Erwartungen weiter düsterBlinken: Wollen reden, "bis Panzer rollen"Die USA sehen weiterhin alle Zeichen auf eine russische Invasion in die Ukraine hindeuten. Außenminister Blinken erklärt, alle diplomatischen Bemühungen bis zu einem bestimmten Punkt fortsetzen zu wollen. Frankreichs Präsident Macron könnte unterdessen eine erste Annäherung erreicht haben.20.02.2022
Notfallpläne für den KriegsfallEU bereitet sich auf Ukraine-Flüchtlinge vorSollte es zu einem Angriff Russlands auf die Ukraine kommen, könnten Hunderttausende Menschen aus ihrer Heimat vertrieben werden. Die EU will vorbereitet sein und stimmt sich vor allem mit den direkten Nachbarländern der Ukraine ab. Die FDP hofft, dass dadurch Bewegung in einen alten Streit kommt. 20.02.2022
"Plan hat bereits begonnen"Johnson warnt vor "größtem Krieg seit 1945"Der Westen befürchtet einen russischen Angriff auf die Ukraine unter falscher Flagge. Dem britischen Premierminister Johnson zufolge hat dieses Vorhaben "in gewisser Weise bereits begonnen". Auf der Münchner Sicherheitskonferenz warnt er vor den katastrophalen Folgen einer Eskalation.20.02.2022
Inflation und BenzinpreiseUS-Kongress zittert vor Russland-KonfliktAus Russlands Sicht ist es ein günstiger Zeitpunkt, Washington unter Druck zu setzen: Die USA kämpfen gegen die Inflation, um den Ölpreis und im November um den Kongress. Der Konflikt mit Russland dürfte indirekt auch die Machtverhältnisse der US-Regierung beeinflussen.20.02.2022Von Roland Peters
Minsk kündigt weitere Manöver anRussland zieht Truppen nicht aus Belarus abAm 10. Februar startet Russland gemeinsam mit dem Nachbarn ein großes Militärmanöver in Belarus. Das soll eigentlich im Laufe des Tages mit einem Truppenabzug enden, doch der Kreml macht einen Rückzieher. Somit bleiben Zehntausende russische Soldaten in der ukrainischen Grenzregion stationiert.20.02.2022
Erneute Angriffe in OstukraineRussland meldet 40.000 Donbass-FlüchtlingeInternationalen Beobachtern zufolge nehmen die Verstöße gegen den Waffenstillstand in der Ostukraine weiter zu. Die Separatisten berichten erneut von Beschüssen. Das Rote Kreuz drängt auf den Schutz der Zivilbevölkerung. Die Menschen verlassen offenbar bereits in Scharen den Krisenherd.20.02.2022
"Das Risiko ist sehr hoch"NATO rechnet mit Großangriff RusslandsDie NATO rechnet mit einem Angriff der russischen Armee auf die Ukraine. "Alle Zeichen" deuteten darauf hin, sagt Generalsekretär Stoltenberg. Das sind vor allem Truppenbewegungen. Aber auch, dass Russland mit dem Narrativ eines "Genozid" versucht, einen Vorwand für einen Einmarsch zu schaffen. 19.02.2022
"Hat das Gegenteil erreicht"US-Außenminister rätselt über Putins MotiveUS-Außenminister Blinken zeigt sich fassungslos: Mit seiner Aggression habe Putin die NATO gestärkt und die Ukrainer verprellt. Alles, was der russische Präsident vorgeblich verhindern wolle, habe er herbeigeführt. Im Donbass meldet Kiew nach Gefechten mit Separatisten zwei tote Soldaten. 19.02.2022
Auswärtiges Amt warntDeutsche sollen Ukraine "dringend" verlassenAngesichts eines drohenden russischen Angriffs fordert die Bundesregierung Deutsche eindringlich zum Verlassen der Ukraine auf. Die Lufthansa wird Flüge in das Land ab Montag einstellen. Auch die NATO reagiert auf die zugespitzte Lage und zieht ihre Mitarbeiter aus Kiew ab.19.02.2022
Putin startet MilitärübungRussland testet atomwaffenfähige RaketenDer Kreml sendet ein unmissverständliches Zeichen: Während in München die Sicherheitskonferenz tagt, startet der russische Präsident Putin ein Manöver mit atomwaffenfähigen Raketen und angeblich einer Hyperschallrakete. Auch Belarus' Machthaber Lukaschenko darf dabei sein.19.02.2022