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Nach G7-Einigung auf Öl-FreigabeDeutschland setzt bei Ölreserven zunächst auf bereits zugesagte Mengen

06.10.2026, 15:51 Uhr
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(Foto: picture alliance / Zoonar)

Nach der Einigung der G7-Länder auf die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl wird Deutschland nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums vorerst keine neuen Mengen freigeben.

Stattdessen wolle die Bundesregierung auf bereits im März zugesagte Mengen zurückgreifen, sagte eine Ministeriumssprecherin am Dienstag dem Pro-Newsletter Energie und Klima des Nachrichtenmagazins Politico.

Die G7-Länder hätten die Internationale Energieagentur (IEA) ersucht, "eine zügige und vollständige Umsetzung der für März 2026 eingegangenen Verpflichtungen zu überwachen", sagte die Sprecherin demnach weiter. Zusätzliche Mengen würden "Stand jetzt" nicht freigegeben.

Im März hatten die 32 Mitgliedstaaten der IEA die Freigabe von 400 Millionen Barrel aus ihren Ölreserven vereinbart. Grund waren die hohen Energiepreise infolge des Iran-Kriegs. Die am vergangenen Freitag verkündete geplante Freigabe der G7-Staaten soll nun 100 Millionen Barrel Öl umfassen. Wie viele Barrel davon insgesamt schon im März versprochen waren, ist laut Politico derzeit noch unklar.

Einzelheiten wie die Höhe einer eventuellen Freigabe für Deutschland und den genauen Zeitraum könnten noch nicht genannt werden, sagte demnach die Ministeriumssprecherin. Dies werde aktuell geprüft. Eine mögliche Freigabe erfolge wie üblich koordiniert durch die IEA. Das werde nun mit den einzelnen Ländern im Verbund besprochen.

Quelle: ntv.de, AFP

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