"Auch Bomberpiloten dabei"Kiew meldet Hunderte russische KriegsgefangeneDer Kreml bestätigt bislang nur zwischen den Zeilen, dass es russische Kriegsgefangene in der Ukraine gibt. Putin behauptet, sie würden getötet. Laut dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj sind es inzwischen Hunderte. Auch Piloten von Kampfjets seien darunter. 06.03.2022
"Angebot ist freiwillig"Busse bringen Flüchtlinge in andere BundesländerAllein am Freitag kommen mehr als 11.000 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Berlin an. Auch am Samstag erreichen erneut Tausende den Hauptbahnhof. Nicht alle bleiben aber in der Hauptstadt.06.03.2022
Großer Protest in Moskau?Polizei nimmt 2000 Demonstranten in Russland festDie Polizei soll bei Protesten in Russland erneut eine große Zahl an Anti-Kriegs-Demonstranten festgenommen haben. Das Team des inhaftierten Oppositionellen Nawalny ruft für den Nachmittag zu großen Protesten in Moskau und St. Petersburg auf. Dort sollen bereits Sicherheitskräfte patrouillieren.06.03.2022
"Das wird ein Kriegsverbrechen"Selenskyj: Russen wollen Odessa bombardierenDie Angriffe auf die Ukraine werden immer aggressiver. Während die Städte Cherson und Berdjansk bereits unter russischer Kontrolle sind, ist das strategisch wichtige Mariupol weiterhin schwer umkämpft. Selenskyj befürchtet nun einen neuen verheerenden Schlag Russlands.06.03.2022
Krieg wie in Aleppo und GrosnyBriten fürchten russische Bombenteppiche Kurz nach Beginn der Invasion behauptet Russland, nur militärische Einrichtungen in der Ukraine zu beschießen. Dies entspricht nach einem Bericht des britischen Geheimdienstes nicht der Realität. Vielmehr wird ein Bombenteppich wie in Grosny oder Aleppo befürchtet. Der Ruf nach humanitären Korridoren wird lauter. 06.03.2022
Keine konsularischen DiensteFrankreich: Briten unmenschlich gegenüber UkrainernIm französischen Calais kommen erste Geflüchtete aus der Ukraine an. Sie wollen nach Großbritannien weiterreisen. Die britischen Behörden schicken sie jedoch für Visa nach Paris oder Brüssel. Der französische Innenminister findet das "komplett unangemessen", er spricht von einem "Mangel an Menschlichkeit". 06.03.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickDramatische Zustände in Mariupol - Bennett und Scholz wollen vermittelnKein Strom, keine Heizung, viele Tote: Nach einer gescheiterten Feuerpause meldet die von Russland belagerte ukrainische Hafenstadt Mariupol dramatische Zustände. Zudem rücken russische Truppen weiter auf die Hauptstadt Kiew und andere Städte vor. Präsident Selenskyj ruft die Ukrainer erneut zum Widerstand auf. Zugleich wächst der wirtschaftliche Druck auf Moskau.06.03.2022
"Nicht unser Feind"Merz will Brücken zu Russland nicht abbrechenDarüber, dass Putin ein Kriegsverbrecher ist, ist sich die CDU einig. Kontakte zu Russland will Partei-Chef Friedrich Merz jedoch auch nach dem Angriff auf die Ukraine nicht abreißen lassen und betont die Verbundenheit mit der russischen Bevölkerung.05.03.2022
Zur Sicherung des LandesFinnland will Luftabwehr-Systeme kaufenWegen des Angriffs der Ukraine durch Russland entschließt sich Finnland zum Kauf von Luftabwehr-Systemen. Das Nachbarland Russlands will damit auf Nummer sicher gehen. Die Waffen sollen aus Israel kommen. 05.03.2022
Hohe Verluste und kein Plan BExperte: Russisches Militär könnte bald zusammenbrechenKönnte Russland den Kampf gegen die Ukraine tatsächlich verlieren? Für diesen sehr unwahrscheinlichen Fall sehen zwei Experten zumindest erste Anzeichen. Schlechte Planung der Invasion, falsche Annahmen über den eigenen Erfolg und die großen Verluste könnte das russische Militär kollabieren lassen.05.03.2022Von Alexander Schultze