Krieg in der Ukraine"Vier Raketenwerfer, das ist reine Symbolik"Zu Beginn des Krieges sei die ukrainische Armee sehr klug vorgegangen, sagt der Militärhistoriker und Oberst der österreichischen Armee, Markus Reisner. "Die Russen haben das erkannt und sich darauf eingestellt." In der derzeit laufenden Schlacht im Kessel von Donbass sieht er die Chancen ungleich verteilt.04.06.2022
"Erbfolgekrieg unvermeidlich"Moskauer Autor: Nach Putin zerfällt ImperiumGanz Russland hänge an Putin und dessen persönlichem Umfeld, sagt Bestseller-Autor Dmitry Glukhovsky. So wie Putin seine Macht sichert, werde er den Staat zerstören, prognostiziert der russische Schriftsteller. Mit einem Atomschlag wie in seiner dystopischen Trilogie rechnet er aber nicht.04.06.2022
"Verluste derzeit vergleichbar"Kiew erwartet Kriegsende in zwei bis sechs MonatenDer ukrainische Präsidentenberater Podoljak geht von rund 80.000 Toten und Verletzten auf russischer Seite aus. Die derzeitigen Verluste beider Seiten seien allerdings vergleichbar. Der Krieg dürfte seiner Einschätzung nach noch einige Monate dauern.04.06.2022
Stundenlange BombardierungenGouverneur beschreibt brutales Hin und Her in SjewjerodonezkIn der Stadt Sjewjerodonezk bombardieren russische Streitkräfte laut dem Gouverneur der Region Luhansk stundenlang ukrainische Stellungen. Inzwischen seien russische Soldaten zwar wieder zurückgedrängt worden, doch es würden immer wieder frische Kompanien mobilisiert.04.06.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickSelenskyj beschwört Glauben an Sieg - Bereitet Russland nächste Schlacht im Donbass vor?In der Ukraine beginnt der 101. Tag des Krieges. Wann ist es Zeit, sich wieder an den Verhandlungstisch zu setzen? Westliche Staaten stellen erste Überlegungen an. Derweil kämpfen russische und ukrainische Soldaten in der Stadt Sjewjerodonezk im Donbass um jeden Straßenzug.04.06.2022
Der Kriegstag im ÜberblickScholz lässt Kiew-Besuch weiter offen - Bundestag billigt 100 Milliarden für BundeswehrBundeskanzler Scholz erhält erneut eine Einladung zu einem Besuch in Kiew, die er vorerst nicht annimmt. Eine Reise in die Ukraine plant hingegen Bundesfinanzminister Lindner. Derweil bewilligt der Bundestag das Sondervermögen für die Streitkräfte.03.06.2022
Bewohnern werde Flucht verwehrtBürgermeister beklagt Geiselnahmen in MariupolSeit die Hafenstadt Mariupol in russischer Hand ist, können Zivilisten sie nicht mehr verlassen. Das behauptet der von dort vertriebene Bürgermeister Boitschenko. Mit seinem Vorgehen wolle der Kreml eine mögliche Befreiungsoffensive der Ukrainer erschweren.03.06.2022
"Moderne Panzer nicht notwendig"Warum Moskau auch veraltete T-62 in die Ukraine schicktEnde Mai berichtet das britische Verteidigungsministerium über das Auftauchen russischer T-62 in der Ukraine. Die Entsendung der veralteten Panzer zeige Moskaus Probleme bei der Beschaffung neuer Kriegsgeräte, heißt es aus London. Zwei Militärexperten haben dafür allerdings andere Erklärungen. 03.06.2022
"Energiepreise bleiben hoch"Wie Deutschland die Kriegsfolgen wegstecktVerbraucher müssen sich auf dauerhaft hohe Energiepreise einstellen, prognostiziert Ökonom Jan Schnellenbach. Deutschlands Wohlstand sieht er wegen des Ukraine-Kriegs aber nicht in Gefahr. Im Interview erklärt der Volkswirt, warum er ein Gas-Embargo fordert.03.06.2022
Angst vor Beschlagnahme Oligarchen retten ihre Jachten in die TürkeiVom Westen sanktionierte Russen scheinen in der Türkei einen sicheren Hafen gefunden zu haben. Zuletzt durchquert die Luxus-Jacht des Oligarchen Leonid Michelson eigens den Atlantik, um im Land am Bosporus zu ankern - und pfeift dabei auf internationales Seerecht.03.06.2022Von Marc Dimpfel