Generelle Ablehnung überholtKipping: Linke muss NATO-Position überdenkenDie Linke setzt sich seit Jahren für die Auflösung der NATO ein. Diese Position müsse nach dem russischen Angriff auf die Ukraine aktualisiert werden, fordert die frühere Parteichefin Kipping in einem Interview: "Unsere Programmaussage ist von der Zeit überholt." 26.03.2023
Linken-Chefin sieht ein ProblemWissler kritisiert Wagenknechts hohe NebeneinkünfteFür das vergangene Jahr verzeichnet die Bundestagsabgeordnete Wagenknecht Nebeneinkünfte in Höhe von 750.000 Euro. Linken-Chefin Wissler stört sich an der hohen Summe und an den Geldgebern. Wagenknecht sollte sich mehr auf ihre Arbeit als Abgeordnete konzentrieren, so die Parteivorsitzende. 22.03.2023
Einträgliches BuchprojektWagenknecht verdient 750.000 Euro nebenbeiFür die in der eigenen Partei umstrittene Linke-Abgeordnete Wagenknecht zahlt sich ihr Buchprojekt aus. Die Abrechnung mit aus ihrer Sicht "Lifestyle-Linken" bringt ihr eine Dreiviertelmillion. Zudem kassiert sie Tausende Euro für weitere Auftritte - auffallend oft in der Schweiz.21.03.2023
Planspiele für KonkurrenzparteiLinken-Spitzen wettern gegen WagenknechtDer Linken-Chef sieht Wagenknechts öffentliches Liebäugeln mit einer Parteineugründung als fortgesetzte Provokation. Weil Schirdewan ein Ausschlussverfahren scheut, spricht er über seine Gefühle: "Ich bin stinksauer."20.03.2023
Linke "nicht ewig quälen"Gysi zweifelt an Erfolg einer Wagenknecht-ParteiSahra Wagenknecht erwägt, eine eigene Partei zu gründen. Der Linken-Politiker Gregor Gysi hält ein solches Vorhaben für wenig aussichtsreich. Probleme sieht er in der Finanzierung als auch bei den gesellschaftlichen Voraussetzungen.19.03.2023
Keine "One-Woman-Show"Wagenknecht denkt bis Jahresende über Parteigründung nachSahra Wagenknecht will nicht erneut für die Linkspartei kandidieren. Ob die Politikerin stattdessen eine neue Partei gründet, lässt sie noch offen. Eine Entscheidung soll bis Ende des Jahres fallen. Klar sei nur: "Als One-Woman-Show kann ich das nicht."18.03.2023
Keine Verhandlungen, aber ...Ischinger fordert diplomatische Initiative für FriedenDer frühere Diplomat und Chef der Münchener Sicherheitskonferenz, Ischinger, fordert Vorbereitungen für einen Friedensprozess in der Ukraine. Es gehe nicht um sofortige Verhandlungen, aber die Bundesregierung solle sich gegenüber "den Wagenkechts, Schwarzers und Prechts" keine Blöße geben.12.03.2023
Abrechnung mit DemonstrantenKuleba: "Jeder Ukrainer will mehr Frieden"Rund 13.000 Menschen können Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer Ende Februar für ihre Demonstration am Brandenburger Tor mobilisieren. Sie fordern das Ende der Waffenlieferungen in die Ukraine und Verhandlungen mit Russland. Der ukrainische Außenminister hält die Forderungen für heuchlerisch. 12.03.2023
Person der WocheJa, Frau Wagenknecht, gründen Sie Ihre Partei!Der Bruch zwischen Sahra Wagenknecht und der Linken-Spitze ist nicht mehr zu kitten: Die frühere Fraktionschefin hält die Linke - völlig zutreffend - für gescheitert. Sie will nicht mehr mitmachen und erwägt die Gründung einer neuen Partei. Das ist aus drei Gründen eine gute Idee.07.03.2023Von Wolfram Weimer
Keine weitere KandidaturWagenknecht ebnet Weg für Spaltung der LinkenDie Gräben zwischen Wagenknecht und der Spitze der Linken sind unüberwindbar geworden. Falls Wagenknecht eine eigene Partei gründen will, stecken ihre Noch-Genossen in der Zwickmühle: Sie wären damit einen Quälgeist los, wahrscheinlich aber auch viele Wähler.05.03.2023