Etliche Boote beschlagnahmtTunesien nimmt Hunderte Migranten und viele Schlepper festMit einem Großeinsatz gehen tunesische Behörden gegen Migranten und verdächtige Schlepper vor. Angeordnet wird das Vorgehen von Präsident Saied - mit dem die EU einst einen umstrittenen Deal abgeschlossen hat. Auf einem Migrantenboot wird derweil ein totes Neugeborenes gefunden.16.09.2023
Nach Kritik aus StraßburgTunesien verbietet EU-Parlamentariern EinreiseIm Juli schließen Tunesien und die EU ein Migrationsabkommen. Kurze Zeit später kritisiert das Europaparlament Tunis wegen angeblicher Menschenrechtsverletzungen. Nun hat das nordafrikanische Land "mehrere Vorbehalte" gegen einen Besuch von fünf EU-Parlamentariern.14.09.2023
Grüne Jugend im "ntv Frühstart""Nicht verwunderlich, dass Menschen unzufrieden sind"Laut einer Studie kommt die Ampel, gemessen an den Koalitionsversprechen, gut voran. Trotzdem herrscht große Unzufriedenheit mit der Regierung. Laut der Grünen Jugend liegt das daran, dass der Koalitionsvertrag gar nicht das enthalte, was die Menschen eigentlich bräuchten.12.09.2023
Nächster Ampel-Knatsch?FDP will Maghreb-Staaten als sicher einstufenDie Ampelkoalition streitet weiterhin über ihre Migrationspolitik. Erst kürzlich werden Moldau und Georgien zu sicheren Herkunftsländern erklärt, doch die FDP will mehr. Nordafrikanische Staaten sollen auch auf die Liste, fordert Fraktionschef Dürr. Zustimmung gibt es dafür sogar von den Linken. 09.09.2023
Nach Vorstoß von MerzBaerbock gegen Erweiterung der Liste sicherer HerkunftsländerGeht es nach der CDU, sind auch Indien, Marokko und Tunesien sichere Herkunftsstaaten. Dagegen wehrt sich Außenministerin Baerbock. "Aus innenpolitischen Gründen außenpolitisch mit dem Rasenmäher vorzugehen, halte ich für einen gewagten Ansatz", sagt sie.08.09.2023
44 Menschen vermisstMindestens elf Tote nach Bootsunglück vor TunesienVor der Küste Tunesiens steuert ein Boot mit 57 Insassen Europa an - Augenzeugen zufolge ist das Gefährt jedoch kaum seetüchtig. Mindestens elf Menschen kommen ums Leben, Dutzende werden vermisst.07.08.2023
Von der Leyen will mehr AbkommenDie EU will sich noch stärker abschottenTunesien bekommt von der Europäischen Union 900 Millionen Euro, damit es Flüchtlinge vor seiner Küste abfängt. Es soll nicht der letzte Deal dieser Art gewesen sein, sagt EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen. Sie will mit weiteren Herkunfts- und Transitländern verhandeln.25.07.2023
Zeugenaussagen gesammeltHRW: Tunesien misshandelt Migranten schwerDie Europäische Union beschließt ein Migrationsabkommen mit Tunesien, obwohl dessen Präsident offenkundig gegen Flüchtlinge hetzt. In dem Land sollen sie laut Human Rights Watch zudem teilweise schwer misshandelt werden. Das hätten mehrere Zeugenaussagen ergeben.19.07.2023
Interview mit Ruud KoopmansWie man das Asylproblem lösen könnteDer CDU-Politiker Thorsten Frei will das Grundrecht auf Asyl durch europäische Kontingente von Flüchtlingen ersetzen. Frei hat damit eine Idee des Migrationsexperten Ruud Koopmans aufgegriffen - aber nur teilweise, wie der Soziologe im Interview mit ntv.de erklärt.18.07.2023
An tunesisch-libyscher GrenzeRund 200 Migranten aus Wüste gerettetTunesien ist ein wichtiges Transitland für Migranten. Um die irreguläre Migration zu stoppen, unterzeichnet das Land ein Abkommen mit der EU. Dabei stellt Brüssel rund 900 Millionen Euro in Aussicht. Nun werden fast 200 Migranten in der Wüste gefunden - wohl ausgesetzt von tunesischen Sicherheitskräften.17.07.2023