Vance: "Ihr müsst mehr Amerikaner einstellen."USA schließen Microsoft von Programm für Aufenthaltsgenehmigungen aus

Die US-Regierung will Microsoft die Einstellung ausländischer Arbeitskräfte erschweren.
Die US-Regierung will Microsoft die Einstellung ausländischer Arbeitskräfte erschweren. Vizepräsident JD Vance kündigte am Donnerstag an, der Softwarekonzern werde wegen mutmaßlichen Missbrauchs aus dem sogenannten Perm-Programm ausgeschlossen. Über das "Program Electronic Review Management" können Unternehmen ausländische Arbeitnehmer unbefristet einstellen und ihnen zu einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung verhelfen. "Die Botschaft an Microsoft ist: Ihr müsst mehr Amerikaner einstellen", betonte Vance. Das Unternehmen war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
US-Arbeitsminister Keith Sonderling ergänzte, dass auch andere Technologiekonzerne von dem Programm ausgeschlossen worden seien, darunter der Photoshop-Anbieter Adobe und der französische IT-Dienstleister Capgemini. Darüber hinaus ermittele sein Ministerium gegen neun renommierte Universitäten wie Harvard, Yale und Stanford. Sie stünden in dem Verdacht, ausländische Studenten über spezielle Ausbildungs- und Forschungsvisa ins Land zu holen, um das US-Lohnniveau zu drücken. Einigen Universitäten wurden den Angaben zufolge bereits Vorladungen zugestellt.