Der Kriegstag im ÜberblickUkraine meldet 50.000 tote Russen - IAEA fordert nukleare Sicherheitszone um SaporischschjaDie Ukraine startet auch nahe Charkiw ihre Gegenoffensive - und hat dabei angeblich direkt Erfolg. In Russland dagegen sieht es düster aus - bei der Rekrutierung, der Munition und der Wirtschaftsleistung. Rund um das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja steht es ebenfalls schlecht, helfen soll eine Schutzzone.06.09.2022
Grossi: Nukleare SicherheitszoneIAEA: Situation in Saporischschja ist "unhaltbar"Die Situation im Atomkraftwerk Saporischschja sei "unhaltbar" teilt der Chef der Atomenergiebehörde IAEA, Grossi, in seinem Bericht mit. Er fordert daher eine nukleare Sicherheitszone, um eine Katastrophe zu verhindern. Zudem steht das Personal vor Ort unter massivem Stress und bräuchte Unterstützung. 06.09.2022
Cyberkrieg in der UkraineHacker ködern Kreml-Soldaten mit FrauenfotosDer Krieg in der Ukraine wird nicht nur auf den Schlachtfeldern im Donbass und der Region Cherson geführt, sondern auch im Internet. Russische Soldaten in der besetzten Stadt Melitopol sollen im Netz auf Fake-Profile ukrainischer Hacker hereingefallen sein. Die Folge: Ein ukrainischer Artillerieschlag.06.09.2022
Putin gehen die Waffen ausExperte: Im Ukraine-Krieg herrscht "in vier Wochen Gleichstand"Russischen Truppen in der Ukraine fehlt es zunehmend an Waffen, Munition und Panzern. "Im Donbass wird es stiller", sagt Militärökonom Marcus Keupp ntv.de. Während die Ukraine durch Waffenlieferungen der NATO stärker werde, werde die russische Armee immer schwächer.06.09.2022Von Sarah Platz
Bilanz nach 195 Tagen InvasionKiew: Russland hat 50.000 Soldaten verlorenDer Angriffskrieg in der Ukraine läuft nicht wie vom Kreml gewünscht. Auch nach 195 Tagen gehen die Gefechte weiter. Mittlerweile soll die russische Armee bereits mehr als 50.000 Soldaten verloren haben, heißt es aus Kiew. Russland selbst macht seit Langem keine Angaben mehr zu eigenen Gefallenen. 06.09.2022
Champions League im Krieg"Schalke der Ukraine" ist seit acht Jahren heimatlosZum sechsten Mal in Folge hat sich Schachtar Donezk für die Champions League qualifiziert, obwohl der ukrainische Verein seit acht Jahren heimatlos ist. Für das "Schalke der Ukraine" ist Fußball im Krieg nichts Neues. Und doch hat Russlands Angriff am 24. Februar noch einmal alles verändert.06.09.2022Von Kevin Schulte
Schmyhals Bitte ausgeschlagenScholz soll Panzer-Lieferung weiter ablehnenSchon im April bietet ein deutscher Rüstungskonzern eine Direktlieferung von 100 Panzern an die Ukraine an. Eine Exportgenehmigung soll der Bundeskanzler auch auf Bitten des ukrainischen Ministerpräsidenten Schmyhal weiterhin ablehnen. Scholz habe "gar keine Bereitschaft" gezeigt, heißt es aus Kiew.06.09.2022
Letzter Reaktor runtergefahrenKiew sieht Welt "am Rande einer nuklearen Katastrophe"An diesem Dienstag will die IAEA einen Bericht über die Lage in Saporischschja vorstellen. Dieser dürfte alles andere als beruhigend sein. Inzwischen ist auch der letzte Reaktor heruntergefahren. Der ukrainische Präsident Selenskyj sieht das AKW "nur einen Schritt von einer Strahlenkatastrophe entfernt".06.09.2022
Geheimdienstbericht deckt aufRussland muss Munition in Nordkorea kaufenExplosionen in Militärlagern und westliche Sanktionen scheinen der russischen Kriegsmaschinerie zuzusetzen. Geheimdienstberichten zufolge kauft der Kreml daher bereits Munition und Waffen von Nordkorea. Militärexperten sehen darin einen Akt der Verzweiflung.06.09.2022
Melnyk bei Plasberg"Die Deutschen sollten mehr Vertrauen in ihre Politik haben"Die Strom- und Gaspreise explodieren, während der Winter immer näher rückt. Wie kommt Deutschland durch die kalte Jahreszeit, ohne bei der Solidarität mit der Ukraine nachzulassen? Darüber diskutieren unter anderem der ukrainische Botschafter Melnyk und FDP-Politiker Graf Lambsdorff bei "Hart aber fair". 06.09.2022Von Marko Schlichting