"Kontrolle ist verlorengegangen"EU-Gelder für griechische Lager versickernRund 1,6 Milliarden Euro sind bisher nach Griechenland geflossen. EU-Gelder, die Athen bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise helfen sollen. Doch in den Lagern kommt nicht alles an. Die Justiz untersucht nun, ob sich Funktionäre die eigenen Taschen gefüllt haben. 08.10.2018
Geflüchtete in Ungarn Komitee prangert Folter-Methoden anDas ungarisch-serbische Grenzgebiet ist bekannt für die rauen Bedingungen, die dort für Geflüchtete herrschen. Eine Kommission des Anti-Folter-Komitees des Europarats hat sich dort umgesehen und kommt zu einem erschütternden Ergebnis. 18.09.2018
Warnung vor "sozialer Explosion"Flüchtlingsstrom überfordert ÄgäisinselnDie griechischen Ägäisinseln können die dort angekommenen Flüchtlinge nicht mehr ausreichend versorgen. Vor allem die hygienischen Bedingungen sind katastrophal. Der Bürgermeister von Lesbos schickt einen Brandbrief nach Athen. 10.09.2018
Folter und Gewalt angeprangertNicaragua wirft UN-Mission aus dem LandDie UN-Menschenrechtsmission kritisiert in einem Bericht außergerichtliche Hinrichtungen und das "Verschwindenlassen" von Regierungsgegnern in Nicaragua. Die internationale Gemeinschaft wird aufgerufen, nicht länger wegzuschauen. Präsident Ortega tobt.31.08.2018
Bericht des UNHCRFlüchtende Kinder oft ohne BildungschanceMillionen Flüchtlingskinder haben keinen Zugang zu Schulbildung. Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR warnt vor den Konsequenzen. Ohne Bildung sei der Wiederaufbau ihrer Herkunftsländer sehr schwierig. 29.08.2018
Fremdenfeindlichkeit in ItalienMutieren die Sizilianer zu Rassisten?Solidarität stellte in Sizilien immer einen hohen Wert dar. Jetzt dienen Frustration und Armut dazu, Ablehnung gegen Migranten zu schüren. Die christliche Gemeinschaft Sant'Egidio stellt sich dagegen - mit Gebeten und Sozialarbeit.06.08.2018Von Andrea Affaticati, Catania
Tausende ertrinken jährlichUN: Mittelmeer ist gefährlichste FlüchtlingsrouteDie Zahlen sind alarmierend: Obwohl immer weniger Migranten das Mittelmeer in Richtung Europa überqueren, ertrinken gleichzeitig immer mehr Menschen. So starben 2018 bereits mehr als 1500 Flüchtlinge bei der Überfahrt. Die UN fordert nun Konsequenzen. 05.08.2018
Statistik für das laufende Jahr1500 Flüchtlinge ertranken im MittelmeerObwohl weniger Menschen als im vergangenen Jahr über das Mittelmeer nach Europa gelangen wollen, steigt die Zahl der Todesfälle. Innerhalb der Europäischen Union herrscht Uneinigkeit darüber, wie das Thema Seenotrettung behandelt werden sollte.04.08.2018
Intransparente AuswahlkriterienVerbände kritisieren Familiennachzug scharfAm Mittwoch tritt der Familiennachzug für Asylsuchende in Kraft. Für Menschenrechtsorganisationen und Opposition sind die derzeitigen Regelungen "völlig unzumutbar". Sie fordern drastische Nachbesserungen der Bundesregierung.31.07.2018
Fahrt nach TripolisItalienisches Schiff bringt Migranten zurückEin italienisches Schiff soll mehr als 100 gerettete Flüchtlinge zurück nach Libyen gebracht haben. Die UN prüfen den Fall. Es könnte internationales Recht verletzt worden sein. "Libyen ist kein sicherer Hafen", so das UN-Flüchtlingshilfswerk.31.07.2018