Der Kriegstag im ÜberblickKämpfe verlagern sich nach Donezk - Kasachstan will Europa mit Öl und Gas aushelfenAus den von Russland in Schutt und Asche bombardierten Zwillingsstädten Lyssytschansk und Sjewjerodonezk sind fast alle Einwohner geflohen. Kremlchef Putin will seine "Spezialoperation" fortsetzen. Aus Donezk werden am Abend schwere Kämpfe gemeldet. Kasachstan würde der EU mit Öl und Gas aushelfen. 04.07.2022
Flüchtlinge aus Charkiw Ukrainische Familie stirbt bei Explosionen in RusslandIn der Nacht zum Sonntag kommt es im russischen Belgorod zu mehreren Explosionen. Der Kreml beschuldigt Kiew, die Großstadt mit Raketen angegriffen zu haben. Fünf Menschen kommen ums Leben. Wie sich nun herausstellt, handelt es sich bei den Opfern um eine ukrainische Familie, die vor dem Krieg geflüchtet war. 04.07.2022Von Uladzimir Zhyhachou
Kurz nach EroberungMoskau provoziert mit "Luhansk-Platz"Der Platz vor der britischen Botschaft in Moskau soll zukünftig nach dem eroberten ostukrainischen Gebiet benannt werden. Da die Adresse vor der US-Botschaft bereits auf das Nachbargebiet Donezk verweist, sind beide Namen der von Putin als unabhängig anerkannten "Volksrepubliken" prominent vertreten. 04.07.2022
Bericht über BeförderungVerlässt Melnyk Deutschland?Seit Monaten ist Andrij Melnyk dauerpräsent in Deutschland. Unermüdlich und mit teils wenig diplomatischen Mitteln kämpft er für die Belange seines von Russland überfallenen Landes. Einem Bericht zufolge könnte er nun innerhalb des Staatsdienstes der Ukraine aufsteigen.04.07.2022
"Schmerzhaft, nicht kritisch"Gouverneur ordnet Rückzug aus Lyssytschansk einWochenlang hat die Stadt Lyssytschansk dem russischen Dauerfeuer Stand gehalten. Am Sonntag befiehlt das ukrainische Militär den geordneten Rückzug. Dem Gouverneur der Region Luhansk tut der Verlust in der Seele weh, aber eine Wende im Krieg sieht er darin nicht. 04.07.2022
Geld soll von Oligarchen kommenUkraine fordert 750 Milliarden Dollar für WiederaufbauSeit Monaten bombardiert Russland weite Teile der ukrainischen Infrastruktur. Für Reparaturen seien nun mindestens 750 Milliarden Dollar vonnöten, erklärt Regierungschef Schmyhal auf einer Wiederaufbau-Konferenz in Lugano. Zur Finanzierung solle man Vermögenswerte russischer Oligarchen heranziehen.04.07.2022
Putin zeichnet Generäle ausRussland setzt "Spezial-Operation" nach Eroberung von Luhansk fortDie Eroberung der Region Luhansk ist erreicht, aber offenbar nicht das Endziel im Kreml. Nach einem Gespräch zwischen Präsident Putin und Verteidigungsminister Shoigu wird die Fortsetzung der Kampfhandlungen verkündet. Die Truppen rücken auf die nächsten Großstädte vor. 04.07.2022
Für die "Sache des Friedens"Papst will nach Moskau und Kiew reisenWiederholt kritisiert Papst Franziskus den russischen Angriffskrieg in der Ukraine mit scharfen Worten. Nun erwägt der Pontifex eine Reise nach Moskau, um im Gespräch mit Putin unmittelbar der "Sache des Friedens zu dienen". Auch Kiew würde er danach gern besuchen.04.07.2022
Ballungsraum Slowjansk Russen rücken auf nächstes Ziel im Osten vorLyssytschansk bringen die russischen Truppen vorerst unter ihre Kontrolle. Das nächste Ziel der Angreifer heißt Slowjansk, sowohl von Norden als auch Osten ziehen sie die Schlinge enger. Der Ballungsraum zählt zum Hauptquartier der ukrainischen Verteidigungskräfte im Donbass.04.07.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickSelenskyj gibt Lyssytschansk nicht auf - Kreml wirft Westen Kriegstreiberei vorDie ukrainischen Truppen ziehen sich aus Lyssytschansk zurück, verloren sei die Stadt im Osten des Landes aber noch nicht, sagt Präsident Selenskyj. Mit modernen Waffen wolle man zurückkommen. Und die sollen aus Deutschland kommen, fordert Grünen-Politiker Hofreiter.04.07.2022