"Wirklich reden, nicht schreien"Merkel plant Besuch in Chemnitz In einem Telefonat mit Oberbürgermeisterin Ludwig kündigt Kanzlerin Merkel an, Chemnitz besuchen zu wollen. Einen Termin gibt es zwar noch nicht, doch Ludwig plant in Kürze Bürgerdialoge zu brisanten Themen - und möchte Merkel dabei haben.04.09.2018
Nach den Krawallen in ChemnitzKlingbeil räumt Fehler der SPD einMit dem Rotstift in der Hand hat die Politik auch in den neuen Ländern vielfach Aufgaben des Staates gekürzt. Dies hätten Rechte für sich genutzt, sagt SPD-Generalsekretär Klingbeil bei n-tv. Angesichts der Vorfälle in Chemnitz fordert er nun eine Kurskorrektur.04.09.2018
Von Storch kritisiert KonzertAltmaier kontert AfD-Tweet mit GedichtIn Chemnitz feiern mehr als 65.000 Menschen beim Protestkonzert gegen Rechts. AfD-Politikerin von Storch pöbelt auf Twitter gegen die Besucher, sie seien "Merkels Untertanen". Wirtschaftsminister Altmaier antwortet lyrisch - mit einem Zweizeiler.04.09.2018
Messerattacke in ChemnitzPolizei fahndet nach drittem VerdächtigenBislang war im Fall der tödlichen Messerattacke in Chemnitz von zwei mutmaßlichen Tätern die Rede. Doch nun wird nach einem dritten dringend Tatverdächtigen gefahndet. Woher die beiden inhaftierten Verdächtigen wirklich stammen, ist unterdessen weiter unklar.04.09.2018
Absage vom Verfassungsschutz AfD soll in Sachsen nicht beobachtet werdenBislang werden lediglich einzelne AfD-Politker vom Verfassungsschutz beobachtet. Als Partei wird sie bisher nicht observiert. In Sachsen wird das auch so bleiben. Dass die Partei dort wirklich gegen die demokratische Grundordnung strebt, sei derzeit nicht belegbar.04.09.2018
65.000 in ChemnitzDas waren deutlich mehrChemnitz beweist, dass es mehr ist als rechte Parolen und Hetze. Viel mehr. Das Ende des Abends zeigt jedoch auch etwas anderes: Eine Woche Proteste und Demonstrationen haben viel Hysterie erzeugt.04.09.2018Von Benjamin Konietzny, Chemnitz
"Soziale Konflikte unterschätzt"Salvini wirft Merkel Fehler bei Migration vorItaliens Innenminister will Migranten nur noch an Land lassen, wenn geklärt ist, welches europäische Land sie aufnimmt. Der Regierung von Bundeskanzlerin Merkel wirft Salvini vor, die Folgen der gestiegenen Zuwanderung unterschätzt zu haben.03.09.2018
Nach Demos in ChemnitzKonzert gegen Rechts lockt Zehntausende Besucher Zahlreiche Bands setzen mit einem Konzert in Chemnitz ein Zeichen gegen Fremdenhass und Gewalt. Damit dürfe es aber nicht enden, fordern die Musiker. "Alles, was Anstand hat", müsse sich gegen den rechten Mob stellen. Es kommen mehr Menschen, als erwartet.03.09.2018
Gegendemos zu #wirsindmehrChemnitz untersagt rechte KundgebungenAls Gegenveranstaltung zum Open-Air-Konzert #wirsindmehr wollen sich die islam- und ausländerfeindliche Thügida-Bewegung und Pro Chemnitz eigentlich unmittelbar neben dem Konzertgelände versammeln. Doch Chemnitz verbietet die Demonstrationen.03.09.2018
"Wir sind mehr" in ChemnitzTatenlos durch die NachtDie Liste der Bands, die sich in Chemnitz gegen rechte Gewalt und Rassismus zur Wehr setzen, präsentiert sich in etwa so überraschend wie ein Übersteiger von Cristiano Ronaldo. Wo ist Andrea Berg? Wo ist Mark Forster? Wo ist Helene Fischer?03.09.2018Ein Kommentar von Kai Butterweck