Krieg wie in Aleppo und GrosnyBriten fürchten russische Bombenteppiche Kurz nach Beginn der Invasion behauptet Russland, nur militärische Einrichtungen in der Ukraine zu beschießen. Dies entspricht nach einem Bericht des britischen Geheimdienstes nicht der Realität. Vielmehr wird ein Bombenteppich wie in Grosny oder Aleppo befürchtet. Der Ruf nach humanitären Korridoren wird lauter. 06.03.2022
Keine konsularischen DiensteFrankreich: Briten unmenschlich gegenüber UkrainernIm französischen Calais kommen erste Geflüchtete aus der Ukraine an. Sie wollen nach Großbritannien weiterreisen. Die britischen Behörden schicken sie jedoch für Visa nach Paris oder Brüssel. Der französische Innenminister findet das "komplett unangemessen", er spricht von einem "Mangel an Menschlichkeit". 06.03.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickDramatische Zustände in Mariupol - Bennett und Scholz wollen vermittelnKein Strom, keine Heizung, viele Tote: Nach einer gescheiterten Feuerpause meldet die von Russland belagerte ukrainische Hafenstadt Mariupol dramatische Zustände. Zudem rücken russische Truppen weiter auf die Hauptstadt Kiew und andere Städte vor. Präsident Selenskyj ruft die Ukrainer erneut zum Widerstand auf. Zugleich wächst der wirtschaftliche Druck auf Moskau.06.03.2022
"Nicht unser Feind"Merz will Brücken zu Russland nicht abbrechenDarüber, dass Putin ein Kriegsverbrecher ist, ist sich die CDU einig. Kontakte zu Russland will Partei-Chef Friedrich Merz jedoch auch nach dem Angriff auf die Ukraine nicht abreißen lassen und betont die Verbundenheit mit der russischen Bevölkerung.05.03.2022
Zur Sicherung des LandesFinnland will Luftabwehr-Systeme kaufenWegen des Angriffs der Ukraine durch Russland entschließt sich Finnland zum Kauf von Luftabwehr-Systemen. Das Nachbarland Russlands will damit auf Nummer sicher gehen. Die Waffen sollen aus Israel kommen. 05.03.2022
Hohe Verluste und kein Plan BExperte: Russisches Militär könnte bald zusammenbrechenKönnte Russland den Kampf gegen die Ukraine tatsächlich verlieren? Für diesen sehr unwahrscheinlichen Fall sehen zwei Experten zumindest erste Anzeichen. Schlechte Planung der Invasion, falsche Annahmen über den eigenen Erfolg und die großen Verluste könnte das russische Militär kollabieren lassen.05.03.2022Von Alexander Schultze
Waffen für die Ukraine"Die Nazis wurden nicht von Pazifisten besiegt"Dass Deutschland der Ukraine Waffen liefert, ist eine außenpolitische Wende. Heißt es - doch ist das wirklich so? Die Völkerrechtlerin Isabelle Ley erklärt im Interview, dass der Schritt keineswegs neu ist und wieso man auch schon vor dem Einmarsch Russlands Waffen hätte liefern können. 05.03.2022
Geld, Sachspenden, UnterkünfteWie man jetzt am besten helfen kannDie Bereitschaft den Menschen in oder aus der Ukraine zu helfen, ist nach dem Angriff durch Russland groß. Doch wie kann man sich am besten einbringen? Welche Spende hilft am meisten? Und was sollte man auf jeden Fall nicht tun?05.03.2022
Umfrage zum russischen EinmarschNur jeder Fünfte traut der Ukraine militärischen Erfolg zuNur wenige Menschen in Deutschland können sich derzeit vorstellen, dass sich die Ukraine am Ende erfolgreich gegen die russischen Truppen zur Wehr setzt. Besonders skeptisch sind Anhänger jener Parteien, die für ihre politische Nähe zu Moskau bekannt sind.05.03.2022
Pentagon analysiert InvasionRussland feuert ein Dutzend Raketen täglich abEtwa ein Dutzend Raketen feuert Russland nach US-Angaben derzeit täglich auf die Ukraine ab. Die militärischen Ziele werden damit aber offensichtlich nicht ausgeschaltet. Ein "sehr großen Teil" der ukrainischen Luftwaffe sei nach wie vor einsatzbereit, erklärt ein Pentagon-Mitarbeiter.05.03.2022