Quote bei mehr als 75 ProzentDeutschlands Schulden steigen drastischDie Verschuldung der Bundesrepublik explodiert aufgrund der Corona-Rettungspakete. Am Ende des Jahres wird die Staatsverschuldung voraussichtlich bei über 75 Prozent liegen. Das verstößt eindeutig gegen den in den europäischen Maastricht-Verträgen festgelegten Höchstwert. 09.04.2020
Außenminister im "ntv Frühstart"Maas: "Italien braucht jetzt schnelle Hilfe"In der Corona-Krise gerät vor allem Italien immer stärker in Finanznot - doch ein EU-Hilfspaket scheitert an der Debatte um Corona-Bonds. Bundesaußenminister Maas warnt vor ideologischen Debatten um die gemeinsamen Staatsanleihen. Es gehe jetzt um schnelle Lösungen. 08.04.2020
"Wir brauchen keine Troika"Scholz und Maas sichern EU Solidarität zuIn Italien, Spanien und Frankreich werden die Rufe nach Corona-Bonds lauter. Die Bundesregierung bleibt aber bei ihrem Nein. Olaf Scholz und Heiko Maas schlagen ein Bündel anderer Maßnahmen vor.06.04.2020
Alter Streit, neue DringlichkeitEU diskutiert über gemeinsame SchuldenViele Ökonomen halten es für die beste Lösung, wenn die Euroländer gemeinsam Schulden aufnehmen, um gegen die Wirtschaftskrise zu kämpfen. Vor allem in Deutschland stößt die Vorstellung, etwa für Italien mitzuhaften, auf Widerstand. Doch die Forderung nach sogenannten Euro-Bonds wird immer lauter.01.04.2020
Bundestag lockert SchuldenbremseCorona-Notfall: 156 Milliarden können fließenDer Bundestag hat den Weg frei gemacht für ein Milliardenpaket, das die Auswirkungen der Corona-Krise abfedern soll. Dafür musste ein im Grundgesetz vorgesehener Notfall erklärt werden.25.03.2020
Für Deutschland verkraftbarWirtschaftsweiser billigt NeuverschuldungDie Bundesregierung rechnet angesichts der Corona-Krise mit einer Rekordverschuldung von gut 156 Milliarden Euro. Kein Problem, sagt der neue Vorsitzende des Sachverständigenrats. Wichtig sei aber eine zügige Normalisierung.22.03.2020
Teure Corona-HilfenBund will 150 Milliarden Euro mehr ausgebenIm Angesicht der wirtschaftlichen Krise, die durch die Coronavirus-Pandemie ausgelöst wurde, ist die Bundesregierung zu drastischen Mitteln bereit. Die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse wackelt. Eine dreistellige Milliardensumme soll den zu befürchtenden konjunkturellen Einbruch abfedern.21.03.2020
Für Unternehmen und BankenBund plant 500-Milliarden-RettungsschirmEs ist wie zur Zeit der Finanzkrise 2008. Offenbar plant die Regierung einen milliardenschweren Rettungsfonds für Unternehmen und Banken. "Wir denken über Größenordnungen nach, die es so noch nicht gegeben hat", sagt ein Beamter des Finanzministeriums laut einem Medienbericht.20.03.2020
Altkanzler mit Lob für MerkelSchröder für neue Schulden wegen CoronaSieben Jahre war er Kanzler, mittlerweile tritt er vor allem als Putin-Freund in Erscheinung: Gerhard Schröder. Der einstige SPD-Chef äußert sich nun zur Schwarzen Null in Zeiten des Coronavirus. Und dann hat er noch ein überraschendes Lob für seine Nachfolgerin.10.03.2020
Nach erstem ZahlungsausfallSorge vor Staatsbankrott im Libanon wächstDer Libanon steckt in seiner schwersten Wirtschaftskrise seit dem Ende des Bürgerkriegs vor 30 Jahren. Nun kann das Land seine Kredite nicht mehr zurückzahlen und steuert auf den Staatsbankrott zu. Kritiker werfen der Elite im Land vor, mit einem "Schneeballsystem" das Land geplündert zu haben.09.03.2020