Nach Vorstoß von MerzBaerbock gegen Erweiterung der Liste sicherer HerkunftsländerGeht es nach der CDU, sind auch Indien, Marokko und Tunesien sichere Herkunftsstaaten. Dagegen wehrt sich Außenministerin Baerbock. "Aus innenpolitischen Gründen außenpolitisch mit dem Rasenmäher vorzugehen, halte ich für einen gewagten Ansatz", sagt sie.08.09.2023
44 Menschen vermisstMindestens elf Tote nach Bootsunglück vor TunesienVor der Küste Tunesiens steuert ein Boot mit 57 Insassen Europa an - Augenzeugen zufolge ist das Gefährt jedoch kaum seetüchtig. Mindestens elf Menschen kommen ums Leben, Dutzende werden vermisst.07.08.2023
Von der Leyen will mehr AbkommenDie EU will sich noch stärker abschottenTunesien bekommt von der Europäischen Union 900 Millionen Euro, damit es Flüchtlinge vor seiner Küste abfängt. Es soll nicht der letzte Deal dieser Art gewesen sein, sagt EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen. Sie will mit weiteren Herkunfts- und Transitländern verhandeln.25.07.2023
Zeugenaussagen gesammeltHRW: Tunesien misshandelt Migranten schwerDie Europäische Union beschließt ein Migrationsabkommen mit Tunesien, obwohl dessen Präsident offenkundig gegen Flüchtlinge hetzt. In dem Land sollen sie laut Human Rights Watch zudem teilweise schwer misshandelt werden. Das hätten mehrere Zeugenaussagen ergeben.19.07.2023
Interview mit Ruud KoopmansWie man das Asylproblem lösen könnteDer CDU-Politiker Thorsten Frei will das Grundrecht auf Asyl durch europäische Kontingente von Flüchtlingen ersetzen. Frei hat damit eine Idee des Migrationsexperten Ruud Koopmans aufgegriffen - aber nur teilweise, wie der Soziologe im Interview mit ntv.de erklärt.18.07.2023
An tunesisch-libyscher GrenzeRund 200 Migranten aus Wüste gerettetTunesien ist ein wichtiges Transitland für Migranten. Um die irreguläre Migration zu stoppen, unterzeichnet das Land ein Abkommen mit der EU. Dabei stellt Brüssel rund 900 Millionen Euro in Aussicht. Nun werden fast 200 Migranten in der Wüste gefunden - wohl ausgesetzt von tunesischen Sicherheitskräften.17.07.2023
Tunesien ist nicht die TürkeiWarum der EU-Tunesien-Deal problematisch istMit einem neuen Abkommen will die Europäische Union die Migration von Tunesien über das Mittelmeer stoppen. Als Blaupause gilt das damals erfolgreiche EU-Türkei-Abkommen von 2016. Es gibt allerdings gravierende Unterschiede.17.07.2023Von Hubertus Volmer
Djir-Sarai im "ntv Frühstart""Migrationsabkommen ist eine Win-win-Situation"FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai lobt das Migrationsabkommen der EU mit Tunesien. Er will lieber über wirtschaftliche Rahmenbedingungen in Deutschland statt über Kulturkämpfe diskutieren. Mit seinem neuen Kollegen bei der CDU hat er noch nicht telefoniert.17.07.2023
EU zahlt Hunderte Millionen EuroDeal: Tunesien will Migration nach Europa eindämmenVertreter der EU und der Präsident Tunesiens erzielen eine Übereinkunft: Das nordafrikanische Land will gegen Schlepper vorgehen und die Überfahrten von Menschen nach Europa reduzieren. Die EU zahlt im Gegenzug Hunderte Millionen Euro. 16.07.2023
Vondrousova-Coup, brutaler SportJabeur versinkt im "schmerzhaftesten" Tal der TränenSchmerz, Tragik, Tränen: Ons Jabeurs großer Traum von Wimbledon zerschellt an den eigenen Dämonen im Kopf. Die brutale Seite des Tennissports kracht auf ihr zusammen. Siegerin Marketa Vondrousova kann ihren Triumph in einem irrsinnigen Finale immer noch nicht fassen.15.07.2023Von David Bedürftig, Wimbledon