Trotz rätselhaften FischsterbensPolen will Oder weiter für Schifffahrt ausbauenNoch immer ist die Ursache des Fischsterbens in der Oder ungeklärt, in Polen blickt man jedoch nach vorne. Der umstrittene Ausbau für die Schifffahrt soll fortgesetzt werden, sagt der polnische Vize-Außenminister. Ökonomisch sei es sinnvoll - zudem erhole sich der Fluss bereits.22.08.2022
Fischsterben an der OderPolen wirft Deutschland Fake News vorNoch immer ist unklar, warum massenweise Fische im deutsch-polnischen Grenzfluss Oder verenden. Mittlerweile wird die Umweltkatastrophe zur Belastungsprobe der deutsch-polnischen Beziehung. Als Deutschland erhöhte Pestizidwerte meldet, reagiert Warschau mit scharfen Tönen.21.08.2022
Nach FischsterbenLabor meldet überhöhte Pestizid-Werte in OderAuf der Suche nach Ursachen für das Fischsterben in der Oder stößt das Landeslabor Berlin-Brandenburg auf erhöhte Pestizid-Werte im Wasser. Allein ursächlich für die Katastrophe sei der Wirkstoff wohl aber nicht. Die verendeten Fische werden derweil auf weitere Hunderte Stoffe untersucht.20.08.2022
Verheerendes FischsterbenWasserproben in Stettiner Haff sind unauffälligDie Ursachenforschung für das Fischsterben in der Oder geht weiter. Daher wächst die Sorge über die Auswirkungen auf das Stettiner Haff. Dort entnommene Wasserproben zeigten "keine Auffälligkeiten" und es gebe dort keine toten Fische, versichert nun Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister.19.08.2022
Hoher Salzgehalt noch rätselhaftPolen weist giftige Goldalgen in Oder nachNach massiver Kritik aus Deutschland gibt die polnische Regierung erste Ergebnisse zu Ursachen für das Fischsterben in der Oder bekannt: Eine giftige Algenart sei nachgewiesen worden. Ob womöglich eine Salzeinleitung zur Vermehrung der Pflanzen führte, ist weiter unklar.18.08.2022
Erste personelle KonsequenzenUntätigkeit beim Fischsterben wird Bumerang für PiS-ParteiViele polnische Behördenmitarbeiter geben bei der Eindämmung des Fischsterbens ein schlechtes Bild ab, informieren Politik und Bürger nicht oder genießen lieber ihren Urlaub. Das bringt die regierende PiS-Partei in Bedrängnis. Sie reagiert mit Fake-News-Vorwürfen gegen die Opposition.17.08.2022
Brandenburg schlägt spät AlarmMikroalge könnte Ursache für Fischsterben seinBei der Suche nach den Ursachen des Fischsterbens in der Oder deutet sich ein Ergebnis an: Schuld könnte eine Mikroalge sein. Die hat sich möglicherweise durch einen zu hohen Salzgehalt im Wasser rasant ausgebreitet. Das wirft auch Fragen an deutsche Behörden auf.17.08.2022
Ökosystem ist sehr verletzlichToxisches Oderwasser bedroht einzigen Auen-NationalparkDas Fischsterben in der Oder dauert an. Dank Schutzmechanismen ist das offenbar giftige Flusswasser noch nicht in den Nationalpark Unteres Odertal eingedrungen. Das könnte sich im Herbst jedoch ändern, wenn die Polder wieder geöffnet werden. Dann sind auch Seeadler, Kormorane und Eisvögel in Gefahr. 17.08.2022
Sanktion wegen AngriffskriegFinnland schränkt Touristenvisa für Russen einWährend Kanzler Scholz russische EU-Reisende nicht für den Angriff auf die Ukraine sanktionieren will, macht Helsinki ernst: Russen, die ohne guten Grund nach Finnland reisen wollen, sollen ab September nur noch sehr schwer ein Touristenvisum bekommen.16.08.2022
300 Stoffe werden überprüftFischsterben gibt weiter Rätsel auf100 Tonnen Fischkadaver: Das ist die jüngste Schätzung von Umweltschützern zur Katastrophe in der Oder. Was die Tiere getötet hat, ist immer noch unklar. Womöglich gibt es mehr als nur einen Grund. Auch am Stettiner Haff wachsen derweil die Sorgen.16.08.2022