Belarus weitet Todesstrafe ausLukaschenko setzt auf das Genickschuss-ArgumentIm autoritär regierten Belarus werden Oppositionelle oft als Terroristen klassifiziert. Einigen von ihnen drohen Todesurteile. Doch die harten Strafen halten die Belarussen nicht davon ab, für die Freiheit ihres Landes - aber auch der Ukraine - zu kämpfen. Das Regime sieht sich gezwungen, die Repressionen zu verstärken.29.04.2022Von Uladzimir Zhyhachou
Separatistenregion in MoldauTransnistrien? Schon längst in Russlands HändenDie Republik Moldau befürchtet seit Russlands Invasion in der Ukraine, das nächste Opfer Putins zu werden. Das kleine Land ist nicht in der NATO, nicht in der EU und hat seit Jahrzehnten eine pro-russische Region auf seinem Staatsgebiet: Transnistrien. 29.04.2022Von Kevin Schulte
SPD-Politiker Roth im Interview"Wenn Russland siegt, droht ein Flächenbrand"Im Interview mit ntv.de spricht Michael Roth, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, über seinen Besuch in der Ukraine, Waffenlieferungen und die Russlandpolitik der Sozialdemokraten. Über die EU sagt er, sie habe die Ängste osteuropäischer Länder jahrelang nicht ernst genommen.29.04.2022
Und sie wirken doch"Sanktionen schaden Russland massiv"Glaubt man Wladimir Putin, dann richten die westlichen Sanktionen in Russland keinen nennenswerten Schaden an. Die Zentralbank sieht das allerdings anders. Es brauche Zeit, bis sich der Effekt voll zeigt, sagt ein Russland-Kenner im Podcast "Die Stunde Null".29.04.2022
Lagarde unter DruckPutin zwingt die EZB zur ZinserhöhungDer russische Angriff auf die Ukraine bringt die EZB in Schwierigkeiten. Sie muss die Zinsen erhöhen, weil die Inflation vor allem wegen der steigenden Energiepreise außerordentlich hoch bleibt. Die Nachteile eines solchen Schritts sind gewaltig.29.04.2022Von Jan Gänger
G20-Gipfel im HerbstIndonesien lädt Putin und Selenskyj einIm November treffen sich die G20 auf der indonesischen Insel Bali. Lange diskutieren die Mitglieder, ob Russland angesichts des Angriffskriegs gegen die Ukraine teilnehmen darf. Die Kompromissformel lautet nun: Ja, aber auch die Ukraine soll kommen. Putin sagt bereits zu, Selenskyj zögert noch.29.04.2022
Einsatz für heute geplantKiew will Zivilisten aus Stahlwerk rettenDie Lage ist verzweifelt: Seit Wochen harren offenbar Hunderte Zivilisten im umkämpften Stahlwerk von Mariupol aus. Wie das Präsidialamt in Kiew mitteilt, sollen sie heute in Sicherheit gebracht werden. Nach ukrainischen Angaben gibt es gerade eine Pause bei russischen Bodenangriffen im Osten.29.04.2022
Sorge vor Drittem WeltkriegProminente mahnen Scholz zur ZurückhaltungAlice Schwarzer sammelt Stimmen von mehreren Prominenten ein, die sich Sorgen wegen der Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine machen. Der Bruch des Völkerrechts durch Putin rechtfertige es nicht, "das Risiko der Eskalation dieses Krieges zu einem atomaren Konflikt in Kauf zu nehmen", schreiben sie.29.04.2022
Habeck bei Maybrit Illner"Putin handelt nicht mehr wirklichkeitsbezogen"In der Talkshow "Maybrit Illner" diskutieren die Gäste einmal mehr darüber, wie der Krieg in der Ukraine schnell beendet werden könnte. Dabei verteidigt Bundeswirtschaftsminister Habeck die vorsichtige Vorgehensweise von Bundeskanzler Scholz beim Thema Waffenlieferungen.29.04.2022Von Marko Schlichting
Stahlwerk Asowstal in MariupolPutin lehnt freien Abzug von Kämpfern abSowohl UN-Generalsekretär Guterres als auch Präsident Selenskyj hoffen darauf, dass Russland einem Flüchtlingskorridor für alle Eingeschlossenen aus dem umkämpften Stahlwerk Asowstal in Mariupol zustimmt. Nun erklärt ein Sprecher von Präsident Putin, dass dieser solche Gespräche ablehnt.29.04.2022