Grüne kontert FinanzministerBaerbock will Schuldenbremse lockern Die Pandemie kostet den Staat viel Geld. Ab 2023 will Bundesfinanzminister Scholz die Schuldenbremse trotzdem wieder ohne Ausnahme einhalten. Grünen-Chefin Baerbock hält das für falsch. Stattdessen fordert sie eine neue Regel, die Investitionen weiterhin erlaube. 12.05.2021
"Stop loaning Kenya" Afrika sagt erstmals Nein zu IWF-Kredit Kredite für notleidende Staaten sind gut, wenn das Geld in den richtigen Taschen landet. Tatsächlich versickert es aber häufig in korrupten Kanälen. Für die Länder beginnt ein tödlicher Schulden-Kreislauf. Ein Bürgerbewegung in Kenia fordert deshalb nun öffentlich, dem Land den Geldhahn zuzudrehen.01.05.2021Von Marina Zapf
"Nach Pandemie durchstarten"Bundestag beschließt NachtragshaushaltDer Bund kann in diesem Jahr bis zu 240 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen. Mit dieser historischen Summe sollen die Folgen der Pandemie gemildert und die Konjunktur angeschoben werden. Die Opposition moniert die unklare Tilgung sowie fehlende Einsparungen.23.04.2021
"Staatsanleihen sind heiße Ware"Bund macht mit Schulden Milliarden In der Corona-Krise nimmt der Bund eine Neuverschuldung in Rekordhöhe auf. Dank Negativzinsen fallen für den Staat trotzdem kräftige Einnahmen an. Das rückt auch Instrumente wie die Schuldenbremse in den Fokus der Kritik.22.04.2021
Eilantrag abgelehntKarlsruhe lässt Corona-Fonds zunächst zuPer Eilverfahren wollen Kläger um Ex-AfD-Chef Lucke verhindern, dass sich Deutschland am EU-Wiederaufbaufonds beteiligt. Das Bundesverfassungsgericht hebt einen Stopp der Umsetzung jetzt auf. Über die Rechtmäßigkeit des Projekts entscheiden die Richter zunächst aber nicht.21.04.2021
Podcast "Brichta & Bell""Schuldenbremse bringt Druck in Kessel"Was hat die Schuldenbremse mit kochendem Wasser zu tun? Und warum wird sie früher oder später auf dem Schrottplatz landen? Darüber sprechen die ntv-Moderatoren Raimund Brichta und Etienne Bell in dieser neuen Folge von "Brichta und Bell - Wirtschaft einfach und schnell".19.04.2021
Trend beschleunigt sich300 Geldhäuser verlangen StrafzinsenDie Deutschen sparen wie die Weltmeister. Im letzten und auch im aktuellen Jahr wurde besonders viel Geld auf die hohe Kante gelegt. Doch das kann sich zunehmend als Minusgeschäft erweisen - denn immer mehr Geldhäuser belasten Privatkunden mit Negativzinsen.12.04.2021
Defizit von 189 Milliarden EuroÖffentliche Haushalte stehen tief in der KreideDas Defizit der öffentlichen Haushalte fällt 2020 so hoch wie noch nie seit der Wiedervereinigung aus. Während im Vorjahr ein Überschuss erzielt worden ist, schlagen jetzt knapp 200 Milliarden Euro Schulden zu Buche. Der Anstieg lässt sich hauptsächlich durch die Pandemie erklären.07.04.2021
Umbruch in der Finanzpolitik"Corona hat die Schuldenbremse vergiftet"Nach Jahren "dogmatischer" Haushaltspolitik im Zeichen der Schwarzen Null hat Deutschland in der Krise hunderte Milliarden Euro neue Schulden aufgenommen. Der Ökonom Rudolf Hickel warnt davor, zum alten "verklemmten" Umgang mit dem Thema und zu einer strikten Anwendung der Schuldenbremse zurückzukehren.04.04.2021
Minusgeschäft für SparerFast 400 Banken verlangen Strafzinsen In der Corona-Krise halten die Menschen in Deutschland ihr Geld zusammen. Doch das zahlt sich nicht unbedingt aus, im Gegenteil. Größere Summen auf dem Konto können zunehmend ins Geld gehen - denn immer mehr Geldhäuser belasten Privatkunden mit Negativzinsen.29.03.2021