Tschetschene droht mit BlutracheKadyrow: Russische Politiker wollen mich ermorden lassenIm September eskaliert in Moskau ein Streit zwischen der Gründerin von Russlands größtem Online-Händler und ihrem Noch-Ehemann. Bei einer Schießerei in einem Firmengebäude sterben zwei Menschen. In dem Streit soll auch Ramsan Kadyrow eine Rolle spielen. Der Tschetschenen-Führer wirft nun drei russischen Politikern vor, ein Mordkomplott gegen ihn geplant zu haben. 10.10.2024
"Das ist falsch"Selenskyj weist Waffenstillstands-Bericht strikt zurückKiews Staatschef Selenskyj reist derzeit durch Europas Hauptstädte, um seinen "Friedensplan" zu präsentieren. In die Tour platzt ein Bericht, wonach die Ukraine bereit sei, den Konflikt einzufrieren, wenn sie westliche Sicherheitsgarantien erhielte. Das Dementi folgt umgehend.10.10.2024
Verkauf für 520 Millionen EuroUnilever zieht in Russland den SteckerNach Dauerkritik aus dem Westen und der Genehmigung der russischen Regierung verkauft Unilever seine Vermögenswerte an die russische Arnest Group. Hinter dem Unternehmen steckt Alexei Sagal - es ist nicht der erste Deal, bei dem der Industrielle bei westlichen Vermögenswerten zugreift. 10.10.2024
Drohnen über RusslandUkraine trifft Militärflugplatz - Dorf evakuiertDie Ukraine greift Russland erneut mit Drohnen an. Dutzende werden nach Angaben Moskaus abgefangen. Im Nordkaukasus wird allerdings ein Luftwaffenstützpunkt getroffen. Die Behörden evakuieren ein Dorf in der Nähe. 10.10.2024
Westliche Sanktionen wirksam?Russland soll große Probleme beim Super-Kampfjet Su-57 habenRussische Su-Kampfflugzeuge haben durch den Angriffskrieg gegen die Ukraine größere Bekanntheit erlangt. Im Westen vor allem durch Abschüsse. Die Su-57 ist hingegen eher selten in den Schlagzeilen. Nun gibt es Berichte über Probleme beim Prunkstück der Reihe.10.10.2024
Kiew vor unsicheren ZeitenIfW: Hilfen für die Ukraine überraschend geringIm Juli und August erhält die Ukraine mehr Hilfen aus dem Westen als noch im Frühjahr. Dem Kieler Institut für Weltwirtschaft zufolge könnte die Unterstützung aber ab kommendem Jahr wieder nachlassen. Dabei ist diese gerade jetzt von entscheidender Bedeutung. 10.10.2024
Schattensystem in DeutschlandAngeklagte wegen Geldwäsche russischer Millionen verurteiltSie schufen ein ausgeklügeltes Finanzsystem: In München verurteilt ein Gericht drei Angeklagte, die 33 Millionen Euro aus Russland gewaschen haben. Ihr Ziel: "ein Schattenfinanzsystem außerhalb jeder staatlichen Kontrolle zu errichten."10.10.2024
An der Grenze zu RusslandEinmarsch-Sorgen: Litauen baut Panzersperren und reißt Brücken abDer baltische Staat Litauen teilt eine relativ kurze Grenze mit Russland über die Exklave Kaliningrad. Doch auch ein Vorstoß aus Belarus über die Suwalki-Lücke wird befürchtet. Vilnius lässt Grenzanlagen weiter massiv verstärken. Vor Ort sieht es aus, als könnte ein Angriff unmittelbar erfolgen.10.10.2024
"Sicherheitsrisiko für Europa"Ökonom fordert radikales Umdenken bei MilitärausgabenNach Russlands Überfall auf die Ukraine wird es unübersehbar: Die Bundeswehr ist miserabel ausgestattet. Das dann beschlossene 100-Milliarden-Sondervermögen ist aber laut dem Ökonom Schularick nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die deutsche Finanzpolitik hält er für gefährlich.10.10.2024
Ukraine-Talk bei Maischberger"Rote Linien werden von Putin immer wieder neu definiert"Nach der Absage von US-Präsident Biden fällt das Ukraine-Unterstützertreffen in Ramstein aus. Das von Russland angegriffene Land benötigt aber dringend weitere Waffenlieferungen aus dem Westen, sagt Sicherheitsexpertin Major. Sonst verliere Kiew den Krieg langfristig durch Abnutzung. 10.10.2024Von Marko Schlichting