Gewaltsame Unruhen dauern anIn ganz Peru gilt der AusnahmezustandNachdem Perus Präsident Castillo wegen der Auflösung des Parlaments festgenommen wird, bricht im Land Chaos aus. Gewaltsame Proteste erschüttern mehrere Städte, mehrere Menschen sterben. Der bereits in einigen Regionen verhängte Ausnahmezustand gilt nun für das gesamte Land.14.12.2022
Nach Festnahme wegen "Rebellion"Perus entmachteter Präsident bleibt in HaftDie politische Krise in Peru nimmt kein Ende. Ein Gericht lehnt den Einspruch gegen die Untersuchungshaft des entmachteten Ex-Präsidenten Castillo ab. Stattdessen fordert die Staatsanwaltschaft eine 18-monatige U-Haft. Derweil wird nach Protesten in weiteren Regionen der Ausnahmezustand ausgerufen. 14.12.2022
Straßenschlacht in BrasiliaLula wirft Bolsonaro Anstachelung zu Gewalt vorDer designierte Präsident Brasiliens, Lula, wirft seinem Vorgänger vor, seine Anhänger zu gewaltsamen Protesten anzustacheln. Bolsonaro habe seine Wahlniederlage nach Meinung Lulas noch nicht verwunden. Auslöser der Gewalt war die geplante Festnahme eines Bolsonaro-Anhängers. 14.12.2022
Demonstration in BerlinDutzende solidarisieren sich mit "Letzter Generation"Nachdem die Neuruppiner Staatsanwaltschaft in mehreren Bundesländern Razzien gegen Mitglieder der "Letzten Generation" durchführt, kommt es in Berlin zu Protesten. Bei einer Demonstration gegen Polizeigewalt machen Dutzende ihrem Ärger über das Vorgehen der Behörden Luft.14.12.2022
Wegen Video verhaftetDrei Künstler im Iran wieder freiEnde November werden zwei Schauspielerinnen und ein Regisseur in Teheran verhaftet. Ihr Vergehen: In einem Video zeigen sie schweigende Männer und Frauen, letztere ohne Kopfbedeckung. Jetzt sind die drei wieder auf freiem Fuß, zumindest vorerst.12.12.2022
Kaum Hoffnung auf Ende der KriseIrans Währung stürzt auf RekordtiefDie Hoffnung auf eine Besserung der wirtschaftlichen Situation im Iran ruhte bis vor Kurzem auf einer möglichen Einigung im Atomstreit und ein Ende der Sanktionen. Doch mit der Niederschlagung der Proteste rückt diese Hoffnung in weite Ferne. Das schlägt sich auch auf dem Devisenmarkt nieder. 11.12.2022
"Inakzeptable Intervention"Iran bestellt deutschen Botschafter einAußenministerin Baerbock wirft der Führung in Teheran nach der Hinrichtung eines Demonstranten Menschenverachtung vor. Die lässt das nicht auf sich sitzen. Nicht nur der deutsche Botschafter wird innerhalb kürzester Zeit mehrmals herbeizitiert.10.12.2022
Sorge ums KlimaKölner Stadträtin klebt sich an Rednerpult festDie umstrittenen Protestformen der "Letzten Generation" inspirieren offenbar auch Politiker. Nicolin Gabrysch klebt während einer Kölner Stadtratssitzung ihre Hand an das Rednerpult. Oberbürgermeisterin Henriette Reker nimmt die Aktion gelassen.09.12.2022
"Haben uns Mohsen weggenommen"Hinrichtung von 23-Jährigem entfacht Wut der IranerMit Parolen wie "Tod dem Diktator" gehen im Iran nach der Hinrichtung eines 23-jährigen Demonstranten etliche Menschen auf die Straße. Das Regime behauptet, mit "großer Zurückhaltung" auf die Unruhen zu reagieren. Gleichzeitig beharrt Irans Präsident Raisi auf seinem harten Kurs gegen die Demonstranten.09.12.2022
Nach Exekution eines 23-JährigenBaerbock wirft Iran "perfides Schnellverfahren" vorIm Zuge der Proteste im Iran soll ein 23-Jähriger einen Milizionär des Regimes verletzt und "Terror verbreitet" haben. Anfang November verurteilt ihn ein Revolutionsgericht, nun wird er erhängt. Was für die Führung in Teheran vermutlich abschreckend wirken soll, wird international verurteilt.08.12.2022