Insel-Disput und NordsyrienCavusoglu und Baerbock liefern sich Streit auf offener BühneAußenministerin Baerbock ist zu Besuch in Istanbul, bei einem Treffen mit ihrem Amtskollegen geht es nicht harmonisch zu. Weil die Grünen-Politikerin die Türkei mehrfach kritisiert, schießt Cavusoglu heftig zurück. Er wirft Deutschland unter anderem vor, den inhaftierten Kulturförderer Kavala zu finanzieren.29.07.2022
Gebietsstreit mit der TürkeiBaerbock stellt sich auf Seite GriechenlandsBei Außenministerin Baerbocks Besuch in Athen werden Differenzen zu geforderten Reparationen und U-Boot-Verkäufen an die Türkei deutlich. Im Territorialstreit zwischen den Nachbarländern stellt sich Baerbock auf die Seite Griechenlands. Zudem gesteht sie "Verwundungen und Narben" ein.29.07.2022
"Heute oder morgen"Selenskyj kündigt Start der Getreideexporte anNach einem langen Verhandlungsprozess soll es bald losgehen: Während seines Besuchs der südukrainischen Hafenstadt Odessa erklärt Präsident Selenskyj, dass die Getreidelieferungen in Kürze anlaufen sollen. Derzeit werden mehr als ein Dutzend Schiffe beladen.29.07.2022
Absage an ReparationsforderungenBaerbock erinnert in Athen an NS-OpferDie erste Station ihrer dreitägigen Reise führt Außenministerin Baerbock nach Athen. Dort gedenkt sie der zahlreichen Opfer der deutschen Besatzer im Zweiten Weltkrieg. Die Grünen-Politikerin unterstreicht jedoch auch: Reparationszahlungen an Griechenland wird es nicht geben.28.07.2022
Konflikt mit GriechenlandBaerbock will in Türkei Klartext sprechenGleich mehrere heikle Themen will Außenministerin Baerbock auf ihrer dreitägigen Reise nach Griechenland und in die Türkei ansprechen. Vor allem die Besuche in Istanbul und Ankara könnten zum diplomatischen Drahtseilakt werden.28.07.2022
Auch Ukraine nutzt Bayraktar TB2Kreml zeigt Interesse an türkischen KampfdrohnenFalls Moskau Waffen aus Ankara erhält, bekäme Russland erstmals Zugriff auf die Militär-Technik eines NATO-Mitglieds. Nach Angaben des Kremls will Präsident Putin bei dem bevorstehenden Treffen mit seinem türkischen Amtskollegen Erdogan über den Kauf von Drohnen sprechen.27.07.2022
Komplizierter Getreide-TransitIm Schwarzen Meer droht Seeminen-SlalomfahrtDas Getreideabkommen lässt darauf hoffen, dass über 20 Millionen Tonnen Getreide bald die ukrainischen Häfen verlassen. Doch der Schiffstransit ist hochgefährlich, denn eine Räumung der Seeminen hätte "zu viel Zeit in Anspruch genommen". Die Frachter erwartet deshalb eine riskante Slalomfahrt.25.07.2022Von Kevin Schulte
Hafen-Infrastruktur beschädigtMoskau: Bei Angriff auf Odessa Harpoon-Raketen zerstörtDie ukrainischen Häfen lassen sich von der russischen Attacke auf Odessa nicht aufhalten. Sie bereiten den Export von Getreide vor. Der Kreml nennt derweil weitere Details: Bei dem Beschuss sei neben einem Schiffsreparaturwerk auch ein Lager mit US-Waffen getroffen worden.24.07.2022
Ankara zeigt sich beunruhigtTürkei: Russland bestreitet Angriff auf OdessaLaut einer Vereinbarung zwischen der Ukraine und Russland dürfen die ukrainischen Häfen, die Getreide am Schwarzen Meer exportieren, nicht attackiert werden. Kiew wirft Moskau jedoch vor, Odessa mit Raketen beschossen zu haben. Der Kreml weise das zurück, heißt es nun aus Ankara.23.07.2022
Waldbrandschäden in TürkeiVersprochener Aufbau könnte Bumerang werdenIm Sommer 2021 zerstörten heftige Waldbrände in der Türkei etliche Hektar Wald und die Existenz vieler Menschen. Die Regierung Erdogan erklärt, den Betroffenen beim Wiederaufbau unter die Arme zu greifen. Ein Besuch in einem Dorf zeigt, was aus dem Versprechen geworden ist.23.07.2022