Airbus, Rheinmetall und OHBHandelsblatt: Drei Rüstungskonzerne bewerben sich für Bundeswehr-Satellitenprojekt "Spock"

Unter dem Namen "Spock" plant die Bundeswehr ein milliardenschweres System zur Satellitenaufklärung – dafür wollen sich gleich drei Rüstungskonzerne bewerben.
Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf Brancheninsider berichtete, wollen die Unternehmen Airbus, Rheinmetall und OHB dafür Konsortien oder Kooperationen bilden. Alle drei Unternehmen wollten verschiedene deutsche Startups oder mittelständische Firmen mit ins Boot holen - ein bislang eher unübliches Vorgehen.
Beim Weltraumprojekt "Spock" der Bundeswehr geht es um ein hochmodernes Satellitensystem mit Radar und Spezialkameras, das Militärs ein möglichst präzises Lagebild des Gefechtsfelds liefern soll. Die Abkürzung steht für "Spacesystem for persistent operational tracking". Das geschätzte Auftragsvolumen des Projekts liegt laut "Handelsblatt" bei rund fünf Milliarden Euro.