Dutzende verschüttetUkraine meldet Tote nach Angriff auf WohnhausRussland behauptet, keine zivilen Objekte zu beschießen. Nach ukrainischen Angaben treffen im Gebiet Donezk erneut Raketen einen Wohnblock. Mindestens 15 Menschen sterben demnach, 24 lägen noch unter den Trümmern verschüttet. Zu wenigen können die Retter Kontakt herstellen.10.07.2022
Kämpfer aus ntv-Beitrag getötetBelarussen setzen in Ukraine "alles aufs Spiel"Gleich nach Invasionsbeginn in der Ukraine gründen Belarussen eine Einheit, die auf Kiews Seite gegen die russischen Angreifer kämpft. Inzwischen hat das Regiment Hunderte Mitglieder. Mit zweien sprach ein Kamerateam im März. Einer von ihnen ist nun tot, der andere in Gefangenschaft.10.07.2022Von Uladzimir Zhyhachou
Russische Raketen bedrohen EUBraucht Europa die eigene nukleare Abschreckung?Um Russland vor einer Atomattacke abzuschrecken, sind europäische Staaten wie Deutschland auf die USA angewiesen. Die Befehlsgewalt über die NATO-Kernwaffen obliegt dem US-Präsidenten. Soll Berlin das Angebot aus Paris annehmen, in der EU einen eigenen atomaren Schutzschirm aufzuspannen?10.07.2022Von Lea Verstl
Die Kriegsnacht im ÜberblickMelnyk muss Berlin verlassen - Tote und Verletzte bei Beschuss von WohnviertelDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj geht in Personalfragen vor. Mehrere Botschafter und der Chef der Regionalregierung in Cherson müssen gehen, auch Andrij Melnyk, der in der Vergangenheit die Bundesregierung scharf kritisierte. Die USA zeigen mit weiteren Zusagen, auf welcher Seite sie stehen. Und die Bundesregierung sichert Munitionslieferungen zu.10.07.2022
Der Kriegstag im ÜberblickRussische Truppen nehmen Donezk ins Visier - Melnyk muss Posten räumenIm Osten der Ukraine intensivieren Russlands Truppen nach ukrainischen Angaben ihre Angriffe auf die Region Donezk. Der ukrainische Präsident entlässt seinen Botschafter in Deutschland. Der frühere Kreml-Chef Medwedew freut sich derweil darüber, dass mit seinem Land wieder "ernsthaft gerechnet" werde.09.07.2022
Programm für Freiwillige startetBriten bilden Tausende Ukrainer an der Waffe ausFür mehrere Wochen befinden sich bis zu 10.000 Ukrainer in Großbritannien. Die unerfahrenen Freiwilligen erhalten eine militärische Ausbildung, die sie zu Soldaten machen soll. Das britische Verteidigungsministerium spricht von einer "nächsten Phase" der Unterstützung.09.07.2022
Militärische Erfolge vermeldetMoskau rühmt sich mit zerstörten US-WaffenGeht es um eigene militärische Erfolge, gibt sich der Kreml stets redselig. Ein Hangar mit Haubitzen aus den USA sei zerstört worden, heißt es aus dem Verteidigungsministerium. Zudem habe die russische Armee bei Angriffen zahlreiche ukrainische Soldaten getötet.09.07.2022
Ukraine meldet schwere AngriffeRusslands nächstes Ziel heißt offenbar DonezkDer Gouverneur von Luhansk spricht von einer "echten Hölle": Mit Raketenangriffen und Artilleriebeschuss versuchen russische Truppen tief in den Donezk vorzudringen. Die Ukraine will auf ganzer Linie Widerstand leisten.09.07.2022
Effektive Waffe gegen RusslandUSA liefern Ukraine weitere HIMARS-RaketenwerferAuf 7,3 Milliarden US-Dollar summiert sich der Wert der von den USA zugesagten oder gelieferten Waffen für die Ukraine. Darunter sind weitere vier HIMARS-Mehrfachraketenwerfer. Nach Angaben des Pentagon stören diese "die Fähigkeit der Russen, weiter einzumarschieren".09.07.2022
Der Kriegstag im ÜberblickLawrow düpiert Außenminister - Kreml will Deutschland wieder mehr Gas liefernRussland verschnauft im Donbass, will ihn jedoch weiterhin erobern. Außenminister Lawrow spricht beim G20-Gipfel, hört dann aber seinen Amtskollegen nicht zu, sondern verlässt den Saal. Der Kreml macht Deutschland Hoffnung auf mehr Gas, Importeur Uniper strebt dennoch staatliche Hilfe an. 08.07.2022