Beobachter bei ScheinreferendenLandkreis schmeißt Energie-Manager rausAls "Wahlbeobachter" macht sich der Chef des nordhessischen kommunalen Energieversorgers EWF, Schaller, derzeit auf Einladung Russlands ein Bild von den Scheinreferenden in der Ukraine. Der zuständige Landkreis zieht nun die Reißleine und stellt den Manager von seinem Posten frei.25.09.2022
Rede vor UN-VollversammlungLawrow: Westen will Russland "zerstückeln"Bei der UN-Generaldebatte wirft der russische Außenminister den westlichen Staaten vor, Russland "zerstückeln" zu wollen. Lawrow verteidigt die sogenannten Referenden in den von Russland besetzten ukrainischen Gebieten: Die Menschen beanspruchten lediglich das Land ihrer Vorfahren.24.09.2022
Der Kriegstag im ÜberblickPutin greift bei Militärplanung ein - "Schlächter von Mariupol" wird Vize-MinisterMehr als 200 Tage dauert inzwischen der russische Krieg gegen die Ukraine. Angesichts der massiven Logistikprobleme ersetzt Kremlchef Putin den verantwortlichen Minister. Daneben nehmen die Proteste in Russland gegen die Mobilisierung ebenso zu wie die Meldungen über Pannen.24.09.2022
"Sie machen die Leute wütend"Offizielle Kritik an Putins Vorgehen wächstIm Zuge der Teilmobilmachung erhalten auch Hebammen, Kranke und Russen ohne militärische Erfahrung einen Einberufungsbescheid. Von offiziellen Stellen wird die Kritik am chaotischen Vorgehen des Kreml lauter. Im ganzen Land protestieren die Menschen auf den Straßen.24.09.2022
Für Russland in der UkraineDeutscher Manager reist als "Wahlbeobachter" in besetzte GebieteRein privat und nur, um sich ein Bild zu machen: So beschreibt der Chef eines hessischen Energieversorgers seine Reise zu den Schein-Referenden in den von Russland besetzten ukrainischen Gebieten. Russlands Medien berichten ausgiebig über seinen Aufenthalt als Wahlbeobachter. Daheim beginnen die Krisensitzungen.24.09.2022
Neues Gesetz in RusslandDeserteuren drohen bis zu 15 Jahre HaftIn Russland löst die Ankündigung einer Teilmobilmachung von 300.000 Reservisten bei vielen Panik aus. Doch wer sich dem Kriegsdienst verweigert, muss mit bis zu 15 Jahren Gefängnis rechnen. Auch auf Kapitulation steht einer Gesetzesnovelle zufolge eine mehrjährige Haftstrafe. 24.09.2022
Einfluss auf KriegsstrategiePutin verbietet Truppen in Cherson RückzugAngesichts zunehmender Niederlagen im Ukraine-Krieg übernimmt Russlands Präsident Putin US-Berichten zufolge wichtige Entscheidungen in der Kriegsführung selbst. In Cherson untersagt er seinen Truppen den Rückzug. Unter den Soldaten macht sich Demoralisierung breit.24.09.2022
Bald Vize-VerteidigungsministerKreml gibt "Schlächter von Mariupol" neuen PostenGeneraloberst Michail Misinzew hat sich bereits einen Namen gemacht: Als "Schlächter von Mariupol" soll er für die schweren Angriffe auf die ukrainische Hafenstadt verantwortlich sein. Nun löst er Dmitri Bulgakow in seinem Amt als Vize-Verteidigungsminister ab.24.09.2022
Gespräch über SaporischschjaTreffen von Baerbock mit Lawrow platztIm Hintergrund verhandeln Russland und Deutschland über ein Treffen ihrer Außenminister am Rande der UNO-Vollversammlung. Doch zu einem Gespräch zwischen Lawrow und Baerbock über die Lage im AKW Saporischschja kommt es nicht. Moskau gibt dafür der Gegenseite die Schuld.24.09.2022
Der Kriegstag im ÜberblickUkraine rückt im Osten weiter vor - Berlusconi sieht Putin als Opfer seines UmfeldsIn den besetzten Gebieten läuft die Zeit gegen die russischen Truppen. Während Moskau eilig Abstimmungen abhält, um die Annexion vorzubereiten, kommt die ukrainische Armee im Donbass immer näher heran. Putin-Freund Berlusconi sieht den Kreml-Chef als Opfer.23.09.2022