Entscheidung über AuslieferungFür Julian Assange steht alles auf dem SpielEine letzte Anhörung noch, danach entscheidet der High Court in London, ob Julian Assange weitere Rechtsmittel gegen seine Auslieferung in die USA einlegen kann. Dort drohen ihm bis zu 175 Jahre Haft. Die Frau des Wikileaks-Gründers fürchtet um sein Leben – und plant bereits den nächsten Schritt.20.02.2024
Neues Whistleblower-GesetzBundesmeldestelle erhält 100 anonyme HinweiseVor zweieinhalb Monaten hat der Bund eine Stelle für Whistleblower geschaffen, die bereits rege genutzt wird: Mehr als 100 Meldungen sind laut Justizministerium eingegangen. Unternehmen haben noch bis zum Ende des Jahres Zeit, Hinweisgebern ein sicheres Portal einzurichten. 17.09.2023
Neues Whistleblower-PortalWie die Ukraine im Krieg gegen Korruption kämpftSchon vor seinem Amtsantritt versprach der ukrainische Präsident Selenskyj, die Korruption zu bekämpfen, indem Whistleblower belohnt werden. Theoretisch möglich ist das bereits seit einigen Jahren, doch erst jetzt könnte die erste Belohnung ausgezahlt werden - ein sechsstelliger Betrag.29.08.2023Von Denis Trubetskoy, Kiew
Mitarbeiter als WhistleblowerWenn Beschäftigte zu Hinweisgebern werdenIllegale Machenschaften in der eigenen Firma zu melden, erfordert Mut - und kann für die Informanten durchaus riskant sein. Wie sich im Fall der Fälle vorgehen lässt.21.08.2023
Informant oder Denunziant? "Der Whistleblower ist eine ambivalente Figur"Seit den Enthüllungen etwa von Julian Assange, Edward Snowden und Chelsea Manning dürfte fast jeder den Begriff Whistleblower kennen. In Deutschland sind Menschen, die Missstände in Unternehmen und Behörden aufdecken, nun besser geschützt. Wie ist das zu bewerten? 29.07.2023
Verbraucher aufgepasstDas ändert sich im JuliDie Renten steigen erneut deutlich, der Beitrag zur Pflegeversicherung wird erhöht, beim Bürgergeld gibt es neue Regelungen, das E-Rezept geht wohl an den Start und die Maestro-Funktion bei Girokarten fällt weg. Dies und anderes erwartet Sie im neuen Monat. 28.06.2023Von Axel Witte
"Gefährlichster Mann in Amerika""Pentagon Papers"-Whistleblower Ellsberg ist totDaniel Ellsberg enthüllt Anfang der 70er Jahre ein mehrere Tausend Seiten starkes Dokument, weil er den Vietnamkrieg für nicht zu gewinnen hält. Er macht sich viele Feinde, muss einen Prozess überstehen. Auch Jahrzehnte später ist er noch politisch aktiv. Nun ist Ellsberg im Alter von 92 Jahren gestorben.16.06.2023
Verdächtiger ist Nationalgardist21-Jähriger für Dokumenten-Leak festgenommenAm Ende führen die Nachforschungen der US-Behörden nach US-Medienberichten schnell zu einem Ergebnis. Der 21-jährige Verdächtige, der die Dokumente der Geheimdienste geleakt haben soll, ist festgenommen worden. Seine eigenen Fotos wurden ihm dabei offenbar zum Verhängnis.13.04.2023
Mann im Netz als "OG" bekanntEx-Militär-Mitarbeiter soll für US-Leaks verantwortlich seinSeit geheime US-Dokumente öffentlich wurden, ermittelt das Pentagon auf Hochtouren, wer hinter dem Leck steckt. Einem Bericht zufolge ist dies nun gelungen: Ein ehemaliger Mitarbeiter einer US-Militärbasis soll die Papiere gepostet haben. Der Mann habe eine düstere Meinung von der US-Regierung, heißt es. 13.04.2023
Hochbrisant, überwiegend echtWerden geleakte US-Dokumente der Ukraine gefährlich?Seit Wochen kursieren geheime Unterlagen der US-Regierung im Internet, die viele Details zum Kriegsverlauf und zum Zustand der ukrainischen Armee enthalten. Für die USA ist das peinlich, für die Ukraine gefährlich - weniger wegen dem, was schon öffentlich ist, als wegen dem, was noch kommen mag. 11.04.2023Von Sebastian Huld