Getötet, vermisst, verletztBericht: 90.000 russische Soldaten außer GefechtDie genauen Zahlen sind unklar: Ein Investigativportal berichtet nun aber von Zehntausenden russischen Soldaten, die nicht mehr kämpfen können: weil sie getötet wurden, vermisst sind oder so schwer verletzt wurden, dass sie nicht in den Militärdienst zurückkehren können.13.10.2022
Nur fünf Stimmen für RusslandUNO-Votum gegen Annexionen zeigt Isolation MoskausWas die UNO-Vollversammlung beschließt, hat keine völkerrechtliche Bedeutung. Symbolisch ist dieses Votum aber dennoch bedeutsam: 143 Länder verurteilen die jüngsten Annexionen Russlands in der Ukraine, nur vier Staaten stimmen explizit mit Moskaus Lesart überein.12.10.2022
Neue SicherheitsstrategieUSA: China will Ordnung umgestalten und könnte esFür Washington ist China die größte sicherheitspolitische Herausforderung und Bedrohung. Ziel der USA müsse es sein, effektiv mit Peking zu konkurrieren, heißt es in der neuen Sicherheitsstrategie. Russland indes sei gefährlich und eine anhaltende Bedrohung für Frieden und Stabilität.12.10.2022
Sanktionen verhindern NachschubNATO sieht Moskaus Raketenvorräte schwindenAm Montag feuert Russland insgesamt 84 Marschflugkörper auf die Ukraine ab. Ein ebenso tödliches wie teures Unterfangen. Denn im Westen mehren sich die Stimmen, dass der russischen Armee allmählich die Munition ausgeht - und Nachschub ist nicht in Sicht.12.10.2022
Signal der Kommission an PutinBrüssel sieht Bosnien als EU-KandidatenBei aktuellen Spannungen in Bosnien-Herzegowina hat der Kreml seine Hände im Spiel. Nun sendet die EU-Kommission ein Signal an Moskau und empfiehlt einen Beitrittsstatus für das Balkan-Land mitsamt einem Kompass für anstehende Reformen. 12.10.2022
"FSB dient nur Putin"Kiew nennt russische Krim-Ermittlung "Unsinn"Nach der Explosion auf der Krim-Brücke präsentiert der russische Inlandsgeheimdienst acht Festnahmen mitsamt Fotos des angeblichen Sprengstoff-LKW. Der ukrainische Militärgeheimdienst kommentiert die Ergebnisse kurz und knapp. Tatsächlich sind wohl Zweifel angebracht. 12.10.2022
Versorgung wohl nicht gefährdetBund gibt sich bei Druschba-Leck gelassenDie Reparatur dürfte Tage dauern. Dennoch scheint sich das Leck in der Ölpipeline Druschba in Polen nicht gravierend auf Deutschland auszuwirken. Diesen Eindruck vermitteln zumindest Politiker und das betroffene Unternehmen. Die Suche nach der Ursache des Störfalls dauert an.12.10.2022
Angriffe auf zivile ZieleRusslands neue FrontMit ihren Angriffen auf zivile Ziele, vor allem auf Stromkraftwerke, hat Russland eine neue Front im Krieg gegen die Ukraine eröffnet. Es geht dabei offenbar nicht nur um Rache für die Krim-Brücke. Rollende Stromausfälle beeinträchtigen bereits jetzt das öffentliche Leben.12.10.2022Von Denis Trubetskoy, Kiew
Gouverneure berichten von BefehlKreml bestreitet zweite EinberufungswellePutins Teilmobilmachung sorgt in Russland für Unruhe und Massenflucht. Als zwei Gouverneure nun eine zweite Einberufungswelle ankündigen, wiegelt der Kreml eilig ab. Derweil gibt es Berichte über massive Rekrutierungen in Gefängnissen und Straflagern. 12.10.2022
"Muss nur den Hahn aufdrehen"Putin bringt Nord Stream 2 und Turkstream ins SpielFür Russlands Präsidenten Putin sind die Lecks an den Pipelines Nord Stream 1 und 2 "ein Akt internationalen Terrorismus". Einen möglichen Drahtzieher hat der Kremlchef bereits im Kopf. Um die Energielieferungen nach Europa zu sichern, hat der Staatschef zwei Möglichkeiten vor Augen.12.10.2022