Wirtschaft

3,5 Stunden für Frankfurt-Paris Bahn baut ICE-Verkehr nach Frankreich aus

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Erstmals fährt ein Linien-ICE 3 der Deutschen Bahn auf der Strecke Frankfurt-Paris.

Ein ICE soll künftig in 3,5 Stunden von Frankfurt am Main nach Paris fahren. Die deutsche Bahn baut den Hochgeschwindigkeits-Verkehr nach Frankreich aus. Mehr Verbindungen sollen dazukommen. Auf einer Route wird es aber Einschränkungen geben.

Die Deutsche Bahn baut ihren Hochgeschwindigkeits-Verkehr ins Nachbarland Frankreich aus. Gemeinsam mit der französischen Bahngesellschaft SNCF werde man zusätzliche Verbindungen anbieten, kündigte Vorstandschef Chef Rüdiger Grube an. Insbesondere die im Frühjahr 2016 fertige ergänzende Hochgeschwindigkeits-Strecke bei Straßburg werde die Fahrzeiten zwischen Paris und den deutschen Zielen München, Stuttgart und Frankfurt weiter verkürzen.

Bei der Präsentationsfahrt des neuesten Zugtyps ICE 3 sprach Grube von einer Erfolgsgeschichte des grenzüberschreitenden Verkehrs bei der Zusammenarbeit im Gemeinschaftsunternehmen Alleo, die am Donnerstag in Paris vertraglich bis zum Jahr 2020 verlängert werden sollte. Seit dem Juni 2007 seien auf den Strecken rund 12 Millionen Fahrgäste mit ICE und TGV gefahren. Zwischen 2008 und 2014 sei die Zahl der Fahrgäste um mehr als 44 Prozent gestiegen. Im ersten Halbjahr 2015 waren es laut Grube bereits 900.000 Zugpassagiere.

Verkehrsminister Alexander Dobrindt bezeichnete das Angebot als wichtiges Bindeglied zwischen den beiden Staaten. Ab Frankfurt solle künftig ähnlich wie nach Berlin am frühen Morgen ein "Sprinter" über Straßburg nach Paris mit einer Fahrzeit von etwa dreieinhalb Stunden angeboten werden, teilte die Bahn weiter mit.

Trotz einer Ausweitung des Angebots zwischen den beiden "europäischen Mobilitätsdrehscheiben Frankfurt und Paris" wird die bisherige Route über Saarbrücken und Kaiserslautern im kommenden Jahr eines von bislang fünf Zugpaaren verlieren.

Quelle: n-tv.de, kbe/dpa

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