Nach Ende europäischer Mission Merkel fordert erneut staatliche SeenotrettungDie EU-Mission Sophia rettete seit 2015 Zehntausende Migranten - vor einigen Monaten wurde sie jedoch eingestellt. Kanzlerin Merkel plädiert jetzt dafür, die staatlich organisierte Seenotrettung im Mittelmeer wieder aufzunehmen.16.08.2019
Wegen psychologischer ProblemeErste Migranten verlassen "Open Arms" Obwohl ein italienisches Gericht der "Open Arms" die Einfahrt in Lampedusas Hafen erlaubt, bleibt dem Rettungsschiff vor Ort noch immer der Einlass verwehrt. Nun dürfen mehrere Menschen zumindest von Bord gehen. 16.08.2019
Lösung für Migranten naht"Open Arms": Salvini scheitert mit Dekret"Die Politik darf nie die Menschlichkeit aus dem Blick verlieren." Mit diesen Worten widersetzt sich Italiens Verteidigungsministerin der Anordnung von Innenminister Salvini. Die Flüchtlinge an Bord der "Open Arms" dürften damit bald Land unter die Füße bekommen.15.08.2019
Wegen Notlage an Bord"Open Arms" darf in italienische GewässerKnapp 150 Menschen warten tagelang an Bord eines Rettungsschiffs auf die Erlaubnis, in Italien an Land gehen zu dürfen. Ein Gericht in Rom macht nun den Weg frei und erlaubt die Einfahrt in italienische Gewässer. Innenminister Salvini ist nicht erfreut.14.08.2019
Minister droht GeldstrafeSalvini unterliegt Mission Lifeline vor GerichtWeil er ein Foto ihres Kapitäns verwendet hat, geht die Seenotrettungsorganisation Mission Lifeline juristisch gegen Salvini vor. Ein Gericht in Frankfurt erlässt nun eine einstweilige Verfügung gegen Italiens Innenminister. Sollte er das Bild noch einmal verwenden, droht ihm eine satte Geldstrafe.12.08.2019
"Ocean Viking" blockiertMalta lässt Rettungsschiff nicht tankenDie Verteilung der Flüchtlinge ist den Mittelmeer-Anrainern ein Dorn im Auge. Deswegen versuchen sie immer wieder das Einlaufen von Rettungsschiffen zu verhindern. Nun macht Malta der "Ocean Viking" Probleme.08.08.2019
Millionenbußgelder möglichRom verschärft Strafen für SeenotretterItalien erhöht den Druck auf die privaten Seenotretter. Der Senat in Rom billigt nun ein Gesetz, das die unerlaubte Einfahrt in italienische Hoheitsgewässer mit Strafen von bis zu einer Millionen Euro belegt. Innenminister Salvini lässt sich auch vom Protest der Vereinten Nationen nicht beirren. 05.08.2019
Mehrere Länder aufnahmebereitFlüchtlinge können "Alan Kurdi" verlassenNach vier Tagen dürfen die Migranten von Bord des deutschen Rettungsschiffs "Alan Kurdi" gehen. Deutschland hat bei der Lösung eine entscheidende Rolle gespielt. Malta nimmt die Geflüchteten aber nur vorübergehend auf.04.08.2019
"Problem gelöst"Salvini lässt über Hundert Migranten an LandNach tagelangem Ausharren auf der "Gregoretti" lässt Salvini 116 Flüchtlinge in Italien an Land gehen - allerdings erst, nachdem andere Länder ihre Aufnahme zugesichert haben. Im Mittelmeer werden derweil weitere Migranten aus Seenot gerettet.31.07.2019
Schlimmstes Mittelmeerdrama 201962 Tote vor libyscher Küste geborgenWährend Europa über die Seenotrettung streitet, ereignet sich vor der libyschen Küste die "schlimmste Mittelmeertragödie des Jahres". Dort geraten drei Flüchtlingsboote in Seenot - Hilfsorganisationen befürchten über hundert Todesopfer. Die Forderungen nach einer staatlichen Seenotrettung werden lauter.26.07.2019