Luftangriff in MariupolAmnesty: Theater-Bombardierung war KriegsverbrechenAm 16. März bombardieren russische Truppen das Theater der belagerten Hafenstadt Mariupol. Wie viele Menschen zu diesem Zeitpunkt in dem Gebäude sind, ist unklar, Behörden gehen von mehreren Hundert aus. Amnesty International untersucht den Angriff und kommt zu einem eindeutigen Schluss. 30.06.2022
Appell an den WestenProminente fordern "diplomatische Großoffensive"Erneut fordern deutsche Prominente, Publizisten und Wissenschaftler mehr Bemühungen des Westens, um eine Verhandlungslösung zwischen Russland und der Ukraine zu finden. Je länger der Krieg andauere, desto unklarer werde, welches Ziel mit Sanktionen und Waffenlieferungen verbunden sei.29.06.2022
Der Kriegstag im ÜberblickRussland konzentriert Angriffe bei Lyssytschansk - Schweden und Finnland auf dem Weg in die NATORussland treibt die Einkesselung von Lyssytschansk voran und tötet angeblich viele ukrainische Soldaten. Einige andere kommen bei einem großen Gefangenenaustausch frei, darunter Asow-Kämpfer. Die NATO startet offiziell das Aufnahmeverfahren von Finnland und Schweden.29.06.2022
Prorussische SeparatistengebieteSyrien erkennt Luhansk und Donezk als Staaten an Kurz vor der russischen Invasion erkennt Kremlchef Putin die ostukrainischen Separatistengebiete als souveräne Staaten an. Nun folgt Syrien als erstes Land dem Beispiel Moskaus. Diplomatische Beziehungen zu den "Volksrepubliken" sollen bald aufgenommen werden, heißt es aus Damaskus. 29.06.2022
Freiwillige in der UkraineBrutalität des Krieges schockt ausländische KämpferHunderte Menschen aus Ländern wie Georgien, Großbritannien und Kanada haben sich seit Kriegsbeginn als freiwillige Kämpfer in der Ukraine gemeldet. Doch viele halten keinen längeren Einsatz aus. Sie seien von der "Brutalität der Kriegsführung" überrascht, heißt es.29.06.2022
Kämpfer aus Mariupol-StahlwerkKiew meldet bislang größten GefangenenaustauschNach ukrainischen Angaben einigen sich Kiew und Moskau auf einen Gefangenenaustausch, bei dem auch zahlreiche Kämpfer aus Mariupol wieder in ihre Heimat zurückkehren können. Einigen von ihnen hätte andernfalls womöglich die Todesstrafe gedroht.29.06.2022
"Alles hat gebrannt"Ukrainer berichten von Angriff auf EinkaufszentrumBei einem russischen Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum im ukrainischen Krementschuk sterben mindestens 20 Menschen. Einige Ukrainer, die das Drama mitverfolgen müssen, stehen seither unter Schock. Sie erzählen von Explosionen und widersprechen der russischen Begründung für den Beschuss. 29.06.2022
Forderungen nach MarshallplanSo teuer sind die Kriegsschäden in der UkraineMariupol, Cherson, Sjewjerodonezk - diese Städte stehen beispielhaft für die Verwüstungen, die Russland in der Ukraine anrichtet. Die verursachten Kriegsschäden belaufen sich schon jetzt auf mehrere hundert Milliarden Dollar. Tendenz steigend, je länger der Krieg dauert. 29.06.2022Von Kevin Schulte
Videoanruf bei Giffey & Co.Steckt russisches Komiker-Duo hinter Klitschko-Fake?Dass Berlins Regierende Bürgermeisterin Giffey und andere Politiker auf einen falschen Kiewer Bürgermeister Klitschko hereinfallen, sorgt für Verwunderung und Spott. Knapp eine Woche nach dem Vorfall macht ein Komiker-Duo aus Russland auf sich aufmerksam. Sie wollen hinter dem Video-Fake stecken.29.06.2022
Zerstörtes EinkaufszentrumLondon: Angriff könnte Versehen gewesen seinMehrere Menschen sind bei dem russischen Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum in der Ukraine gestorben. Während der ukrainische Präsident von einem gezielten Beschuss spricht, streitet Russland die Behauptungen ab. Und auch Erkenntnisse britischer Geheimdienste stehen im Kontrast zu Selenskyjs Version.29.06.2022