Bombardierungswelle im OstenCharkiw massiv unter Beschuss - Wohnhaus getroffenMindestens drei Menschen sterben, als in der Nacht ein Wohnhaus in der ukrainischen Stadt Charkiw von russischen Raketen getroffen wird. Kiew spricht von Terror gegen Zivilisten. Indes geht die Suche nach Vermissten in den Trümmern eines Wohnhauses in Tschassiw Jar weiter. 11.07.2022
Russland exportiert mehr Weizen"Die Welt braucht das gestohlene Getreide"Der russische Präsident Wladimir Putin führt nicht nur Krieg gegen die Ukraine, sondern bestiehlt das Land auch noch. Aus den besetzten Gebieten im Osten und Süden klaut Russland tonnenweise Getreide und verschifft es illegal. Die Abnehmer greifen gern zu - auch, weil sie keine andere Wahl haben.11.07.2022Von Caroline Amme
Die Kriegsnacht im ÜberblickSelenskyj droht Moskaus Soldaten mit Strafe - Kiew kritisiert KanadaNach einem Raketenangriff Moskaus in der Region Donezk bergen Retter 15 Leichen aus einem zerstörten Wohnhaus. Daraufhin droht Präsident Selenskyj den "russischen Mördern" mit Konsequenzen und befiehlt die Rückeroberung besetzter Gebiete im Süden. FDP-Vize Kubicki greift derweil Schröder an.11.07.2022
Rund eine Million unter WaffenUkraine plant Großoffensive im SüdenDie ukrainische Führung rät Zivilisten im besetzten Süden des Landes zur Flucht. Damit die Menschen im Zuge einer bevorstehenden Offensive zur Rückeroberung besetzter Gebiete nicht gefährdet werden, sollen Einwohner von Cherson und Saporischschja ihre Häuser verlassen - notfalls auch in Richtung der annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim.10.07.2022
Kritik an Ukraine-PolitikStrack-Zimmermann: "Fehlanzeige" im KanzleramtFDP-Politikerin Strack-Zimmermann warnt vor "historisch folgenschweren Problemen", sollte die Bundesregierung mit Blick auf den Ukraine-Krieg weiter agieren wie bisher. Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag fordert "klare Führung und entsprechendes Handeln".10.07.2022
Der Kriegstag im ÜberblickZivilisten sterben nach Angriff auf Wohnblock - Schröder will Draht zu Putin haltenBei russischen Angriffen in Luhansk werden laut Kreml bis zu Hundert ukrainische Soldaten getötet. Nachdem im Gebiet Donezk eine Rakete in ein Wohnhaus einschlägt, meldet die Ukraine viele zivile Opfer. Altkanzler Schröder will mit Präsident Putin in Kontakt bleiben. Der 136. Kriegstag im Überblick.10.07.2022
Umgehung der SanktionenUkraine empört über Turbinen-Lieferung aus KanadaWegen der westlichen Sanktionen gegen Russland kann eine Turbine für Nord Stream 1 aus Kanada nicht direkt nach Moskau geschickt werden. Der Umweg über Deutschland soll das Problem lösen - zum Ärgernis der Ukraine. Die zeigt sich "zutiefst enttäuscht" über die Sanktionsausnahme.10.07.2022
AfD erfreut über AbberufungUnion und FDP loben MelnykDass sich Andrij Melnyk als ukrainischer Botschafter nicht nur einmal im Ton vergriff, darüber scheint sich das politische Berlin einig. Sein Einsatz für sein Land erntet trotzdem große Anerkennung. Die AfD hält seine Abberufung dagegen für überfällig.10.07.2022
"Putin geht es um Vernichtung"Baerbock beklagt militärische Hilflosigkeit des WestensAußenministerin Baerbock bedauert, die Zivilisten in der Ukraine nicht besser vor den russischen Angriffen schützen zu können. Für humanitäre Aktionen bräuchte es militärische Absicherung. Doch die könne der Westen nicht leisten, sagt Baerbock - "auch wenn das Herz brennt".10.07.2022
Bei Angriff auf SlowjanskRussland: 100 ukrainische Soldaten getötetNach Angaben aus Moskau werden bei einem Angriff auf Slowjansk zahlreiche gegnerische Soldaten getötet. Auch weitere ukrainische Kampfflugzeuge wollen die russischen Truppen abgeschossen haben. Medienberichten zufolge hat die Ukraine aber gar nicht so viele Maschinen in ihrem Bestand.10.07.2022