken der AfDLinke fordert "Gerechtigkeit für den Osten"Im Osten wird die AfD immer stärker - erst ein Landrat, dann stellt die Partei ihren ersten Bürgermeister. Die Gründe dafür sieht die Linke auch in einer "Vernachlässigung des Ostens" begründet - und fordert konkrete Maßnahmen.09.07.2023